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	<title>Glottopedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Fachsprache</title>
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		<updated>2016-05-24T14:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;Als Fachsprache wird ein bestimmter  Wortschatz und eine bestimmte Ausdrucksweise innerhalb einer Branche oder einer wissenschaftlichen Disziplin bezeichnet, beispielsweise di...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Fachsprache wird ein bestimmter  Wortschatz und eine bestimmte Ausdrucksweise innerhalb einer Branche oder einer wissenschaftlichen Disziplin bezeichnet, beispielsweise die Fachsprache der Linguistik, der Informatik oder der Medizin oder die sogenannte Verwaltungssprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Definition===&lt;br /&gt;
„Fachsprache – das ist die Gesamtheit aller sprachlichen Mittel, die in einem fachlich begrenzbaren Kommunikationsbereich verwendet werden, um die Verständigung zwischen den in diesem Bereich tätigen Menschen zu gewährleisten.” (Hoffmann 1987:53)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Fachsprachen (auch Technolekte genannt) gehören zu den standardisierten [[Varietät| Sprachvarietäten]] einer Sprache. Eine Fachsprache ist meist durch Fachbegriffe bzw. Termini geprägt, die Laien nicht immer verstehen können. Vollständig verständlich ist sie meist nur für Angehörige der jeweiligen Disziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionale Eigenschaften von Fachsprache===&lt;br /&gt;
*Deutlichkeit – ädaquater Bezug zum fachlichen Gegenstand oder Sachverhalt, präzise Ausdrücke&lt;br /&gt;
*Verständlichkeit – fehlerfreie Vermittlung fachlichen Kenntnisse&lt;br /&gt;
*Ökonomie – fachlichen Darstellung durch minimalen sprachlichen Einsatz&lt;br /&gt;
*Anonymität – unmittelbarer Bezug zum Fachgegenstand, nicht Sicht des Textproduzenten&lt;br /&gt;
*Identitätsstiftung – zugänglich für bestimmte Personengruppen des selben Kenntnisbereichs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwaltungssprache===&lt;br /&gt;
Die Verwaltungssprache ist die Fachsprache der Beamten und Bediensteten eines Staates. Gekennzeichnet ist diese Sprache durch eine förmliche, höfliche und distanzierte Ausdrucksweise. Diese ist vermehrt im Schriftverkehr von Verwaltungsstellen an den Bürger aufzufinden. Sie unterscheidet sich von der Alltagssprache nicht ausschließlich durch die Verwendung von Fachtermini, sondern auch durch eine gesonderte syntaktische Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristika von Verwaltungssprache===&lt;br /&gt;
*Satzstruktur: kurze, wenig gestaffelte Sätze; meist [[Hauptsatz|Hauptsätze]]&lt;br /&gt;
*Partizipale und substantivische Attribute durch Klammerbildung&lt;br /&gt;
*Nicht-personale Subjekte verbundenen mit Tätigkeitsverben&lt;br /&gt;
*[[Passivkonstruktion]] / Funktionsverbgefüge&lt;br /&gt;
*Viele Substantive: [[Nominalisierung|Substantivierungen]] von Verben und Zusammensetzungen&lt;br /&gt;
*Spezifische Adjektive auf –lich, -gemäß, -bar und –mäßig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Becker-Mrotzek, Michael (1999): Die Sprache der Verwaltung als Institutionensprache. In: Hoffmann, L./Kalverkämper, H./Wiegand, H.E. (Hg.) (1999): Fachsprachen. Bd. 2. Berlin: de Gruyter, S.1391-1402.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hoffmann, Lothar (1987): Kommunikationsmittel Fachsprache. Eine Einführung, 3. durchg. Aufl., Berlin: Akademie Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[category:DICT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Nominalisierung&amp;diff=17153</id>
		<title>Nominalisierung</title>
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		<updated>2016-05-24T14:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Nominalisierung''' bezeichnet die Bildung eines Substantives aus einem Wort einer anderen Wortart und Ergebnis dieses Prozesses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
(a) durch [[Konversion]], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''das Laufen'', ''das Ich'', ''die Sieben''; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) durch [[Ableitung]], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lehr-er'' &amp;lt; ''lehren'', ''Schön-heit'' &amp;lt; ''schön'', &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Latein ''magni-tudo'' 'Größe' &amp;lt; ''magnus'' 'groß'. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentare===&lt;br /&gt;
Gegebenfalls werden durch [[Argumentvererbung]] bei der Nominalisierung syntaktische Leerstellen des [[Grundwort]]s an die [[Ableitung]] weitergeben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. B. ''einer lehrt Englisch'' / ''der Lehrer des Englischen'', ''der Englischlehrer''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen [[GG]] (Lees (1963); Chomsky, Aspects) wurden Nominalisierungs-Transformationen für den Typ (b) angenommen, die im Rahmen der [[EST]] zugunsten der lexikalistischen Hypothese ([[Lexikalistische vs. transformalistische Hypothese]]) aufgegeben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Distributed Morphology]] werden Nominalisierungen mittels verschiedener Mechanismen des Grammatikmodells ([[Modell]]) expliziert, welche morphologische, syntaktisch-semantische, phonologische und sog. enzyklopädische Faktoren voneinander separieren, vgl. Harley &amp;amp; Noyer (2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nominalstil===&lt;br /&gt;
Bei einer gehäuften Verwendung von Nominalisierungen spricht man von einem Text, der im Nominalstil verfasst worden ist. Dies wird oft als Stilmittel benutzt um dem Text Objektivität und Wissenschaftlichkeit zu verleihen. Der Nominalstil wird daher beispielsweise in [[Fachsprache|Fachsprachen]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonym===&lt;br /&gt;
[[Substantivierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
[http://www2.rz.hu-berlin.de/linguistik/institut/syntax/onlinelexikon/N/nominalisierung.htm Nominalisierung ] in Norbert Fries, Online Lexikon Linguistik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*[[N. Chomsky]], Aspects of the Theory of Syntax. 1965 [Dt.: Aspekte der Syntax-Theorie. Übersetzt v. E. Lang. Frankfurt/Main 1968].&lt;br /&gt;
*H. Harley &amp;amp; R. Noyer, Formal versus Encyclopedic Properties of Vocabulary: Evidence from Nominalisations. In: B. Peeters (Hg.), The Lexicon-Encyclopedia Interface. Amsterdam 2000, 349–374. &lt;br /&gt;
*E. Lang &amp;amp; I. Zimmermann (Hg.), Nominalizations. ZASPIL 2002/27. &lt;br /&gt;
*R. B. Lees, The Grammar of English Nominalization. Den Haag 1963. &lt;br /&gt;
*V. Ullmer-Ehrich, Zur Syntax und Semantik von Substantivierungen im Deutschen. Königstein 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Syntax]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Mayaschrift&amp;diff=17152</id>
		<title>Mayaschrift</title>
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		<updated>2016-05-24T13:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Einleitungsatz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bereits vor mehreren Hundert Jahren wurde im heutigen Zentralamerika von dem Volk der Maya Schrift erfunden. Diese Schrift war logosyllabisch und bestand sowohl aus Bildzeichen (Logogrammen) als auch aus Silbenzeichen (Syllabogrammen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Formales===&lt;br /&gt;
''Code: Maya	 - Engl.Benennung: Mayan hieroglyphs - Deutsch: Maya Schrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO	000–099 Hieroglyphen und Keilschriften (ISO 15924)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhistorischer Hintergrund===&lt;br /&gt;
Im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung wurde in ''Mesoamerika'' Schrift erfunden. (Der Begriff ''Mesoamerika'' steht für ein kulturell und geografisch spezifiziertes Areal in Mittelamerika). In der Zeit vor der Eroberung der spanischen Konquisatoren gab es eine Vielzahl verschiedener Kulturen in Mesoamerika, z.B. die Nahua, zu denen u.a. die Azteken und die Tolketen zählen, die Mixteken, die Zapoteken und die Maya. Viele der Kulturen besaßen bereits [[Semasiographie|semasiographische Schriftsysteme]], aber nur die Maya hatten eine vollentwickelte glottographische Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schrift===&lt;br /&gt;
Die Schrift der Maya ist logosyllabisch, das bedeutet sie besteht sowohl aus Logogrammen als auch aus Syllabogrammen bzw. Silbenzeichen. Bisher wurden etwa 900 verschiedene Zeichen erschlossen (die Schrift wurde noch nicht vollständig entziffert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Struktur===&lt;br /&gt;
Die Maya schreiben sogenannte Glyphen, die etwa gleich groß und quadratisch erscheinen sollen. Diese werden untereinander angeordnet, wobei immer zwei Glyphen nebeneinander stehen. Gelesen werden die zwei Glyphen von links nach rechts und anschließend die gesamte Spalte von oben nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Exx.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Relation von Sprache und Schrift===&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschieden Maya-Sprachen, die sich im Laufe der Zeit sehr unterschiedlich entwickelt haben. Die bekannteste ist das Yukatek. Der lexikalische Aufbau ist bei allen identisch. Die meisten Wörter bestehen aus einer Kombination von Konsonant - Vokal - Konsonant (ggf. verlängert durch Vokal - Konsonant). Die Syllabogramme der Mayaschrift entsprechen jeweils einem Konsonanten und einem Vokal. Ein Großteil der Wörter werden somit mit zwei Syllabogrammen dargestellt, der Vokal am Ende des letzten Silbenzeichens ist meist ein „Dummy“ und bleibt stumm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kombination der Zeichen===&lt;br /&gt;
In der Schrift der Maya gibt es die Möglichkeit ein Wort mit unterschiedlichen Glyphen darzustellen. Man kann zum Beispiel ein Wort durch ein Logogramm verschriftlichen. Dieses Logogramm kann außerdem durch die jeweiligen Syllabogramme des Wortes ergänzt werden. Das Silbenzeichen für die erste Wortsilbe kann vor oder über das Logogramm gestellt werden, das Silbenzeichen für die letzte Wortsilbe dahinter oder darunter. Diese ergänzenden oder erläuternden Silbenzeichen werden als Affixe bezeichnet. Auf diese Weise entstehen Komplemente, durch die die einzelnen Zeichen variiert werden können. Die Schreiber der Maya haben diesen Variationsreichtum ausgenutzt, so gibt es viele Funde, in denen derselbe Schreiber dasselbe Wort unterschiedlich verschriftlicht hat. Die Schreiber genossen bei den alten Maya hohes Ansehen, entstammten oft Adelsfamilien und durften eigene Trachten und Kopfbedeckungen zur Kennzeichnung ihres Standes tragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Homophonie===&lt;br /&gt;
Es gibt einige Maya-Worte mit mehreren semantischen Inhalten, welche mit unterschiedlichen Zeichen besetzt werden. Es gibt somit Signifiès mit mehreren Signifikanten. Dies führt innerhalb der Schrift zu Homophonie, da die unterschiedlichen Zeichen für die Signifikanten untereinander ausgetauscht werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besondere Gylphen===&lt;br /&gt;
Neben den Zeichen für einzelne Worte oder Silben, gibt es im Maya einige zusätzlichen Zeichen mit spezifischen semantischen Inhalt. Beispielsweise die Emblemglyphen, die eine bestimme Stadt oder Dynastie repräsentieren und meist einen dreigeteilten Aufbau haben. Dieser besteht aus einem Superfix, welches den Titel des Herrschers darstellt; einem Präfix, welches das Zeichen für das Wort heilig darstellt und einem Hauptzeichen, welches der jeweiligen Stadt angepasst ist. Außerdem entwickelten die Maya Glyphen für wichtige Ereignisse im Leben ihrer Herrscher, beispielsweise Geburt, Inthronisation, Heirat oder Tod. Viele dieser Glyphen wurden auf Steinquadern eingemeißelt, welche vor den Pyramiden der Herrscher aufgereiht waren, und berichteten so über die historische Entwicklung ihrer Stadt und ihrer Dynastien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
* Coe, Michael D.. 1997. Das Geheimnis der Maya-Schrift: Ein Code wird entschlüsselt. Reinbek: Rowolth.&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
* Robinson, Andrew. 2013. Bilder, Zeichen, Alphabete:  die Geschichte der Schrift. Darmstadt: Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.sven-gronemeyer.de/research/schrift.html&lt;br /&gt;
* http://www.slub-dresden.de/sammlungen/handschriften/maya-handschrift-codex-dresdensis/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Subject&amp;diff=17142</id>
		<title>Subject</title>
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		<updated>2016-05-13T13:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;The term ''subject'' has different meanings in different sciences.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For example, the term stands for an unique entity in philosophy. This entity owns unique consciousness and unique experiences.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linguistic meaning===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In linguistics, a subject is a part of a sentence. This part is ''formal'' (different length –one or more words) and ''functional'' (takes a grammatical task) determinable. In some languages like Latin or German, the subject stands in nominative case. It is the answer to the questions ‘who’ and ‘what’ in the clause. Thereby it says about whom the sentence is made. The subject agrees with the verb in numerus and genus (only with a finite active verb; in passive constructions the subject does not have to agree).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The subject usually takes the semantic role of an agent (actor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The subject is one of the two main constituents of a sentence, the other one is the predicate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:en]]&lt;br /&gt;
[[category:DICT]]&lt;br /&gt;
[[category:stubs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Subject&amp;diff=17141</id>
		<title>Subject</title>
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		<updated>2016-05-13T13:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;The term ''subject'' has different meanings in different sciences.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For example, the term stands for an unique entity in philosophy. This entity owns unique consciousness and unique experiences.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linguistic meaning===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In linguistics, a subject is a part of a sentence. This part is ''formal'' (different length –one or more words) and ''functional'' (takes a grammatical task) determinable. In some languages like Latin or German, the subject stands in nominative case. It is the answer to the questions ‘who’ and ‘what’ in the clause. Thereby it says about whom the sentence is made. The subject agrees with the verb in numerus and genus (only with a finite active verb; in passive constructions the subject does not have to agree).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The subject usually takes the semantic role of an agent (actor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The subject is one of the two main constituents of a sentence, the other one is the predicate.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<updated>2016-05-13T07:43:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Blanked the page&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Subject&amp;diff=17136</id>
		<title>Subject</title>
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		<updated>2016-05-12T14:13:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In der Linguistik wird mit Subjekt das Satzglied bezeichnet, welches im Nominativ steht und mit dem Prädikat kongruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutungen===&lt;br /&gt;
Der Begriff ''Subjekt'' hat differente Verwendungen in unterschiedlichen Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gebraucht die Philosophie den Begriff für das handelnde Ich, welches bestimmte Eigenschaften und Zustände in sich trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprachwissenschaft wird mit Subjekt ein [[Satzglied]]. Satzglieder sind formal (sie können unterschiedlich lang sein – also ein oder mehrere Wörter umfassen) und funktional (sie nehmen eine bestimmte grammatische Aufgabe wahr) bestimmbar. Das Subjekt gleicht in der Regel dem Satzgegenstand. Das Subjekt steht im Nominativ, das heißt man kann mit der Frage nach ''Wer?'' oder ''Was?'' herausfinden, was das Subjekt im Satz ist. Das Subjekt kongruiert mit dem Prädikat in Numerus und Person (bei einer finiten aktiven Verbform, bei Passivkonstruktionen ist das Subjekt nicht kongruiert).&lt;br /&gt;
Semantisch ist das Subjekt meist in der Rolle des Agens (Täter), jedoch ist dies nicht zwingend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prädikat gilt in der Linguistik als Grundgerüst jedes Satzes, während das Subjekt das Satzglied ist, auf das sich das Prädikat direkt bezieht. Somit ist das Subjekt ein zentrales Satzglied in den meisten Sätzen des Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft===&lt;br /&gt;
Das Wort kommt von dem lateinischen ''subiectum'', was soviel heißt wie „das einer Aussage Zugrundeliegende“. Wörtlich kann man in Subjekt von ''sub'' (unter) und ''iacere'' (werfen) ableiten, somit könnte es wörtlich mit „das Unterworfene“ übersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
*Ich habe Hunger.&lt;br /&gt;
*Essen tut jeder gern. (''Essen'' = substantiviertes Infinitv)&lt;br /&gt;
*Dass es kein Essen gibt, gefällt mir nicht. (''Dass es kein Essen gibt'' = Nebensatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausnahmen===&lt;br /&gt;
Beispiele für subjektlose Sätze:&lt;br /&gt;
*Es regnet. (Satz mit Vorfeld-es)&lt;br /&gt;
*Lass das! (Imperativsatz)&lt;br /&gt;
*Da wird heute getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wortbildungen===&lt;br /&gt;
subjektiv, subjektivieren, Subjektivist, subjektivistisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Pittner, Karin; Berman, Judith: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch, Tübingen: Narr. 2010&lt;br /&gt;
*Habermann, Mechthild; Diewald, Gabriele; Thurmair, Maria [Hrsg.]: Duden: Fit für das Bachelorstudium. Grundwissen Grammatik. Mannheim: Dudenverlag. 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;br /&gt;
[[category:DICT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Subject&amp;diff=17135</id>
		<title>Subject</title>
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		<updated>2016-05-12T14:04:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Bedeutungen===&lt;br /&gt;
Der Begriff ''Subjekt'' hat differente Verwendungen in unterschiedlichen Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gebraucht die Philosophie den Begriff für das handelnde Ich, welches bestimmte Eigenschaften und Zustände in sich trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprachwissenschaft wird mit Subjekt ein [[Satzglied]]. Satzglieder sind formal (sie können unterschiedlich lang sein – also ein oder mehrere Wörter umfassen) und funktional (sie nehmen eine bestimmte grammatische Aufgabe wahr) bestimmbar. Das Subjekt gleicht in der Regel dem Satzgegenstand. Das Subjekt steht im Nominativ, das heißt man kann mit der Frage nach ''Wer?'' oder ''Was?'' herausfinden, was das Subjekt im Satz ist. Das Subjekt kongruiert mit dem Verb in Numerus und Person (bei einer finiten aktiven Verbform, bei Passivkonstruktionen kann das Subjekt weggelassen werden).&lt;br /&gt;
Semantisch ist das Subjekt meist in der Rolle des Agens (Täter), jedoch ist dies nicht zwingend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prädikat gilt in der Linguistik als Grundgerüst jedes Satzes, während das Subjekt das Satzglied ist, auf das sich das Prädikat direkt bezieht. Somit ist das Subjekt ein zentrales Satzglied in den meisten Sätzen des Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft===&lt;br /&gt;
Das Wort kommt von dem lateinischen ''subiectum'', was soviel heißt wie „das einer Aussage Zugrundeliegende“. Wörtlich kann man in Subjekt von ''sub'' (unter) und ''iacere'' (werfen) ableiten, somit könnte es wörtlich mit „das Unterworfene“ übersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
*Ich habe Hunger.&lt;br /&gt;
*Essen tut jeder gern. (''Essen'' = substantiviertes Infinitv)&lt;br /&gt;
*Dass es kein Essen gibt, gefällt mir nicht. (''Dass es kein Essen gibt'' = Nebensatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausnahmen===&lt;br /&gt;
Beispiele für subjektlose Sätze:&lt;br /&gt;
*Es regnet. (Satz mit Vorfeld-es)&lt;br /&gt;
*Lass das! (Imperativsatz)&lt;br /&gt;
*Da wird heute getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wortbildungen===&lt;br /&gt;
subjektiv, subjektivieren, Subjektivist, subjektivistisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Pittner, Karin; Berman, Judith: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch, Tübingen: Narr. 2010&lt;br /&gt;
*Habermann, Mechthild; Diewald, Gabriele; Thurmair, Maria [Hrsg.]: Duden: Fit für das Bachelorstudium. Grundwissen Grammatik. Mannheim: Dudenverlag. 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;br /&gt;
[[category:DICT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Subject&amp;diff=17134</id>
		<title>Subject</title>
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		<updated>2016-05-12T14:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Bedeutungen===&lt;br /&gt;
Der Begriff Subjekt hat differente Verwendungen in unterschiedlichen Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gebraucht die Philosophie den Begriff für das handelnde Ich, welches bestimmte Eigenschaften und Zustände in sich trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprachwissenschaft wird mit Subjekt ein [[Satzglied]]. Satzglieder sind formal (sie können unterschiedlich lang sein – also ein oder mehrere Wörter umfassen) und funktional (sie nehmen eine bestimmte grammatische Aufgabe wahr) bestimmbar. Das Subjekt gleicht in der Regel dem Satzgegenstand. Das Subjekt steht im Nominativ, das heißt man kann mit der Frage nach ''Wer?'' oder ''Was?'' herausfinden, was das Subjekt im Satz ist. Das Subjekt kongruiert mit dem Verb in Numerus und Person (bei einer finiten aktiven Verbform, bei Passivkonstruktionen kann das Subjekt weggelassen werden).&lt;br /&gt;
Semantisch ist das Subjekt meist in der Rolle des Agens (Täter), jedoch ist dies nicht zwingend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prädikat gilt in der Linguistik als Grundgerüst jedes Satzes, während das Subjekt das Satzglied ist, auf das sich das Prädikat direkt bezieht. Somit ist das Subjekt ein zentrales Satzglied in den meisten Sätzen des Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft===&lt;br /&gt;
Das Wort kommt von dem lateinischen ''subiectum'', was soviel heißt wie „das einer Aussage Zugrundeliegende“. Wörtlich kann man in Subjekt von ''sub'' (unter) und ''iacere'' (werfen) ableiten, somit könnte es wörtlich mit „das Unterworfene“ übersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
*Ich habe Hunger.&lt;br /&gt;
*Essen tut jeder gern. (''Essen'' = substantiviertes Infinitv)&lt;br /&gt;
*Dass es kein Essen gibt, gefällt mir nicht. (''Dass es kein Essen gibt'' = Nebensatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausnahmen===&lt;br /&gt;
Beispiele für subjektlose Sätze:&lt;br /&gt;
*Es regnet. (Satz mit Vorfeld-es)&lt;br /&gt;
*Lass das! (Imperativsatz)&lt;br /&gt;
*Da wird heute getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wortbildungen===&lt;br /&gt;
subjektiv, subjektivieren, Subjektivist, subjektivistisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Pittner, Karin; Berman, Judith: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch, Tübingen: Narr. 2010&lt;br /&gt;
*Habermann, Mechthild; Diewald, Gabriele; Thurmair, Maria [Hrsg.]: Duden: Fit für das Bachelorstudium. Grundwissen Grammatik. Mannheim: Dudenverlag. 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;br /&gt;
[[category:DICT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>Subject</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;===Bedeutungen=== Der Begriff Subjekt hat differente Verwendungen in unterschiedlichen Wissenschaften.  Beispielsweise gebraucht die Philosophie den Begriff für das handelnde...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Bedeutungen===&lt;br /&gt;
Der Begriff Subjekt hat differente Verwendungen in unterschiedlichen Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise gebraucht die Philosophie den Begriff für das handelnde Ich, welches bestimmte Eigenschaften und Zustände in sich trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprachwissenschaft wird mit Subjekt ein [[Satzglied]]. Satzglieder sind formal (sie können unterschiedlich lang sein – also ein oder mehrere Wörter umfassen) und funktional (sie nehmen eine bestimmte grammatische Aufgabe wahr) bestimmbar. Das Subjekt gleicht in der Regel dem Satzgegenstand. Das Subjekt steht im Nominativ, das heißt man kann mit der Frage nach ''Wer?'' oder ''Was?'' herausfinden, was das Subjekt im Satz ist. Das Subjekt kongruiert mit dem Verb in Numerus und Person (bei einer finiten aktiven Verbform, bei Passivkonstruktionen kann das Subjekt weggelassen werden).&lt;br /&gt;
Semantisch ist das Subjekt meist in der Rolle des Agens (Täter), jedoch ist dies nicht zwingend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prädikat gilt in der Linguistik als Grundgerüst jedes Satzes, während das Subjekt das Satzglied ist, auf das sich das Prädikat direkt bezieht. Somit ist das Subjekt ein zentrales Satzglied in den meisten Sätzen des Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft===&lt;br /&gt;
Das Wort kommt von dem lateinischen ''subiectum'', was soviel heißt wie „das einer Aussage Zugrundeliegende“. Wörtlich kann man in Subjekt von ''sub'' (unter) und ''iacere'' (werfen) ableiten, somit könnte es wörtlich mit 'das Unterworfene' übersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
*Ich habe Hunger.&lt;br /&gt;
*Essen tut jeder gern. (''Essen'' = substantiviertes Infinitv)&lt;br /&gt;
*Dass es kein Essen gibt, gefällt mir nicht. (''Dass es kein Essen gibt'' = Nebensatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausnahmen===&lt;br /&gt;
Beispiele für subjektlose Sätze:&lt;br /&gt;
*Es regnet. (Satz mit Vorfeld-es)&lt;br /&gt;
*Lass das! (Imperativsatz)&lt;br /&gt;
*Da wird heute getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wortbildungen===&lt;br /&gt;
subjektiv, subjektivieren, Subjektivist, subjektivistisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Pittner, Karin; Berman, Judith: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch, Tübingen: Narr. 2010&lt;br /&gt;
*Habermann, Mechthild; Diewald, Gabriele; Thurmair, Maria [Hrsg.]: Duden: Fit für das Bachelorstudium. Grundwissen Grammatik. Mannheim: Dudenverlag. 2009&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Analphabeten sind Menschen, die (trotz die trotz Schulbesuchs) nur einzelne Wörter, aber keine komplexen Sätze und ganze Texte lesen können. Sie sind nicht in der Lage, durch [[Schrift]] kodierte Nachricht zu dekodieren und zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionale Analphabeten===&lt;br /&gt;
Menschen, die keinerlei Lesekompetenz haben, werden in unserer Gesellschaft funktionale Analphabeten genannt, da die Diskrepanz zwischen dem erwarteten Fähigkeiten und den tatsächlichen Kompetenzen elementar ist. Die Schreib- und Lesekompetenz ist wichtiger denn je. In der heutigen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft muss man in den meisten Branchen, insbesondere aufgrund der Omnipräsenz von Computern, lesen und schreiben können. Das führt oft zu einer situativen Ausgrenzung von funktionale Analphabeten.&lt;br /&gt;
Der funktionale Analphabetismus hat sehr oft soziale Gründe, welche nicht selten bereits in der Kindheit zu finden sind. Bildungsferne Elternhäuser, schlechte Lebensbedingungen&lt;br /&gt;
und finanzielle Armut können Gründe für die vernachlässigten Lesekompetenzen von Kindern sein. Eltern, die selbst keine hohen Bildungsstandard besitzen oder wenig lesefreudig sind, bringen ihre Kinder selten zum Lesen. Meist weil keine Buchauswahl im Haushalt zu finden ist und/oder das Vorlesen durch die Eltern ausbleibt. Vielen Kindern wird das Lesen und Schreiben auf diese Weise nicht vorgelebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundäre Analphabeten===&lt;br /&gt;
Eine Untergruppe von funktionalen Analphabeten sind die sekundären Analphabeten.&lt;br /&gt;
Dies sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben lesen konnten, diese Fähigkeit jedoch im Laufe ihres Leben veloren haben. Gründe dafür können mangelnde Berührungspunkte, Alter oder in manchen Fällen auch Krankheiten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Döbert, M. &amp;amp; Hubertus, P. (2000). Ihr Kreuz ist die Schrift: Analphabetismus und Alphabetisierung in Deutschland. Stuttgart: Ernst Klett Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
http://www.alphabetisierung.de/infos/analphabetismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category: DICT]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Anna Cor moved page Funktionale Analphabeten to Analphabetismus: Allgemeiner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Funktionale Analphabeten sind Menschen, die trotz Schulbesuchs nur einzelne Wörter, aber keine komplexen Sätze und ganze Texte lesen können. Sie sind nicht in der Lage, die durch [[Schrift]] kodierte Nachricht zu dekodieren und zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionale Analphabeten===&lt;br /&gt;
Menschen, die keinerlei Lesekompetenz haben, werden in unserer Gesellschaft funktionale Analphabeten genannt, da die Diskrepanz zwischen dem erwarteten Fähigkeiten und den tatsächlichen Kompetenzen elementar ist. Die Schreib- und Lesekompetenz ist wichtiger denn je. In der heutigen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft muss man in den meisten Branchen, insbesondere aufgrund der Omnipräsenz von Computern, lesen und schreiben können. Das führt oft zu einer situativen Ausgrenzung von funktionale Analphabeten.&lt;br /&gt;
Der funktionale Analphabetismus hat sehr oft soziale Gründe, welche nicht selten bereits in der Kindheit zu finden sind. Bildungsferne Elternhäuser, schlechte Lebensbedingungen&lt;br /&gt;
und finanzielle Armut können Gründe für die vernachlässigten Lesekompetenzen von Kindern sein. Eltern, die selbst keine hohen Bildungsstandard besitzen oder wenig lesefreudig sind, bringen ihre Kinder selten zum Lesen. Meist weil keine Buchauswahl im Haushalt zu finden ist und/oder das Vorlesen durch die Eltern ausbleibt. Vielen Kindern wird das Lesen und Schreiben auf diese Weise nicht vorgelebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundäre Analphabeten===&lt;br /&gt;
Eine Untergruppe von funktionalen Analphabeten sind die sekundären Analphabeten.&lt;br /&gt;
Dies sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben lesen konnten, diese Fähigkeit jedoch im Laufe ihres Leben veloren haben. Gründe dafür können mangelnde Berührungspunkte, Alter oder in manchen Fällen auch Krankheiten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Döbert, M. &amp;amp; Hubertus, P. (2000). Ihr Kreuz ist die Schrift: Analphabetismus und Alphabetisierung in Deutschland. Stuttgart: Ernst Klett Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
http://www.alphabetisierung.de/infos/analphabetismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>Funktionale Analphabeten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Anna Cor moved page Funktionale Analphabeten to Analphabetismus: Allgemeiner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=='''Grundlagen'''==&lt;br /&gt;
[[Definition Schrift]]&amp;amp;nbsp;– [[Geschichte der Schrift]]&amp;amp;nbsp;– [[Schriftliche Kommunikation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verschiedene Schriften'''==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Die Schrift der Maya]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=='''Grundlagen'''==&lt;br /&gt;
[[Definition Schrift]]&amp;amp;nbsp;– [[Geschichte der Schrift]]&amp;amp;nbsp;– [[Schritliche Kommunikation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Verschiedene Schriften'''==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Die Schrift der Maya]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Funktionale Analphabeten sind Menschen, die trotz Schulbesuchs nur einzelne Wörter, aber keine komplexen Sätze und ganze Texte lesen können. Sie sind nicht in der Lage, die durch [[Schrift]] kodierte Nachricht zu dekodieren und zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionale Analphabeten===&lt;br /&gt;
Menschen, die keinerlei Lesekompetenz haben, werden in unserer Gesellschaft funktionale Analphabeten genannt, da die Diskrepanz zwischen dem erwarteten Fähigkeiten und den tatsächlichen Kompetenzen elementar ist. Die Schreib- und Lesekompetenz ist wichtiger denn je. In der heutigen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft muss man in den meisten Branchen, insbesondere aufgrund der Omnipräsenz von Computern, lesen und schreiben können. Das führt oft zu einer situativen Ausgrenzung von funktionale Analphabeten.&lt;br /&gt;
Der funktionale Analphabetismus hat sehr oft soziale Gründe, welche nicht selten bereits in der Kindheit zu finden sind. Bildungsferne Elternhäuser, schlechte Lebensbedingungen&lt;br /&gt;
und finanzielle Armut können Gründe für die vernachlässigten Lesekompetenzen von Kindern sein. Eltern, die selbst keine hohen Bildungsstandard besitzen oder wenig lesefreudig sind, bringen ihre Kinder selten zum Lesen. Meist weil keine Buchauswahl im Haushalt zu finden ist und/oder das Vorlesen durch die Eltern ausbleibt. Vielen Kindern wird das Lesen und Schreiben auf diese Weise nicht vorgelebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundäre Analphabeten===&lt;br /&gt;
Eine Untergruppe von funktionalen Analphabeten sind die sekundären Analphabeten.&lt;br /&gt;
Dies sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben lesen konnten, diese Fähigkeit jedoch im Laufe ihres Leben veloren haben. Gründe dafür können mangelnde Berührungspunkte, Alter oder in manchen Fällen auch Krankheiten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Döbert, M. &amp;amp; Hubertus, P. (2000). Ihr Kreuz ist die Schrift: Analphabetismus und Alphabetisierung in Deutschland. Stuttgart: Ernst Klett Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
http://www.alphabetisierung.de/infos/analphabetismus/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;Funktionale Analphabeten sind Menschen, die trotz Schulbesuchs nur einzelne Wörter, aber keine komplexen Sätze und ganze Texte lesen können. Sie sind nicht in der Lage, die...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Funktionale Analphabeten sind Menschen, die trotz Schulbesuchs nur einzelne Wörter, aber keine komplexen Sätze und ganze Texte lesen können. Sie sind nicht in der Lage, die durch [[Schrift]] kodierte Nachricht zu dekodieren und zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Die Schreib- und Lesekompetenz ist wichtiger denn je. In der heutigen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft muss man in den meisten Branchen, insbesondere aufgrund der Omnipräsenz von Computern, lesen und schreiben können. Das führt oft zu einer situativen Ausgrenzung von funktionale Analphabeten.&lt;br /&gt;
Der funktionale Analphabetismus hat sehr oft soziale Gründe, welche nicht selten bereits in der Kindheit zu finden sind. Bildungsferne Elternhäuser, schlechte Lebensbedingungen&lt;br /&gt;
und finanzielle Armut können Gründe für die vernachlässigten Lesekompetenzen von Kindern sein. Eltern, die selbst keine hohen Bildungsstandard besitzen oder wenig lesefreudig sind, bringen ihre Kinder selten zum Lesen. Meist weil keine Buchauswahl im Haushalt zu finden ist und/oder das Vorlesen durch die Eltern ausbleibt. Vielen Kindern wird das Lesen und Schreiben auf diese Weise nicht vorgelebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundäre Analphabeten===&lt;br /&gt;
Eine Untergruppe von funktionalen Analphabeten sind die sekundären Analphabeten.&lt;br /&gt;
Dies sind Menschen, die irgendwann in ihrem Leben lesen konnten, diese Fähigkeit jedoch im Laufe ihres Leben veloren haben. Gründe dafür können mangelnde Berührungspunkte, Alter oder in manchen Fällen auch Krankheiten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
Döbert, M. &amp;amp; Hubertus, P. (2000). Ihr Kreuz ist die Schrift: Analphabetismus und Alphabetisierung in Deutschland. Stuttgart: Ernst Klett Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Schriftliche_Kommunikation&amp;diff=17123</id>
		<title>Schriftliche Kommunikation</title>
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		<updated>2016-05-12T09:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schriftliche Kommunikation bezeichnet die Nachrichtenübermittlung in Form von [[Schrift| geschriebenen Zeichen]] via eines Mediums, wie etwa Papier oder Monitore wie Handy-, Fernseh- oder PC-Bildschirme. Der Bandbreite über welches [[Medium]] oder welchen Kanal diese Zeichen übermittelt werden können, sind dabei keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Wichtigster Aspekt der schriftlichen Kommunikation ist das Lesen. Die Fähigkeit zu lesen ist für eine vollständige Integration in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wichtig. Bezüglich des Lesens gibt es jedoch Probleme. Viele Menschen können weder lesen, noch schreiben. In Deutschland konnten 2011 ca. 7,5 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren (Quelle s.u.) einzelne Sätze lesen, jedoch keine zusammenhängenden Texte verstehen. Das bedeutet sie sind [[funktionale Analphabeten]]. Lesen stellt andere Anforderungen an den Empfänger einer Nachricht als mündliche Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterschiede zwischen schriftlicher und mündlicher Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erlernen einer Fremdsprache reicht ein kleiner Wortschatz von 1500 bis 2000 Wörtern und die  Beherrschung der wichtigsten grammatischen Regeln zur Wortbildung und Satzstellung aus, um sich verbal verständlich ausdrücken zu können.&lt;br /&gt;
Zum Verstehen eines Textes, muss man ungefähr 15.000 Wörter kenne und ein umfassendes Verständnis der Grammatik der jeweiligen Sprache haben. Lesen erfordert somit weitreichendes Wissen und Verständnis einer Sprache.&lt;br /&gt;
Dabei ist ein zusätzliches Hindernis die fehlende Rückfragemöglichkeit beim Verfasser. In der mündlichen [[Kommunikation]] können Rückfragen zu dem Gesagten gestellt und Erklärungen gegeben werden, beim Lesen eines Textes ist dies nicht unmittelbar möglich (es sei denn man befindet sich in einer Chat-Kommunikation o.ä.). Schriftliche Texte sollten idealerweise eine hohe Verständlichkeit besitzen und direkt vom Leser verstanden werden. Ob ein Leser einen Text lesen und verstehen kann, hängt neben den Fähigkeiten und Vorwissen des Lesers, auch von der Formulierungsfähigkeit des Senders ab, u.a. von seiner Ausdrucksfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hamburger Verständlichkeitsmodell===&lt;br /&gt;
Um die [[Textverständlichkeit|Verständlichkeit von Texten]] zu analysieren und zu optimieren, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Obhut von [[Schulz von Thun]] das ‚Hamburger Verständlichkeitsmodell‘ entwickelt, in dem sie vier Merkmale der Verständlichkeit festgelegen:&lt;br /&gt;
*Einfachheit&lt;br /&gt;
*Gliederung und Ordnung&lt;br /&gt;
*Kürze und Prägnanz &lt;br /&gt;
*anregende Zusätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ausmaß dieser vier Merkmale bei einem Text festgestellt werden kann, wird die Verständlichkeit des Textes auf diese Weise gemessen. Das relevante Merkmal ist die Einfachheit. Diese wird erzielt, wenn die Wörter aus dem Basiswortschatz stammen und kurze Sätze ohne Verschachtlungen gebildet werden. Außerdem sollten Fachwörter gemieden oder zumindest erklärt werden und die Sachverhalte anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Gliederung/Ordnung bezieht sich auf den Aufbau des Textes. Hier wird geraten, dass Überschriften verwendet werden, sowie optische Hervorhebungen durch Gliederungspunkte oder ähnliches.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Kürze/Prägnanz rät überflüssige Wiederholungen zu meiden und sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Als Grunsatz kann hier „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ gesehen werden. &lt;br /&gt;
Um die Motivation des Lesers zu steigern und das Interesse zu erhalten, können anregende Zusätze wie Bilder verwendet werden.&lt;br /&gt;
Später wurde noch die kognitive Empathie als Basis des Leseverständnisses betont. Der&lt;br /&gt;
Verfasser eines Textes sollte sich in die Perspektive des Adressaten hineinversetzen, um das Verständlichkeit seines Textes zu erleichtern. Hier ist auch die Frage nach der Zielgruppe, die man adressiert, von hoher Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Text]], [[Textlinguistik]], [[Textverstehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Studie - Die Zeit. (2011, März 2). Bildung: 7,5 Millionen Deutsche sind Analphabeten. Die Zeit. Abgerufen von http://www.zeit.de&lt;br /&gt;
*Bodmer, F. (1997). Die Sprachen der Welt. Geschichte - Grammatik - Wortschatz in vergleichender Darstellung (5. Aufl.). Köln: Kiepenheuer &amp;amp; Witsch. &lt;br /&gt;
*Pörksen, B. &amp;amp; Schulz von Thun, F. (2014). Kommunikation als Lebenskunst: Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens. Heidelberg: Carl-Auer-System-Verlag.&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Category:Textlinguistics‏‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Schriftliche_Kommunikation&amp;diff=17122</id>
		<title>Schriftliche Kommunikation</title>
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		<updated>2016-05-12T09:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schriftliche Kommunikation bezeichnet die Nachrichtenübermittlung in Form von [[Schrift| geschriebenen Zeichen]] via eines Mediums, wie etwa Papier oder Monitore wie Handy-, Fernseh- oder PC-Bildschirme. Der Bandbreite über welches [[Medium]] oder welchen Kanal diese Zeichen übermittelt werden können, sind dabei keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Wichtigster Aspekt der schriftlichen Kommunikation ist das Lesen. Die Fähigkeit zu lesen ist für eine vollständige Integration in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wichtig. Bezüglich des Lesens gibt es jedoch Probleme. Viele Menschen können weder lesen, noch schreiben. In Deutschland konnten 2011 ca. 7,5 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren (Quelle s.u.) einzelne Sätze lesen, jedoch keine zusammenhängenden Texte verstehen. Das bedeutet sie sind funktionale Analphabeten. Lesen stellt andere Anforderungen an den Empfänger einer Nachricht als mündliche Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterschiede zwischen schriftlicher und mündlicher Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erlernen einer Fremdsprache reicht ein kleiner Wortschatz von 1500 bis 2000 Wörtern und die  Beherrschung der wichtigsten grammatischen Regeln zur Wortbildung und Satzstellung aus, um sich verbal verständlich ausdrücken zu können.&lt;br /&gt;
Zum Verstehen eines Textes, muss man ungefähr 15.000 Wörter kenne und ein umfassendes Verständnis der Grammatik der jeweiligen Sprache haben. Lesen erfordert somit weitreichendes Wissen und Verständnis einer Sprache.&lt;br /&gt;
Dabei ist ein zusätzliches Hindernis die fehlende Rückfragemöglichkeit beim Verfasser. In der mündlichen [[Kommunikation]] können Rückfragen zu dem Gesagten gestellt und Erklärungen gegeben werden, beim Lesen eines Textes ist dies nicht unmittelbar möglich (es sei denn man befindet sich in einer Chat-Kommunikation o.ä.). Schriftliche Texte sollten idealerweise eine hohe Verständlichkeit besitzen und direkt vom Leser verstanden werden. Ob ein Leser einen Text lesen und verstehen kann, hängt neben den Fähigkeiten und Vorwissen des Lesers, auch von der Formulierungsfähigkeit des Senders ab, u.a. von seiner Ausdrucksfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hamburger Verständlichkeitsmodell===&lt;br /&gt;
Um die [[Textverständlichkeit|Verständlichkeit von Texten]] zu analysieren und zu optimieren, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Obhut von [[Schulz von Thun]] das ‚Hamburger Verständlichkeitsmodell‘ entwickelt, in dem sie vier Merkmale der Verständlichkeit festgelegen:&lt;br /&gt;
*Einfachheit&lt;br /&gt;
*Gliederung und Ordnung&lt;br /&gt;
*Kürze und Prägnanz &lt;br /&gt;
*anregende Zusätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ausmaß dieser vier Merkmale bei einem Text festgestellt werden kann, wird die Verständlichkeit des Textes auf diese Weise gemessen. Das relevante Merkmal ist die Einfachheit. Diese wird erzielt, wenn die Wörter aus dem Basiswortschatz stammen und kurze Sätze ohne Verschachtlungen gebildet werden. Außerdem sollten Fachwörter gemieden oder zumindest erklärt werden und die Sachverhalte anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Gliederung/Ordnung bezieht sich auf den Aufbau des Textes. Hier wird geraten, dass Überschriften verwendet werden, sowie optische Hervorhebungen durch Gliederungspunkte oder ähnliches.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Kürze/Prägnanz rät überflüssige Wiederholungen zu meiden und sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Als Grunsatz kann hier „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ gesehen werden. &lt;br /&gt;
Um die Motivation des Lesers zu steigern und das Interesse zu erhalten, können anregende Zusätze wie Bilder verwendet werden.&lt;br /&gt;
Später wurde noch die kognitive Empathie als Basis des Leseverständnisses betont. Der&lt;br /&gt;
Verfasser eines Textes sollte sich in die Perspektive des Adressaten hineinversetzen, um das Verständlichkeit seines Textes zu erleichtern. Hier ist auch die Frage nach der Zielgruppe, die man adressiert, von hoher Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Text]], [[Textlinguistik]], [[Textverstehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Studie - Die Zeit. (2011, März 2). Bildung: 7,5 Millionen Deutsche sind Analphabeten. Die Zeit. Abgerufen von http://www.zeit.de&lt;br /&gt;
*Bodmer, F. (1997). Die Sprachen der Welt. Geschichte - Grammatik - Wortschatz in vergleichender Darstellung (5. Aufl.). Köln: Kiepenheuer &amp;amp; Witsch. &lt;br /&gt;
*Pörksen, B. &amp;amp; Schulz von Thun, F. (2014). Kommunikation als Lebenskunst: Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens. Heidelberg: Carl-Auer-System-Verlag.&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Category:Textlinguistics‏‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Schrift&amp;diff=17121</id>
		<title>Schrift</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Schrift&amp;diff=17121"/>
		<updated>2016-05-12T09:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schrift ist ein Zeichensystem mit dem der Sender einer Nachricht, die Information mithilfe eines Mediums zeitlich und örtliche getrennten Empfängern zugänglich machen kann. Die Voraussetzung ist dabei, dass für den Empfänger das gewählte Medium, z.B. Papier, Steintafeln oder heute Smartphones oder Computer, sowohl verfügbar als auch verwendbar ist und der Empfänger das Zeichensystem dekodieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Definition===&lt;br /&gt;
''Kommentar - &lt;br /&gt;
''Der Begriff &amp;quot;Schrift&amp;quot; wird in der Forschungsliteratur unterschiedlich definiert, daher erfolgt hier eine zitierte Auswahl an Definitionen zur Veranschaulichung.&lt;br /&gt;
1.	„Gesamtheit der in einem System zusammengefassten grafischen Zeichen, besonders Buchstaben, mit denen Laute, Wörter, Sätze einer Sprache sichtbar festgehalten werden und so die lesbare Wiedergabe einer Sprache ermöglichen.“ (Duden Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	„Schrift ist ein System graphischer Symbole, das gebraucht werden kann, um jeden Gedanken vollständig wiederzugeben.“ (DeFrancis: 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Haarmann widerspricht dem: „Um auch der Entfaltung einer graduellen Annäherung von Schriftzeichen an die Lautung von Sprache in der Schriftrevolution Rechnung zu tragen, ist es sinnvoll (...) die sprachunabhängige Ideenwelt, die das Kulturmilieu einer Sprachgemeinschaft prägt, mit einzubeziehen. Ursächlich war die Verschriftung ein Prozeß der Visualisierung sprachunabhängiger Begriffe und nicht sprachlicher Zeichen.“ (Haarmann: 41)&lt;br /&gt;
Auf diese Weise definiert er auch Piktogramme als Schriftzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	„We can define writing as the use of graphic marks to represent specific linguistic utterances.“ (Rogers: 2)&lt;br /&gt;
Rogers definiert Schrift im weitere Sinne, als die Repräsentation spezifischer, sprachlicher Äußerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet in der Linguistik den Begriff Schrift (engl. Script) von dem Begriff Schriftsystem. Die Schrift umfasst alle übersprachlichen Zeichen, die zur Verfügung stehen. Wie diese in einer spezifischen Sprache genutzt, kombiniert und gesetzt werden, wird als Schriftsystem bezeichnet. Im Schriftsystem sind auch Normen und Regeln zur Vereinheitlichung des Systems verankert - die [[Orthografie]]. Die Basiseinheit eines Schriftsystems wird [[Graphem]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schriften===&lt;br /&gt;
1.	'''Alphabetschrift''' (Buchstabenschrift) - &lt;br /&gt;
Einzelne, segmentale Grapheme entsprechen Phonemen der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	'''Syllabographie''' (Silbenschrift) - &lt;br /&gt;
Suprasegmentale Graphme korrelieren mit Silben der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	'''Logographie''' (Wortschrift) - &lt;br /&gt;
Meist bildhafte komplexe Grapheme entsprechen einzelnen Morphemen der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Schriften kann man nicht direkt einer Variante zuordnen, bei diesen handelt es sich um Mischformen mit verschiedenen Anteilen. So zum Beispiel die [[Mayaschrift|Schrift der Maya]], welche sowohl Logogramme als auch Syllabogramme besitzt. Alphabetschriften besitzen die wenigsten Grapheme, Silbenschriften haben schon deutlich mehr Grapheme und Logoraphien können mehrere Tausend Grapheme enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DeFrancis, John. 1993. Visible Speech: The Diverse Oneness of Writing Systems. Honolulu: Hawaii Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.duden.de/rechtschreibung/Schrift#Bedeutung1a&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Schrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Schriftliche_Kommunikation&amp;diff=17120</id>
		<title>Schriftliche Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Schriftliche_Kommunikation&amp;diff=17120"/>
		<updated>2016-05-12T09:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schriftliche Kommunikation bezeichnet die Nachrichtenübermittlung in Form von [[Schrift| geschriebenen Zeichen]] via eines Mediums, wie etwa Papier oder Monitore wie Handy-, Fernseh- oder PC-Bildschirme. Der Bandbreite über welches [[Medium]] oder welchen Kanal diese Zeichen übermittelt werden können, sind dabei keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Wichtigster Aspekt der schriftlichen Kommunikation ist das Lesen. Die Fähigkeit zu lesen ist für eine vollständige Integration in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wichtig. Bezüglich des Lesens gibt es jedoch Probleme. Viele Menschen können weder lesen, noch schreiben. In Deutschland konnten 2011 ca. 7,5 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren (Quelle s.u.) einzelne Sätze lesen, jedoch keine zusammenhängenden Texte verstehen. Das bedeutet sie sind funktionale Analphabeten. Lesen stellt andere Anforderungen an den Empfänger einer Nachricht als mündliche Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterschiede zwischen schriftlicher und mündlicher Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erlernen einer Fremdsprache reicht ein kleiner Wortschatz von 1500 bis 2000 Wörtern und die  Beherrschung der wichtigsten grammatischen Regeln zur Wortbildung und Satzstellung aus, um sich verbal verständlich ausdrücken zu können.&lt;br /&gt;
Zum Verstehen eines Textes, muss man ungefähr 15.000 Wörter kenne und ein umfassendes Verständnis der Grammatik der jeweiligen Sprache haben. Lesen erfordert somit weitreichendes Wissen und Verständnis einer Sprache.&lt;br /&gt;
Dabei ist ein zusätzliches Hindernis die fehlende Rückfragemöglichkeit beim Verfasser. In der mündlichen [[Kommunikation]] können Rückfragen zu dem Gesagten gestellt und Erklärungen gegeben werden, beim Lesen eines Textes ist dies nicht unmittelbar möglich (es sei denn man befindet sich in einer Chat-Kommunikation o.ä.). Schriftliche Texte sollten idealerweise eine hohe Verständlichkeit besitzen und direkt vom Leser verstanden werden. Ob ein Leser einen Text lesen und verstehen kann, hängt neben den Fähigkeiten und Vorwissen des Lesers, auch von der Formulierungsfähigkeit des Senders ab, u.a. von seiner Ausdrucksfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hamburger Verständlichkeitsmodell===&lt;br /&gt;
Um die [[Textverständlichkeit|Verständlichkeit von Texten]] zu analysieren und zu optimieren, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Obhut von [[Schulz von Thun]] das ‚Hamburger Verständlichkeitsmodell‘ entwickelt, in dem sie vier Merkmale der Verständlichkeit festgelegen:&lt;br /&gt;
*Einfachheit&lt;br /&gt;
*Gliederung und Ordnung&lt;br /&gt;
*Kürze und Prägnanz &lt;br /&gt;
*anregende Zusätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ausmaß dieser vier Merkmale bei einem Text festgestellt werden kann, wird die Verständlichkeit des Textes auf diese Weise gemessen. Das relevante Merkmal ist die Einfachheit. Diese wird erzielt, wenn die Wörter aus dem Basiswortschatz stammen und kurze Sätze ohne Verschachtlungen gebildet werden. Außerdem sollten Fachwörter gemieden oder zumindest erklärt werden und die Sachverhalte anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Gliederung/Ordnung bezieht sich auf den Aufbau des Textes. Hier wird geraten, dass Überschriften verwendet werden, sowie optische Hervorhebungen durch Gliederungspunkte oder ähnliches.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Kürze/Prägnanz rät überflüssige Wiederholungen zu meiden und sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Als Grunsatz kann hier „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ gesehen werden. &lt;br /&gt;
Um die Motivation des Lesers zu steigern und das Interesse zu erhalten, können anregende Zusätze wie Bilder verwendet werden.&lt;br /&gt;
Später wurde noch die kognitive Empathie als Basis des Leseverständnisses betont. Der&lt;br /&gt;
Verfasser eines Textes sollte sich in die Perspektive des Adressaten hineinversetzen, um das Verständlichkeit seines Textes zu erleichtern. Hier ist auch die Frage nach der Zielgruppe, die man adressiert, von hoher Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Text]], [[Textlinguistik]], [[Textverstehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Studie - Die Zeit. (2011, März 2). Bildung: 7,5 Millionen Deutsche sind Analphabeten. Die Zeit. Abgerufen von http://www.zeit.de&lt;br /&gt;
*Bodmer, F. (1997). Die Sprachen der Welt. Geschichte - Grammatik - Wortschatz in vergleichender Darstellung (5. Aufl.). Köln: Kiepenheuer &amp;amp; Witsch. &lt;br /&gt;
*Pörksen, B. &amp;amp; Schulz von Thun, F. (2014). Kommunikation als Lebenskunst: Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens. Heidelberg: Carl-Auer-System-Verlag.&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Schriftliche_Kommunikation&amp;diff=17119</id>
		<title>Schriftliche Kommunikation</title>
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		<updated>2016-05-12T09:02:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;Schriftliche Kommunikation bezeichnet die Nachrichtenübermittlung in Form von  geschriebenen Zeichen via eines Mediums, wie etwa Papier oder Monitore wie Handy-, ...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schriftliche Kommunikation bezeichnet die Nachrichtenübermittlung in Form von [[Schrift| geschriebenen Zeichen]] via eines Mediums, wie etwa Papier oder Monitore wie Handy-, Fernseh- oder PC-Bildschirme. Der Bandbreite über welches [[Medium]] oder welchen Kanal diese Zeichen übermittelt werden können, sind dabei keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Wichtigster Aspekt der schriftlichen Kommunikation ist das Lesen. Die Fähigkeit zu lesen ist für eine vollständige Integration in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wichtig. Bezüglich des Lesens gibt es jedoch Probleme. Viele Menschen können weder lesen, noch schreiben. In Deutschland konnten 2011 ca. 7,5 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren (Quelle s.u.), einzelne Sätze lesen, jedoch keine zusammenhängenden Texte verstehen. Das bedeutet sie sind funktionale Analphabeten. Lesen stellt andere Anforderungen an den Empfänger einer Nachricht als mündliche Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterschiede zwischen schriftlicher und mündlicher Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erlernen einer Fremdsprache reicht ein kleiner Wortschatz von 1500 bis 2000 Wörtern und die  Beherrschung der wichtigsten grammatischen Regeln zur Wortbildung und Satzstellung aus, um sich verbal verständlich ausdrücken zu können.&lt;br /&gt;
Zum Verstehen eines Textes, muss man ungefähr 15.000 Wörter kenne und ein umfassendes Verständnis der Grammatik der jeweiligen Sprache haben. Lesen erfordert somit weitreichendes Wissen und Verständnis einer Sprache.&lt;br /&gt;
Dabei ist ein zusätzliches Hindernis die fehlende Rückfragemöglichkeit beim Verfasser. In der mündlichen [[Kommunikation]] können Rückfragen zu dem Gesagten gestellt und Erklärungen gegeben werden, beim Lesen eines Textes ist dies nicht unmittelbar möglich (es sei denn man befindet sich in einer Chat-Kommunikation o.ä.). Schriftliche Texte sollten idealerweise eine hohe Verständlichkeit besitzen und direkt vom Leser verstanden werden. Ob ein Leser einen Text lesen und verstehen kann, hängt neben den Fähigkeiten und Vorwissen des Lesers, auch von der Formulierungsfähigkeit des Senders ab, u.a. von seiner Ausdrucksfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hamburger Verständlichkeitsmodell===&lt;br /&gt;
Um die [[Textverständlichkeit|Verständlichkeit von Texten]] zu analysieren und zu optimieren, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Obhut von [[Schulz von Thun]] das ‚Hamburger Verständlichkeitsmodell‘ entwickelt, in dem sie vier Merkmale der Verständlichkeit festgelegen:&lt;br /&gt;
*Einfachheit&lt;br /&gt;
*Gliederung und Ordnung&lt;br /&gt;
*Kürze und Prägnanz &lt;br /&gt;
*anregende Zusätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Ausmaß dieser vier Merkmale bei einem Text festgestellt werden kann, wird die Verständlichkeit des Textes auf diese Weise gemessen. Das relevante Merkmal ist die Einfachheit. Diese wird erzielt, wenn die Wörter aus dem Basiswortschatz stammen und kurze Sätze ohne Verschachtlungen gebildet werden. Außerdem sollten Fachwörter gemieden oder zumindest erklärt werden und die Sachverhalte anschaulich erläutert.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Gliederung/Ordnung bezieht sich auf den Aufbau des Textes. Hier wird geraten, dass Überschriften verwendet werden, sowie optische Hervorhebungen durch Gliederungspunkte oder ähnliches.&lt;br /&gt;
Das Merkmal Kürze/Prägnanz rät überflüssige Wiederholungen zu meiden und sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Als Grunsatz kann hier „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“ gesehen werden. &lt;br /&gt;
Um die Motivation des Lesers zu steigern und das Interesse zu erhalten, können anregende Zusätze wie Bilder verwendet werden.&lt;br /&gt;
Später wurde noch die kognitive Empathie als Basis des Leseverständnisses betont. Der&lt;br /&gt;
Verfasser eines Textes sollte sich in die Perspektive des Adressaten hineinversetzen, um das Verständlichkeit seines Textes zu erleichtern. Hier ist auch die Frage nach der Zielgruppe, die man adressiert, von hoher Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
*Studie - Die Zeit. (2011, März 2). Bildung: 7,5 Millionen Deutsche sind Analphabeten. Die Zeit. Abgerufen von http://www.zeit.de&lt;br /&gt;
*Bodmer, F. (1997). Die Sprachen der Welt. Geschichte - Grammatik - Wortschatz in vergleichender Darstellung (5. Aufl.). Köln: Kiepenheuer &amp;amp; Witsch. &lt;br /&gt;
*Pörksen, B. &amp;amp; Schulz von Thun, F. (2014). Kommunikation als Lebenskunst: Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens. Heidelberg: Carl-Auer-System-Verlag.&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=17118</id>
		<title>Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Kommunikation&amp;diff=17118"/>
		<updated>2016-05-12T08:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: /* Kommentare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Kommunikation''' ist die Verständigung durch sprachliche, sprachbegleitende und nichtsprachliche [[Zeichen]] und damit die (wechselseitige) Übermittlung von Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
In der [[Schriftliche Kommunikation|schriftlichen Kommunikation]] unterscheiden sich Texte der verschiedenen [[Textsorte]]n in ihren Funktionen und Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der mündlichen Kommunikation zeigen die in den verschiedenen Kommunikationsarten entstehenden Texte deutliche strukturelle Unterschiede:&lt;br /&gt;
* die dialogische Kommunikation (Gespräche),&lt;br /&gt;
* die monologische Kommunikation (Informationsübermittlung nur von einer Person ausgehend),&lt;br /&gt;
* die intrapersonale Kommunikation (z. B. Selbstgespräch, [[lautes Denken]]),&lt;br /&gt;
* die interpersonale Kommunikation (z. B. Ansprache, Vorlesung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen verbaler und [[nonverbale Kommunikation|nonverbaler Kommunikation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitat ===&lt;br /&gt;
*''Prototypisch für den Gebrauch der Sprache in mündlichen Sprachspielen ist dialogisches, nicht monologisches Sprechen'' (Weinrich 1993: 819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Text]], [[Textlinguistik]], [[Textsorte]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
Eva Schoenke, [http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/tlgl/tlgldl3.html#Kommunikation Textlinguistik-Glossar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[[Weinrich, Harald]]. 1993. ''Textgrammatik der deutschen Sprache.'' Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag.&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Discourse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Nonverbale_Kommunikation&amp;diff=17117</id>
		<title>Nonverbale Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Nonverbale_Kommunikation&amp;diff=17117"/>
		<updated>2016-05-12T07:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kommunikation, die nicht über sprachliche Zeichen, sondern über nichtsprachliche Ausdrucksformen, wie Körpersprache, übermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nonverbale und verbale Kommunikation===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]] gilt der Nachrichtenübermittlung. Ein Sender möchte einem Empfänger&lt;br /&gt;
Informationen zukommen lassen. Er verfasst eine Nachricht und übermittelt sie über ein Medium dem Empfänger, der diese verstehen bzw. entschlüsseln muss. Der Empfänger muss dafür über Wissen verfügen, beispielsweise Wissen über die Sprache oder den Kode, der verwendet wurde. Kommunikation kann dabei auch über technische Systeme oder andere Medien erfolgen. Deshalb wird bei der zwischenmenschlichen Kommunikation zwischen nonverbaler und verbaler Kommunikation unterschieden. Nonverbale Kommunikation wird nicht durch Sprache vermittelt, sondern auch durch nichtsprachliche Zeichen. Dazu gehört zum Beispiel die Körperhaltung, Gestik und Mimik, aber auch die Stimmfarbe und Intonation und Geräusche wie Stöhnen, Schreien oder Lachen. Verbale Kommunikation wird durch Sprache realisiert. Dabei wird sie, zumindest bei der face-to-face Kommunikation, meist durch nonverbale Elemente ergänzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun===&lt;br /&gt;
Die Störanfälligkeit von zwischenmenschlicher Kommunikation hat bereits [[Schulz von Thun]] mit seinem Vier-Ohren-Modell bzw. Vier-Seiten-Modell veranschaulicht. Schulz von Thun geht davon aus, dass ein Empfänger vier verschiedene Möglichkeiten hat, eine Nachricht aufzunehmen: auf der „Sachebene“, der „Appellseite“, der „Beziehungsseite“ oder der „Selbstkundgebung“. In eine Nachricht gelangen somit nicht nur objektive Informationen über den Gegenstand der Aussage, sondern z.B. auch persönliche Informationen über den Sender und seine Einstellungen. Je nachdem, wie gut bzw. simpel der Nachrichtentext vom Sender formuliert wird, desto höher ist die Chance, dass auch die eigentliche Information der Nachricht vom Empfänger verstanden wird. Gerade bei [[Schriftliche Kommunikation|schriftlicher Kommunikation]] hängt das [[Textverständlichkeit|Verständnis des Textes]] vom Vorwissen und der Lesefähigkeit des Empfängers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:500px-Vier-Seiten-Modell_de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (1981). Miteinander reden: 1. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg:Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Nonverbale_Kommunikation&amp;diff=17116</id>
		<title>Nonverbale Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Nonverbale_Kommunikation&amp;diff=17116"/>
		<updated>2016-05-12T07:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Nonverbale und verbale Kommunikation===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]] gilt der Nachrichtenübermittlung. Ein Sender möchte einem Empfänger&lt;br /&gt;
Informationen zukommen lassen. Er verfasst eine Nachricht und übermittelt sie über ein Medium dem Empfänger, der diese verstehen bzw. entschlüsseln muss. Der Empfänger muss dafür über Wissen verfügen, beispielsweise Wissen über die Sprache oder den Kode, der verwendet wurde. Kommunikation kann dabei auch über technische Systeme oder andere Medien erfolgen. Deshalb wird bei der zwischenmenschlichen Kommunikation zwischen nonverbaler und verbaler Kommunikation unterschieden. Nonverbale Kommunikation wird nicht durch Sprache vermittelt, sondern auch durch nichtsprachliche Zeichen. Dazu gehört zum Beispiel die Körperhaltung, Gestik und Mimik, aber auch die Stimmfarbe und Intonation und Geräusche wie Stöhnen, Schreien oder Lachen. Verbale Kommunikation wird durch Sprache realisiert. Dabei wird sie, zumindest bei der face-to-face Kommunikation, meist durch nonverbale Elemente ergänzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun===&lt;br /&gt;
Die Störanfälligkeit von zwischenmenschlicher Kommunikation hat bereits [[Schulz von Thun]] mit seinem Vier-Ohren-Modell bzw. Vier-Seiten-Modell veranschaulicht. Schulz von Thun geht davon aus, dass ein Empfänger vier verschiedene Möglichkeiten hat, eine Nachricht aufzunehmen: auf der „Sachebene“, der „Appellseite“, der „Beziehungsseite“ oder der „Selbstkundgebung“. In eine Nachricht gelangen somit nicht nur objektive Informationen über den Gegenstand der Aussage, sondern z.B. auch persönliche Informationen über den Sender und seine Einstellungen. Je nachdem, wie gut bzw. simpel der Nachrichtentext vom Sender formuliert wird, desto höher ist die Chance, dass auch die eigentliche Information der Nachricht vom Empfänger verstanden wird. Gerade bei schriftlicher Kommunikation hängt das [[Textverständlichkeit|Verständnis des Textes]] vom Vorwissen und der Lesefähigkeit des Empfängers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:500px-Vier-Seiten-Modell_de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (1981). Miteinander reden: 1. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg:Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Nonverbale Kommunikation</title>
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		<updated>2016-05-12T07:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;===Nonverbale und verbale Kommunikation=== Kommunikation gilt der Nachrichtenübermittlung. Ein Sender möchte einem Empfänger Informationen zukommen lassen. Er verfasst ...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Nonverbale und verbale Kommunikation===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]] gilt der Nachrichtenübermittlung. Ein Sender möchte einem Empfänger&lt;br /&gt;
Informationen zukommen lassen. Er verfasst eine Nachricht und übermittelt sie über ein Medium dem Empfänger, der diese verstehen bzw. entschlüsseln muss. Der Empfänger muss dafür über Wissen verfügen, beispielsweise Wissen über die Sprache oder den Kode, der verwendet wurde. Kommunikation kann dabei auch über technische Systeme oder andere Medien erfolgen. Deshalb wird bei der zwischenmenschlichen Kommunikation zwischen nonverbaler und verbaler Kommunikation unterschieden. Nonverbale Kommunikation wird nicht durch Sprache vermittelt, sondern auch durch nichtsprachliche Zeichen. Dazu gehört zum Beispiel die Körperhaltung, Gestik und Mimik, aber auch die Stimmfarbe und Intonation und Geräusche wie Stöhnen, Schreien oder Lachen. Verbale Kommunikation wird durch Sprache realisiert. Dabei wird sie, zumindest bei der face-to-face Kommunikation, meist durch nonverbale Elemente ergänzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun===&lt;br /&gt;
Die Störanfälligkeit von zwischenmenschlicher Kommunikation hat bereits [[Schulz von Thun]] mit seinem Vier-Ohren-Modell bzw. Vier-Seiten-Modell veranschaulicht. Schulz von Thun geht davon aus, dass ein Empfänger vier verschiedene Möglichkeiten hat, eine Nachricht aufzunehmen: auf der „Sachebene“, der „Appellseite“, der „Beziehungsseite“ oder der „Selbstkundgebung“. In eine Nachricht gelangen somit nicht nur objektive Informationen über den Gegenstand der Aussage, sondern z.B. auch persönliche Informationen über den Sender und seine Einstellungen. Je nachdem, wie gut bzw. simpel der Nachrichtentext vom Sender formuliert wird, desto höher ist die Chance, dass auch die eigentliche Information der Nachricht vom Empfänger verstanden wird. Gerade bei schriftlicher Kommunikation hängt das Verständnis des Textes vom Vorwissen und der Lesefähigkeit des Empfängers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:500px-Vier-Seiten-Modell_de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (1981). Miteinander reden: 1. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Hamburg: Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulz von Thun, F. (2007). Miteinander reden: Fragen und Antworten. Hamburg:Rowohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=File:500px-Vier-Seiten-Modell_de.svg.png&amp;diff=17114</id>
		<title>File:500px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png</title>
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		<updated>2016-05-12T07:28:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<updated>2016-05-12T07:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Kommunikation''' ist die Verständigung durch sprachliche, sprachbegleitende und nichtsprachliche [[Zeichen]] und damit die (wechselseitige) Übermittlung von Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
In der schriftlichen Kommunikation unterscheiden sich Texte der verschiedenen [[Textsorte]]n in ihren Funktionen und Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der mündlichen Kommunikation zeigen die in den verschiedenen Kommunikationsarten entstehenden Texte deutliche strukturelle Unterschiede:&lt;br /&gt;
* die dialogische Kommunikation (Gespräche),&lt;br /&gt;
* die monologische Kommunikation (Informationsübermittlung nur von einer Person ausgehend),&lt;br /&gt;
* die intrapersonale Kommunikation (z. B. Selbstgespräch, [[lautes Denken]]),&lt;br /&gt;
* die interpersonale Kommunikation (z. B. Ansprache, Vorlesung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen verbaler und [[nonverbale Kommunikation|nonverbaler Kommunikation]].&lt;br /&gt;
=== Zitat ===&lt;br /&gt;
*''Prototypisch für den Gebrauch der Sprache in mündlichen Sprachspielen ist dialogisches, nicht monologisches Sprechen'' (Weinrich 1993: 819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Text]], [[Textlinguistik]], [[Textsorte]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
Eva Schoenke, [http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/tlgl/tlgldl3.html#Kommunikation Textlinguistik-Glossar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[[Weinrich, Harald]]. 1993. ''Textgrammatik der deutschen Sprache.'' Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag.&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Discourse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Kommunikation''' ist die Verständigung durch sprachliche, sprachbegleitende und nichtsprachliche [[Zeichen]] und damit die (wechselseitige) Übermittlung von Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
In der schriftlichen Kommunikation unterscheiden sich Texte der verschiedenen [[Textsorte]]n in ihren Funktionen und Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der mündlichen Kommunikation zeigen die in den verschiedenen Kommunikationsarten entstehenden Texte deutliche strukturelle Unterschiede:&lt;br /&gt;
* die dialogische Kommunikation (Gespräche),&lt;br /&gt;
* die monologische Kommunikation (Informationsübermittlung nur von einer Person ausgehend),&lt;br /&gt;
* die intrapersonale Kommunikation (z. B. Selbstgespräch, [[lautes Denken]]),&lt;br /&gt;
* die interpersonale Kommunikation (z. B. Ansprache, Vorlesung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen verbaler und [[nonverbaler Kommunikation]].&lt;br /&gt;
=== Zitat ===&lt;br /&gt;
*''Prototypisch für den Gebrauch der Sprache in mündlichen Sprachspielen ist dialogisches, nicht monologisches Sprechen'' (Weinrich 1993: 819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe auch===&lt;br /&gt;
[[Text]], [[Textlinguistik]], [[Textsorte]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
Eva Schoenke, [http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/tlgl/tlgldl3.html#Kommunikation Textlinguistik-Glossar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[[Weinrich, Harald]]. 1993. ''Textgrammatik der deutschen Sprache.'' Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag.&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Discourse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Brinker,_Klaus&amp;diff=17111</id>
		<title>Brinker, Klaus</title>
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		<updated>2016-05-11T08:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Einleitung===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker war Linguist, der hauptsächlich in der Sprach - und Grammatiktheorie und zu linguistischer Text- und Gesprächsanalyse publizierte und lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *1. August 1938 in Brackwede (Ostwestfalen) - † 9. Oktober 2006 in Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker gehört zu den bedeutenden Linguisten in Deutschland, insbesondere in der Gesprächsanalyse und in der Sprachtheorie hat er einige Standardwerke verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinker wurde in Ostwestfalen in der Nähe von Bielefeld geboren, wo er auch 1958 sein Abitur abschloss. Anschließend studierte er in Münster, Tübingen und Bonn Deutsche Philologie, evangelische Theologie und Geschichte. 1964 erhielt er in Bonn sein 1. Staatsexamen. Schon zwei Jahre später (1966) bekam er den Doktor phil. von seinem Doktorvater Hugo Moser für seine Dissertation über Heiligengestalten in mittelhochdeutschen Legendenepen verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 36 begann Brinker als Professor für Linguistik des Deutschen an der Universität Hamburg zu dozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war lange Zeit Mitglied des Dt. Germanistenverbands und des Wissenschaftlichen Rates des Instituts für deutsche Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung und Werke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Interesse galt zeit seines Lebens der Sprachwissenschaft. Er beschäftige sich maßgeblich mit der Sprachtheorie, der Grammatiktheorie, der historischen Linguistik, der Pragma- und Textlinguistik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze, mehrere Monographien und einige Herausgeberbände, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* (Mit Horst Sitta) Studien zur Texttheorie und zur deutschen Grammatik. Festgabe für Hans Glinz. 1973&lt;br /&gt;
* Modelle und Methoden der strukturalistischen Syntax. 1977.&lt;br /&gt;
* (Mit Hand Glinz, Horst Sitta und Josef Klein) Studienbücher zur Linguistik und Literaturwissenschaft. 1970-1979. &lt;br /&gt;
* Linguistische Textanalyse. Grundbegriffe und Methoden. 1 Aufl. 1985.&lt;br /&gt;
* (Mit Sven Sager) Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. 1. Aufl. 1989.&lt;br /&gt;
* Aspekte der Textlinguistik. 1991.&lt;br /&gt;
Viele dieser Werke gehören zum Standardrepertoire in der Linguistik und werden noch immer neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachruf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagemann, Jörg/ Sager, Sven F. [Hrsg.]: Schriftliche und mündliche Kommunikation. Begriffe - Methoden - Analysen. Festschrift zum 65. Geburtstag von Klaus Brinker (= Stauffenburg-Festschriften). Tübingen 2003, S. 267-282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
http://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/de/00500_de/588_de.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Kürschner [Hrsg.]: Linguisten-Handbuch. Biographische und bibliographische Daten deutschsprachiger Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der Gegenwart. Band 1: A–L. Tübingen 1994, S. 104–105. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category:BIOG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Heinemann, Wolfgang</title>
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		<updated>2016-05-11T08:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;===Einleitung=== Wolfgang Heinemann hatte eine Professur für Germanistische Linguistik in Leipzig mit den Schwerpunkten: Textlinguistik und Grammatik.  * *28. Februar 1926 in...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Einleitung===&lt;br /&gt;
Wolfgang Heinemann hatte eine Professur für Germanistische Linguistik in Leipzig mit den Schwerpunkten: Textlinguistik und Grammatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *28. Februar 1926 in Waldenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben===&lt;br /&gt;
Wolfgang Heinemann lehrte viele Jahre an der Universität Leipzig, seine Lehrgebiete lagen in der Älteren deutschen Literaturwissenschaft, der Linguistik und Deutsch als Fremdsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinemann verließ 1944 das Gymnasium in Trautenau mit dem Abitur. Anschließend studierte er fünf Jahre lang an der Universität Leipzig Germanistik, Anglistik,  Niederlandistik und Erwachsenenbildung. Er widmete sich somit sehr früh den Sprachwissenschaften. 1958 erhielt er sein Staatsexamen, sechs Jahre später den Doktortitel (Dr. phil.). Seine Dissertation „Zum Gradualismus in der lehrhaften deutschen Literatur des 13. – 15-Jahrhunderts.“ ist in der Wissenschaft der älteren deutschen Literatur zu verordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1981 Professor für Germanistische Literatur an der Universität Leipzig. Sein Forschungsinteresse galt vornehmlich der Textlinguistik, Grammatik, Stilistik und Lexikologie. Er beschäftige sich außerdem mit der Sprachlehrforschung und Deutsch als Fremdsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der Gesellschaft für Angewandte Linguistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Negation und Negierung. Handlungstheoretische Aspekte einer linguistischen Kategorie. Leipzig. 1.Aufl.1983&lt;br /&gt;
* Das Isotopiekonzept. In: Brinker, Klaus u.a. (Hrsg.): Text- und Gesprächslinguistik. Berlin. 2000&lt;br /&gt;
* Aspekte der Textsortendifferenzierung. In: Brinker, Klaus u.a. (Hrsg.): Text- und Gesprächslinguistik. Berlin. 2000&lt;br /&gt;
* Textsorten der geschriebenen Sprache. In: Helbig, Gerhard u.a. (Hrsg.): Deutsch als Fremdsprache. Berlin. 2001&lt;br /&gt;
* Grundlagen der Textlinguistik. Interaktion - Text - Diskurs. Tübingen. 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/de/07000_de/7021_de.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Kürschner [Hrsg.]: Linguisten-Handbuch. Biographische und bibliographische Daten deutschsprachiger Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der Gegenwart. Band 1: A–L. Tübingen 1994, S.343. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category:BIOG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Brinker,_Klaus&amp;diff=17109</id>
		<title>Brinker, Klaus</title>
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		<updated>2016-05-11T07:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Einleitung===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker war Linguist, der hauptsächlich in der Sprach - und Grammatiktheorie und zu linguistischer Text- und Gesprächsanalyse publizierte und lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *1. August 1938 in Brackwede (Ostwestfalen) - † 9. Oktober 2006 in Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker gehört zu den bedeutenden Linguisten in Deutschland, insbesondere in der Gesprächsanalyse und in der Sprachtheorie hat er einige Standardwerke verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinker wurde in Ostwestfalen in der Nähe von Bielefeld geboren, wo er auch 1958 sein Abitur abschloss. Anschließend studierte er in Münster, Tübingen und Bonn Deutsche Philologie, evangelische Theologie und Geschichte. 1964 erhielt er in Bonn sein 1. Staatsexamen. Schon zwei Jahre später (1966) bekam er den Doktor phil. von seinem Doktorvater Hugo Moser für seine Dissertation über Heiligengestalten in mittelhochdeutschen Legendenepen verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 36 begann Brinker als Professor für Linguistik des Deutschen an der Universität Hamburg zu dozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war lange Zeit Mitglied des Dt. Germanistenverbands und des Wissenschaftlichen Rates des Instituts für deutsche Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung und Werke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Interesse galt zeit seines Lebens der Sprachwissenschaft. Er beschäftige sich maßgeblich mit der Sprachtheorie, der Grammatiktheorie, der historischen Linguistik, der Pragma- und Textlinguistik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze, mehrere Monographien und einige Herausgeberbände, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* (Mit Horst Sitta) Studien zur Texttheorie und zur deutschen Grammatik. Festgabe für Hans Glinz. 1973&lt;br /&gt;
* Modelle und Methoden der strukturalistischen Syntax. 1977.&lt;br /&gt;
* (Mit Hand Glinz, Horst Sitta und Josef Klein) Studienbücher zur Linguistik und Literaturwissenschaft. 1970-1979. &lt;br /&gt;
* Linguistische Textanalyse. Grundbegriffe und Methoden. 1 Aufl. 1985.&lt;br /&gt;
* (Mit Sven Sager) Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. 1. Aufl. 1989.&lt;br /&gt;
* Aspekte der Textlinguistik. 1991.&lt;br /&gt;
Viele dieser Werke gehören zum Standardrepertoire in der Linguistik und werden noch immer neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachruf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagemann, Jörg/ Sager, Sven F. [Hrsg.]: Schriftliche und mündliche Kommunikation. Begriffe - Methoden - Analysen. Festschrift zum 65. Geburtstag von Klaus Brinker (= Stauffenburg-Festschriften). Tübingen 2003, S. 267-282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Kürschner [Hrsg.]: Linguisten-Handbuch. Biographische und bibliographische Daten deutschsprachiger Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der Gegenwart. Band 1: A–L. Tübingen 1994, S. 104–105. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category:BIOG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>Brinker, Klaus</title>
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		<updated>2016-05-11T07:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Einleitung===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker war Linguist, der hauptsächlich zu Sprach - und Grammatiktheorie und linguistische Text- und Gesprächsanalyse publizierte und lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *1. August 1938 in Brackwede (Ostwestfalen) - † 9. Oktober 2006 in Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leben===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker gehört zu den bedeutenden Linguisten in Deutschland, insbesondere in der Gesprächsanalyse und in der Sprachtheorie hat er einige Standardwerke verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinker wurde in Ostwestfalen in der Nähe von Bielefeld geboren, wo er auch 1958 sein Abitur abschloss. Anschließend studierte er in Münster, Tübingen und Bonn Deutsche Philologie, evangelische Theologie und Geschichte. 1964 erhielt er in Bonn sein 1. Staatsexamen. Schon zwei Jahre später (1966) bekam er den Doktor phil. von seinem Doktorvater Hugo Moser für seine Dissertation über Heiligengestalten in mittelhochdeutschen Legendenepen verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 36 begann Brinker als Professor für Linguistik des Deutschen an der Universität Hamburg zu dozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war lange Zeit Mitglied des Dt. Germanistenverbands und des Wissenschaftlichen Rates des Instituts für deutsche Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung und Werke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Interesse galt zeit seines Lebens der Sprachwissenschaft. Er beschäftige sich maßgeblich mit der Sprachtheorie, der Grammatiktheorie, der historischen Linguistik, der Pragma- und Textlinguistik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze, mehrere Monographien und einige Herausgeberbände, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* (Mit Horst Sitta) Studien zur Texttheorie und zur deutschen Grammatik. Festgabe für Hans Glinz. 1973&lt;br /&gt;
* Modelle und Methoden der strukturalistischen Syntax. 1977.&lt;br /&gt;
* (Mit Hand Glinz, Horst Sitta und Josef Klein) Studienbücher zur Linguistik und Literaturwissenschaft. 1970-1979. &lt;br /&gt;
* Linguistische Textanalyse. Grundbegriffe und Methoden. 1 Aufl. 1985.&lt;br /&gt;
* (Mit Sven Sager) Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. 1. Aufl. 1989.&lt;br /&gt;
* Aspekte der Textlinguistik. 1991.&lt;br /&gt;
Viele dieser Werke gehören zum Standardrepertoire in der Linguistik und werden noch immer neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachruf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagemann, Jörg/ Sager, Sven F. [Hrsg.]: Schriftliche und mündliche Kommunikation. Begriffe - Methoden - Analysen. Festschrift zum 65. Geburtstag von Klaus Brinker (= Stauffenburg-Festschriften). Tübingen 2003, S. 267-282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Kürschner [Hrsg.]: Linguisten-Handbuch. Biographische und bibliographische Daten deutschsprachiger Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der Gegenwart. Band 1: A–L. Tübingen 1994, S. 104–105. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;br /&gt;
[[Category:BIOG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Brinker,_Klaus&amp;diff=17107</id>
		<title>Brinker, Klaus</title>
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		<updated>2016-05-11T07:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Created page with &amp;quot;===Daten=== Klaus Brinker war Linguist, der hauptsächlich zu Sprach - und Grammatiktheorie und linguistische Text- und Gesprächsanalyse publizierte und lehrte.  * *1. August...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Daten===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker war Linguist, der hauptsächlich zu Sprach - und Grammatiktheorie und linguistische Text- und Gesprächsanalyse publizierte und lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *1. August 1938 in Brackwede (Ostwestfalen) - † 9. Oktober 2006 in Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebenslauf===&lt;br /&gt;
Klaus Brinker gehört zu den bedeutenden Linguisten in Deutschland, insbesondere in der Gesprächsanalyse und in der Sprachtheorie hat er einige Standardwerke verfasst.&lt;br /&gt;
Brinker wurde in Ostwestfalen in der Nähe von Bielefeld geboren, wo er auch 1958 sein Abitur abschloss. Anschließend studierte er in Münster, Tübingen und Bonn Deutsche Philologie, evangelische Theologie und Geschichte. 1964 erhielt er in Bonn sein 1. Staatsexamen. Schon zwei Jahre später (1966) bekam er den Doktor phil. von seinem Doktorvater Hugo Moser für seine Dissertation über Heiligengestalten in mittelhochdeutschen Legendenepen verliehen. &lt;br /&gt;
Mit 36 begann Brinker als Professor für Linguistik des Deutschen an der Universität Hamburg zu dozieren. Er war lange Zeit Mitglied des Dt. Germanistenverbands und des Wissenschaftlichen Rates des Instituts für deutsche Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptarbeitsgebiete===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wissenschaftliches Interesse galt zeit seines Lebens der Sprachwissenschaft. Er beschäftige sich maßgeblich mit der Sprachtheorie, der Grammatiktheorie, der historischen Linguistik, der Pragma- und Textlinguistik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze, mehrere Monographien und einige Herausgeberbände, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* (Mit Horst Sitta) Studien zur Texttheorie und zur deutschen Grammatik. Festgabe für Hans Glinz. 1973&lt;br /&gt;
* Modelle und Methoden der strukturalistischen Syntax. 1977.&lt;br /&gt;
* (Mit Hand Glinz, Horst Sitta und Josef Klein) Studienbücher zur Linguistik und Literaturwissenschaft. 1970-1979. &lt;br /&gt;
* Linguistische Textanalyse. Grundbegriffe und Methoden. 1 Aufl. 1985.&lt;br /&gt;
* (Mit Sven Sager) Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. 1. Aufl. 1989.&lt;br /&gt;
* Aspekte der Textlinguistik. 1991.&lt;br /&gt;
Viele dieser Werke gehören zum Standardrepertoire in der Linguistik und werden immer noch neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Kürschner [Hrsg.]: Linguisten-Handbuch. Biographische und bibliographische Daten deutschsprachiger Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der Gegenwart. Band 1: A–L. Gunter Narr Verlag, Tübingen 1994, S. 104–105 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Mayaschrift&amp;diff=17106</id>
		<title>Mayaschrift</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Mayaschrift&amp;diff=17106"/>
		<updated>2016-05-10T13:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Code: Maya	 - Engl.Benennung: Mayan hieroglyphs - Deutsch: Maya Schrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO	000–099 Hieroglyphen und Keilschriften (ISO 15924)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhistorischer Hintergrund===&lt;br /&gt;
Im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung wurde in Mesoamerika Schrift erfunden. (Der Begriff ''Mesoamerika'' steht für ein kulturell und geografisch spezifiziertes Areal in Mittelamerika). In der Zeit vor der Eroberung der spanischen Konquisatoren gab es eine Vielzahl verschiedener Kulturen in Mesoamerika, z.B. die Nahua, zu denen u.a. die Azteken und die Tolketen zählen, die Mixteken, die Zapoteken und die Maya. Viele der Kulturen besaßen bereits [[Semasiographie|semasiographische Schriftsysteme]], aber nur die Maya hatten eine vollentwickelte glottographische Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schrift===&lt;br /&gt;
Die Schrift der Maya ist logosyllabisch, das bedeutet sie besteht sowohl aus Logogrammen als auch aus Syllabogrammen bzw. Silbenzeichen. Bisher wurden etwa 900 verschiedene Zeichen erschlossen (die Schrift wurde noch nicht vollständig entziffert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Struktur===&lt;br /&gt;
Die Maya schreiben sogenannte Glyphen, die etwa gleich groß und quadratisch erscheinen sollen. Diese werden untereinander angeordnet, wobei immer zwei Glyphen nebeneinander stehen. Gelesen werden die zwei Glyphen von links nach rechts und anschließend die gesamte Spalte von oben nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Exx.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Relation von Sprache und Schrift===&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschieden Maya-Sprachen, die sich im Laufe der Zeit sehr unterschiedlich entwickelt haben. Die bekannteste ist das Yukatek. Der lexikalische Aufbau ist bei allen identisch. Die meisten Wörter bestehen aus einer Kombination von Konsonant - Vokal - Konsonant (ggf. verlängert durch Vokal - Konsonant). Die Syllabogramme der Mayaschrift entsprechen jeweils einem Konsonanten und einem Vokal. Ein Großteil der Wörter werden somit mit zwei Syllabogrammen dargestellt, der Vokal am Ende des letzten Silbenzeichens ist meist ein „Dummy“ und bleibt stumm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kombination der Zeichen===&lt;br /&gt;
In der Schrift der Maya gibt es die Möglichkeit ein Wort mit unterschiedlichen Glyphen darzustellen. Man kann zum Beispiel ein Wort durch ein Logogramm verschriftlichen. Dieses Logogramm kann außerdem durch die jeweiligen Syllabogramme des Wortes ergänzt werden. Das Silbenzeichen für die erste Wortsilbe kann vor oder über das Logogramm gestellt werden, das Silbenzeichen für die letzte Wortsilbe dahinter oder darunter. Diese ergänzenden oder erläuternden Silbenzeichen werden als Affixe bezeichnet. Auf diese Weise entstehen Komplemente, durch die die einzelnen Zeichen variiert werden können. Die Schreiber der Maya haben diesen Variationsreichtum ausgenutzt, so gibt es viele Funde, in denen derselbe Schreiber dasselbe Wort unterschiedlich verschriftlicht hat. Die Schreiber genossen bei den alten Maya hohes Ansehen, entstammten oft Adelsfamilien und durften eigene Trachten und Kopfbedeckungen zur Kennzeichnung ihres Standes tragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Homophonie===&lt;br /&gt;
Es gibt einige Maya-Worte mit mehreren semantischen Inhalten, welche mit unterschiedlichen Zeichen besetzt werden. Es gibt somit Signifiès mit mehreren Signifikanten. Dies führt innerhalb der Schrift zu Homophonie, da die unterschiedlichen Zeichen für die Signifikanten untereinander ausgetauscht werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besondere Gylphen===&lt;br /&gt;
Neben den Zeichen für einzelne Worte oder Silben, gibt es im Maya einige zusätzlichen Zeichen mit spezifischen semantischen Inhalt. Beispielsweise die Emblemglyphen, die eine bestimme Stadt oder Dynastie repräsentieren und meist einen dreigeteilten Aufbau haben. Dieser besteht aus einem Superfix, welches den Titel des Herrschers darstellt; einem Präfix, welches das Zeichen für das Wort heilig darstellt und einem Hauptzeichen, welches der jeweiligen Stadt angepasst ist. Außerdem entwickelten die Maya Glyphen für wichtige Ereignisse im Leben ihrer Herrscher, beispielsweise Geburt, Inthronisation, Heirat oder Tod. Viele dieser Glyphen wurden auf Steinquadern eingemeißelt, welche vor den Pyramiden der Herrscher aufgereiht waren, und berichteten so über die historische Entwicklung ihrer Stadt und ihrer Dynastien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
* Coe, Michael D.. 1997. Das Geheimnis der Maya-Schrift: Ein Code wird entschlüsselt. Reinbek: Rowolth.&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
* Robinson, Andrew. 2013. Bilder, Zeichen, Alphabete:  die Geschichte der Schrift. Darmstadt: Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.sven-gronemeyer.de/research/schrift.html&lt;br /&gt;
* http://www.slub-dresden.de/sammlungen/handschriften/maya-handschrift-codex-dresdensis/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=File:Exx.png&amp;diff=17105</id>
		<title>File:Exx.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Geschichte_der_Schrift&amp;diff=17104</id>
		<title>Geschichte der Schrift</title>
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		<updated>2016-05-10T13:08:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Geschichte der Schrift===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mindestens drei Kulturen die Schrift als neues Phänomen kreiert haben. (Mit [[Schrift]] sind hier nicht Piktogramme oder Proto-Schriften gemeint, sondern Zeichen für phonetische Werte eine spezifischen Sprache). Aus diesen Schriften haben sich anschließend alle anderen Schriftsysteme entwickelt, modifziert und abgeleitet. Die Erfindung und die Ursprungsorte von Schrift werden in der Fachliteratur kontrovers diskutiert und sind nicht endgültig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schreibt beispielsweise Rogers, dass Schrift bereits 3000 v. Chr. in Mesopotamien entstanden sei. 1500 v. Chr. sei Schrift erneut von den Chinesen entwickelt worden und die späteste eigenständige Form von Schrift käme aus Mesoamerika - [[Mayaschrift | die Schrift der Maya]], die vor etwa 2000 Jahren konzipiert worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Forscher, u.a. Robinson, gehen davon aus, dass die drei Ursprungsorte Mesopotamien, Mesoamerika und Ägypten seien. Die Ägypter hätten bereits um 3000 v.Chr. die sogenannten Hieroglyphen selbstständig erfunden.  Die chinesischen Logogramme könnten hingegen von der Keilschrift der Mesopotamier inspiriert worden sein, die über die Seidenstraße und die dortigen asiatischen Kulturen übernommen worden sein könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keilschrift der Sumerer===&lt;br /&gt;
In Mesopotamien, gelegen zwischen Euphrat und Tigris in Vorderasien, ließen sich sehr früh dauerhaft Menschen nieder. Hier entstand bereits 4000 v. Chr. eine der ersten Hochkulturen der Menschheit – die Sumerische. Die Sprache der Sumerer ist nicht mit einer heute bekannten Sprache verwandt. Die ersten Schriftzeichen wurden in Lehm geritzt und in der Sonne oder im Feuer getrocknet. (Da Tontafeln haltbarer sind als Papyrus oder Papier, gibt es verhältnismäßig viele erhaltene Schriftstücke der Sumerer.)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die [[Schriftzeichen]] wurden von den Sumerern mit dem angeschnittenen Ende eines Schilfrohrs eingeritzt und die Schrift wird aus diesem Grund Keilschrift genannt. Zunächst entstanden Piktogramme und Zählzeichen, die Ernten oder Handel verwalteten und als Rechensystem genutzt werden konnten. Die Schrift wurde in 3000 Jahren von den verschiedenen Kulturen Mesopotamien, z.B. den Aramäer, den Assyrern, den Babyloniern und später den Persern aufgegriffen und modifiziert. Die Piktogramme wurden zu Logogrammen oder bildeten nach dem Rebus-Prinzip den semantischen Inhalt eines gleich oder ähnlich klingenden Wortes ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Etwa nach 1000 Jahren wurde die Schriftzeichen und ihre Position und Anordnung um 90° Grad gedreht. Die Leserichtung änderte sich, man las die Zeichen nicht mehr senkrecht, sondern von links nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hieroglyphen der Ägypter===&lt;br /&gt;
Die ältesten Hinweise auf die Hieroglyphen der Ägypter  werden auf 3000 v. Chr. datiert, die spätesten Inschriften entstanden 394 n.Chr. auf der Insel Philae. Die ägyptische Sprache, die der afro-asiatischen Sprachfamilie angehört, hat sich in dieser Zeit gewandelt und auch die Hieroglyphen haben sich verändert. Dennoch behielten sie ihren piktografischen Stil bei, zudem kamen Phonogramme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schriftarten''' - &lt;br /&gt;
Es gibt drei Schriftarten der Ägypter. Zunächst die Hieroglyphen, die zwar aus administrativen Zwecken entwickelt wurden, aber schnell zum Zeichen eines höheren Standes wurde. Schreiben war ein Statussymbol und war vermehrt in religiösen Schriften und Inschriften üblich. Relativ zeitnah entstand die kursive hieratische Schriftart, die in anderen Kontexten verwendet wurde. Während die Hieroglyphen einen höheren Status inne hatten und oft als Inschriften in Monumenten und Grabmälern zu finden waren, wurden die hierartische Schrift in informellen Kontexten verwendet. Etwa 600 v.Chr. wurde zudem die demotische Schriftart entwickelt. Diese war kursiver als die Hieratische und übernahm deren Funktionsweise in informellen oder administrativen Kontexten, meist mit Tinte auf Papyrus geschrieben. Die hierartische Schrift wurde zunehmend von Priestern verwendet und in religiösen Texten gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die Schrift der Ägypter wurde von rechts nach links geschrieben, jedoch mit einigen Ausnahmen, in denen die Schrift von links nach rechts angeordnet ist. Dies hatte meist ästhetische, symmetrische Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Chinesische Schriftzeichen===&lt;br /&gt;
Die ältesten Schriftzeichen der Chinesischen Schrift sind auf den sogenannten Orkakelknochen zu finden, welche auf Knochen von Rindern oder auf Hornplatten von Schildkröten eingeritzt waren. Dies wird auf etwa 1700 bis 1100 vor unserer Zeitrechnung datiert.&lt;br /&gt;
Anfänglich waren die meisten der chinesischen Zeichen piktografisch, jedes Zeichen stand für ein Wort und hatte eine Silbe.  Die Zeichen wurden zusehends vereinfacht, so dass den meisten ihre ursprüngliche Abbildung nicht mehr anzusehen ist.  Das Chinesische basiert noch heute auf Logogrammen und hat viele Tausend Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Jahrhunderte lang bestand China aus mehreren Reichen mit eigenen Schreibsystemen. Erst zu Zeit der Qin-Dynastie (etwa 221 bis 206 v.Chr.) wurde eine Vereinheitlichung der Schrift durchgesetzt. Etwa zu dieser Zeit wurde die Kanzleischrift entwickelt, die Grundlage der modernen Normalschrift bildet. Während der Han-Dynastie (etwa 200 v.Chr. bis 200 n.Chr.) wurde die Kanzleischrift zur Konzeptschrift und diese zur Normalschrift.  Der Umfang der Zeichen wuchs seit dem von etwa 10.000 Zeichen bis zu über 60.000 Zeichen in heutiger Zeit. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Schrift dem modernen Chinesisch angepasst. 1949 gab es eine Schriftzeichenreform zu den nun gebräuchlichen Kurzschriftzeichen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man die klassischen Chinesischen Zeichen nur mit hohem Bildungsgrad lesen.  Noch heute kennen nur gebildete Chinesesen mehr als 6000 Zeichen, Schulkinder lernen in den ersten sechs Schuljahren etwa 3000 der gebräuchlichsten Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Anfänglich wurden die Zeichen von oben nach unten und von links nach rechts angeordnet. Nach der Reform 1949 wurde dies an westliche Standards angepasst, man schreibt waagerecht von links nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
* Höllmann, Thomas O. (2015): Die chinesische Schrift: Geschichte, Zeichen, Kalligraphie Robinson, Andrew. 2013. Bilder, Zeichen, Alphabete:  die Geschichte der Schrift. Darmstadt: Schneider&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Sprachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
English - [[The history of writing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Geschichte_der_Schrift&amp;diff=17103</id>
		<title>Geschichte der Schrift</title>
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		<updated>2016-05-10T13:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: /* Keilschrift der Sumerer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Geschichte der Schrift===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mindestens drei Kulturen die Schrift als neues Phänomen kreiert haben. (Mit [[Schrift]] sind hier nicht Piktogramme oder Proto-Schriften gemeint, sondern Zeichen für phonetische Werte eine spezifischen Sprache). Aus diesen Schriften haben sich anschließend alle anderen Schriftsysteme entwickelt, modifziert und abgeleitet. Die Erfindung und die Ursprungsorte von Schrift werden in der Fachliteratur kontrovers diskutiert und sind nicht endgültig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schreibt beispielsweise Rogers, dass Schrift bereits 3000 v. Chr. in Mesopotamien entstanden sei. 1500 v. Chr. sei Schrift erneut von den Chinesen entwickelt worden und die späteste eigenständige Form von Schrift käme aus Mesoamerika - die Schrift der Maya, die vor etwa 2000 Jahren konzipiert worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Forscher, u.a. Robinson, gehen davon aus, dass die drei Ursprungsorte Mesopotamien, Mesoamerika und Ägypten seien. Die Ägypter hätten bereits um 3000 v.Chr. die sogenannten Hieroglyphen selbstständig erfunden.  Die chinesischen Logogramme könnten hingegen von der Keilschrift der Mesopotamier inspiriert worden sein, die über die Seidenstraße und die dortigen asiatischen Kulturen übernommen worden sein könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keilschrift der Sumerer===&lt;br /&gt;
In Mesopotamien, gelegen zwischen Euphrat und Tigris in Vorderasien, ließen sich sehr früh dauerhaft Menschen nieder. Hier entstand bereits 4000 v. Chr. eine der ersten Hochkulturen der Menschheit – die Sumerische. Die Sprache der Sumerer ist nicht mit einer heute bekannten Sprache verwandt. Die ersten Schriftzeichen wurden in Lehm geritzt und in der Sonne oder im Feuer getrocknet. (Da Tontafeln haltbarer sind als Papyrus oder Papier, gibt es verhältnismäßig viele erhaltene Schriftstücke der Sumerer.)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die [[Schriftzeichen]] wurden von den Sumerern mit dem angeschnittenen Ende eines Schilfrohrs eingeritzt und die Schrift wird aus diesem Grund Keilschrift genannt. Zunächst entstanden Piktogramme und Zählzeichen, die Ernten oder Handel verwalteten und als Rechensystem genutzt werden konnten. Die Schrift wurde in 3000 Jahren von den verschiedenen Kulturen Mesopotamien, z.B. den Aramäer, den Assyrern, den Babyloniern und später den Persern aufgegriffen und modifiziert. Die Piktogramme wurden zu Logogrammen oder bildeten nach dem Rebus-Prinzip den semantischen Inhalt eines gleich oder ähnlich klingenden Wortes ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Etwa nach 1000 Jahren wurde die Schriftzeichen und ihre Position und Anordnung um 90° Grad gedreht. Die Leserichtung änderte sich, man las die Zeichen nicht mehr senkrecht, sondern von links nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hieroglyphen der Ägypter===&lt;br /&gt;
Die ältesten Hinweise auf die Hieroglyphen der Ägypter  werden auf 3000 v. Chr. datiert, die spätesten Inschriften entstanden 394 n.Chr. auf der Insel Philae. Die ägyptische Sprache, die der afro-asiatischen Sprachfamilie angehört, hat sich in dieser Zeit gewandelt und auch die Hieroglyphen haben sich verändert. Dennoch behielten sie ihren piktografischen Stil bei, zudem kamen Phonogramme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schriftarten''' - &lt;br /&gt;
Es gibt drei Schriftarten der Ägypter. Zunächst die Hieroglyphen, die zwar aus administrativen Zwecken entwickelt wurden, aber schnell zum Zeichen eines höheren Standes wurde. Schreiben war ein Statussymbol und war vermehrt in religiösen Schriften und Inschriften üblich. Relativ zeitnah entstand die kursive hieratische Schriftart, die in anderen Kontexten verwendet wurde. Während die Hieroglyphen einen höheren Status inne hatten und oft als Inschriften in Monumenten und Grabmälern zu finden waren, wurden die hierartische Schrift in informellen Kontexten verwendet. Etwa 600 v.Chr. wurde zudem die demotische Schriftart entwickelt. Diese war kursiver als die Hieratische und übernahm deren Funktionsweise in informellen oder administrativen Kontexten, meist mit Tinte auf Papyrus geschrieben. Die hierartische Schrift wurde zunehmend von Priestern verwendet und in religiösen Texten gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die Schrift der Ägypter wurde von rechts nach links geschrieben, jedoch mit einigen Ausnahmen, in denen die Schrift von links nach rechts angeordnet ist. Dies hatte meist ästhetische, symmetrische Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Chinesische Schriftzeichen===&lt;br /&gt;
Die ältesten Schriftzeichen der Chinesischen Schrift sind auf den sogenannten Orkakelknochen zu finden, welche auf Knochen von Rindern oder auf Hornplatten von Schildkröten eingeritzt waren. Dies wird auf etwa 1700 bis 1100 vor unserer Zeitrechnung datiert.&lt;br /&gt;
Anfänglich waren die meisten der chinesischen Zeichen piktografisch, jedes Zeichen stand für ein Wort und hatte eine Silbe.  Die Zeichen wurden zusehends vereinfacht, so dass den meisten ihre ursprüngliche Abbildung nicht mehr anzusehen ist.  Das Chinesische basiert noch heute auf Logogrammen und hat viele Tausend Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Jahrhunderte lang bestand China aus mehreren Reichen mit eigenen Schreibsystemen. Erst zu Zeit der Qin-Dynastie (etwa 221 bis 206 v.Chr.) wurde eine Vereinheitlichung der Schrift durchgesetzt. Etwa zu dieser Zeit wurde die Kanzleischrift entwickelt, die Grundlage der modernen Normalschrift bildet. Während der Han-Dynastie (etwa 200 v.Chr. bis 200 n.Chr.) wurde die Kanzleischrift zur Konzeptschrift und diese zur Normalschrift.  Der Umfang der Zeichen wuchs seit dem von etwa 10.000 Zeichen bis zu über 60.000 Zeichen in heutiger Zeit. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Schrift dem modernen Chinesisch angepasst. 1949 gab es eine Schriftzeichenreform zu den nun gebräuchlichen Kurzschriftzeichen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man die klassischen Chinesischen Zeichen nur mit hohem Bildungsgrad lesen.  Noch heute kennen nur gebildete Chinesesen mehr als 6000 Zeichen, Schulkinder lernen in den ersten sechs Schuljahren etwa 3000 der gebräuchlichsten Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Anfänglich wurden die Zeichen von oben nach unten und von links nach rechts angeordnet. Nach der Reform 1949 wurde dies an westliche Standards angepasst, man schreibt waagerecht von links nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
* Höllmann, Thomas O. (2015): Die chinesische Schrift: Geschichte, Zeichen, Kalligraphie Robinson, Andrew. 2013. Bilder, Zeichen, Alphabete:  die Geschichte der Schrift. Darmstadt: Schneider&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Sprachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
English - [[The history of writing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=History_of_writing&amp;diff=17101</id>
		<title>History of writing</title>
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		<updated>2016-05-10T12:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Anna Cor moved page The history of writing to History of writing: lemma vereinfacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Other languages===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German - [[Geschichte der Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:En]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stubs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=The_history_of_writing&amp;diff=17102</id>
		<title>The history of writing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=The_history_of_writing&amp;diff=17102"/>
		<updated>2016-05-10T12:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: Anna Cor moved page The history of writing to History of writing: lemma vereinfacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[History of writing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=History_of_writing&amp;diff=17100</id>
		<title>History of writing</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=History_of_writing&amp;diff=17100"/>
		<updated>2016-05-10T12:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Other languages===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German - [[Geschichte der Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:En]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stubs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>History of writing</title>
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		<updated>2016-05-10T12:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Other languages===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German - [[Geschichte der Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:En]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>Schrift</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Kommentar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Begriff &amp;quot;Schrift&amp;quot; wird in der Forschungsliteratur unterschiedlich definiert, daher erfolgt hier eine zitierte Auswahl an Definitionen zur Veranschaulichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Definition===&lt;br /&gt;
1.	„Gesamtheit der in einem System zusammengefassten grafischen Zeichen, besonders Buchstaben, mit denen Laute, Wörter, Sätze einer Sprache sichtbar festgehalten werden und so die lesbare Wiedergabe einer Sprache ermöglichen.“ (Duden Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	„Schrift ist ein System graphischer Symbole, das gebraucht werden kann, um jeden Gedanken vollständig wiederzugeben.“ (DeFrancis: 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Haarmann widerspricht dem: „Um auch der Entfaltung einer graduellen Annäherung von Schriftzeichen an die Lautung von Sprache in der Schriftrevolution Rechnung zu tragen, ist es sinnvoll (...) die sprachunabhängige Ideenwelt, die das Kulturmilieu einer Sprachgemeinschaft prägt, mit einzubeziehen. Ursächlich war die Verschriftung ein Prozeß der Visualisierung sprachunabhängiger Begriffe und nicht sprachlicher Zeichen.“ (Haarmann: 41)&lt;br /&gt;
Auf diese Weise definiert er auch Piktogramme als Schriftzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	„We can define writing as the use of graphic marks to represent specific linguistic utterances.“ (Rogers: 2)&lt;br /&gt;
Rogers definiert Schrift im weitere Sinne, als die Repräsentation spezifischer, sprachlicher Äußerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet in der Linguistik den Begriff Schrift (engl. Script) von dem Begriff Schriftsystem. Die Schrift umfasst alle übersprachlichen Zeichen, die zur Verfügung stehen. Wie diese in einer spezifischen Sprache genutzt, kombiniert und gesetzt werden, wird als Schriftsystem bezeichnet. Im Schriftsystem sind auch Normen und Regeln zur Vereinheitlichung des Systems verankert - die [[Orthografie]]. Die Basiseinheit eines Schriftsystems wird [[Graphem]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schriften===&lt;br /&gt;
1.	'''Alphabetschrift''' (Buchstabenschrift) - &lt;br /&gt;
Einzelne, segmentale Grapheme entsprechen Phonemen der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	'''Syllabographie''' (Silbenschrift) - &lt;br /&gt;
Suprasegmentale Graphme korrelieren mit Silben der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	'''Logographie''' (Wortschrift) - &lt;br /&gt;
Meist bildhafte komplexe Grapheme entsprechen einzelnen Morphemen der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Schriften kann man nicht direkt einer Variante zuordnen, bei diesen handelt es sich um Mischformen mit verschiedenen Anteilen. So zum Beispiel die [[Mayaschrift|Schrift der Maya]], welche sowohl Logogramme als auch Syllabogramme besitzt. Alphabetschriften besitzen die wenigsten Grapheme, Silbenschriften haben schon deutlich mehr Grapheme und Logoraphien können mehrere Tausend Grapheme enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DeFrancis, John. 1993. Visible Speech: The Diverse Oneness of Writing Systems. Honolulu: Hawaii Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.duden.de/rechtschreibung/Schrift#Bedeutung1a&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Schrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>Schrift</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Kommentar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Begriff &amp;quot;Schrift&amp;quot; wird in der Forschungsliteratur unterschiedlich definiert, daher erfolgt hier eine zitierte Auswahl an Definitionen zur Veranschaulichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Definition===&lt;br /&gt;
1.	„Gesamtheit der in einem System zusammengefassten grafischen Zeichen, besonders Buchstaben, mit denen Laute, Wörter, Sätze einer Sprache sichtbar festgehalten werden und so die lesbare Wiedergabe einer Sprache ermöglichen.“ (Duden Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	„Schrift ist ein System graphischer Symbole, das gebraucht werden kann, um jeden Gedanken vollständig wiederzugeben.“ (DeFrancis: 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Haarmann widerspricht dem: „Um auch der Entfaltung einer graduellen Annäherung von Schriftzeichen an die Lautung von Sprache in der Schriftrevolution Rechnung zu tragen, ist es sinnvoll (...) die sprachunabhängige Ideenwelt, die das Kulturmilieu einer Sprachgemeinschaft prägt, mit einzubeziehen. Ursächlich war die Verschriftung ein Prozeß der Visualisierung sprachunabhängiger Begriffe und nicht sprachlicher Zeichen.“ (Haarmann: 41)&lt;br /&gt;
Auf diese Weise definiert er auch Piktogramme als Schriftzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	„We can define writing as the use of graphic marks to represent specific linguistic utterances.“ (Rogers: 2)&lt;br /&gt;
Rogers definiert Schrift im weitere Sinne, als die Repräsentation spezifischer, sprachlicher Äußerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet in der Linguistik den Begriff Schrift (engl. Script) von dem Begriff Schriftsystem. Die Schrift umfasst alle übersprachlichen Zeichen, die zur Verfügung stehen. Wie diese in einer spezifischen Sprache genutzt, kombiniert und gesetzt werden, wird als Schriftsystem bezeichnet. Im Schriftsystem sind auch Normen und Regeln zur Vereinheitlichung des Systems verankert - die [[Orthografie]]. Die Basiseinheit eines Schriftsystems wird [[Graphem]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schriften===&lt;br /&gt;
1.	'''Alphabetschrift''' (Buchstabenschrift) - &lt;br /&gt;
Einzelne, segmentale Grapheme entsprechen Phonemen der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	'''Syllabographie''' (Silbenschrift) - &lt;br /&gt;
Suprasegmentale Graphme korrelieren mit Silben der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	'''Logographie''' (Wortschrift) - &lt;br /&gt;
Meist bildhafte komplexe Grapheme entsprechen einzelnen Morphemen der jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Schriften kann man nicht direkt einer Variante zuordnen, bei diesen handelt es sich um Mischformen mit verschiedenen Anteilen. So zum Beispiel die [[Schrift der Maya]], welche sowohl Logogramme als auch Syllabogramme besitzt. Alphabetschriften besitzen die wenigsten Grapheme, Silbenschriften haben schon deutlich mehr Grapheme und Logoraphien können mehrere Tausend Grapheme enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DeFrancis, John. 1993. Visible Speech: The Diverse Oneness of Writing Systems. Honolulu: Hawaii Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.duden.de/rechtschreibung/Schrift#Bedeutung1a&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Schrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Geschichte_der_Schrift&amp;diff=17096</id>
		<title>Geschichte der Schrift</title>
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		<updated>2016-05-10T12:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Geschichte der Schrift===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mindestens drei Kulturen die Schrift als neues Phänomen kreiert haben. (Mit [[Schrift]] sind hier nicht Piktogramme oder Proto-Schriften gemeint, sondern Zeichen für phonetische Werte eine spezifischen Sprache). Aus diesen Schriften haben sich anschließend alle anderen Schriftsysteme entwickelt, modifziert und abgeleitet. Die Erfindung und die Ursprungsorte von Schrift werden in der Fachliteratur kontrovers diskutiert und sind nicht endgültig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schreibt beispielsweise Rogers, dass Schrift bereits 3000 v. Chr. in Mesopotamien entstanden sei. 1500 v. Chr. sei Schrift erneut von den Chinesen entwickelt worden und die späteste eigenständige Form von Schrift käme aus Mesoamerika - die Schrift der Maya, die vor etwa 2000 Jahren konzipiert worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Forscher, u.a. Robinson, gehen davon aus, dass die drei Ursprungsorte Mesopotamien, Mesoamerika und Ägypten seien. Die Ägypter hätten bereits um 3000 v.Chr. die sogenannten Hieroglyphen selbstständig erfunden.  Die chinesischen Logogramme könnten hingegen von der Keilschrift der Mesopotamier inspiriert worden sein, die über die Seidenstraße und die dortigen asiatischen Kulturen übernommen worden sein könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keilschrift der Sumerer===&lt;br /&gt;
In Mesopotamien, gelegen zwischen Euphrat und Tigris in Vorderasien, ließen sich sehr früh dauerhaft Menschen nieder. Hier entstand bereits 4000 v.Chr. eine der ersten Hochkulturen der Menschheit – die Sumerer. Die Sprache der Sumerer ist nicht mit einer heute bekannten Sprache verwandt. Die ersten Schriftzeichen wurden in Lehm geritzt und in der Sonne oder im Feuer getrocknet. (Da Tontafeln haltbarer sind als Papyrus oder Papier, gibt es verhältnismäßig viele erhaltene Schriftstücke der Sumerer.)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die [[Schriftzeichen]] wurden von den Sumerern mit dem angeschnittenen Ende eines Schilfrohrs eingeritzt und die Schrift wird aus diesem Grund Keilschrift genannt. Zunächst entstanden Piktogramme und Zählzeichen, die Ernten oder Handel verwalteten und als Rechensystem genutzt werden konnten. Die Schrift wurde in 3000 Jahren von den verschiedenen Kulturen Mesopotamien, z.B. den Aramäer, den Assyrern, den Babyloniern und später den Persern aufgegriffen und modifiziert. Die Piktogramme wurden zu Logogrammen oder bildeten nach dem Rebus-Prinzip den semantischen Inhalt eines gleich oder ähnlich klingenden Wortes ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Etwa nach 1000 Jahren wurde die Schriftzeichen und ihre Position und Anordnung um 90° Grad gedreht. Die Leserichtung änderte sich, man las die Zeichen nicht mehr senkrecht, sondern von links nach rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hieroglyphen der Ägypter===&lt;br /&gt;
Die ältesten Hinweise auf die Hieroglyphen der Ägypter  werden auf 3000 v. Chr. datiert, die spätesten Inschriften entstanden 394 n.Chr. auf der Insel Philae. Die ägyptische Sprache, die der afro-asiatischen Sprachfamilie angehört, hat sich in dieser Zeit gewandelt und auch die Hieroglyphen haben sich verändert. Dennoch behielten sie ihren piktografischen Stil bei, zudem kamen Phonogramme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schriftarten''' - &lt;br /&gt;
Es gibt drei Schriftarten der Ägypter. Zunächst die Hieroglyphen, die zwar aus administrativen Zwecken entwickelt wurden, aber schnell zum Zeichen eines höheren Standes wurde. Schreiben war ein Statussymbol und war vermehrt in religiösen Schriften und Inschriften üblich. Relativ zeitnah entstand die kursive hieratische Schriftart, die in anderen Kontexten verwendet wurde. Während die Hieroglyphen einen höheren Status inne hatten und oft als Inschriften in Monumenten und Grabmälern zu finden waren, wurden die hierartische Schrift in informellen Kontexten verwendet. Etwa 600 v.Chr. wurde zudem die demotische Schriftart entwickelt. Diese war kursiver als die Hieratische und übernahm deren Funktionsweise in informellen oder administrativen Kontexten, meist mit Tinte auf Papyrus geschrieben. Die hierartische Schrift wurde zunehmend von Priestern verwendet und in religiösen Texten gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die Schrift der Ägypter wurde von rechts nach links geschrieben, jedoch mit einigen Ausnahmen, in denen die Schrift von links nach rechts angeordnet ist. Dies hatte meist ästhetische, symmetrische Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Chinesische Schriftzeichen===&lt;br /&gt;
Die ältesten Schriftzeichen der Chinesischen Schrift sind auf den sogenannten Orkakelknochen zu finden, welche auf Knochen von Rindern oder auf Hornplatten von Schildkröten eingeritzt waren. Dies wird auf etwa 1700 bis 1100 vor unserer Zeitrechnung datiert.&lt;br /&gt;
Anfänglich waren die meisten der chinesischen Zeichen piktografisch, jedes Zeichen stand für ein Wort und hatte eine Silbe.  Die Zeichen wurden zusehends vereinfacht, so dass den meisten ihre ursprüngliche Abbildung nicht mehr anzusehen ist.  Das Chinesische basiert noch heute auf Logogrammen und hat viele Tausend Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Jahrhunderte lang bestand China aus mehreren Reichen mit eigenen Schreibsystemen. Erst zu Zeit der Qin-Dynastie (etwa 221 bis 206 v.Chr.) wurde eine Vereinheitlichung der Schrift durchgesetzt. Etwa zu dieser Zeit wurde die Kanzleischrift entwickelt, die Grundlage der modernen Normalschrift bildet. Während der Han-Dynastie (etwa 200 v.Chr. bis 200 n.Chr.) wurde die Kanzleischrift zur Konzeptschrift und diese zur Normalschrift.  Der Umfang der Zeichen wuchs seit dem von etwa 10.000 Zeichen bis zu über 60.000 Zeichen in heutiger Zeit. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Schrift dem modernen Chinesisch angepasst. 1949 gab es eine Schriftzeichenreform zu den nun gebräuchlichen Kurzschriftzeichen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man die klassischen Chinesischen Zeichen nur mit hohem Bildungsgrad lesen.  Noch heute kennen nur gebildete Chinesesen mehr als 6000 Zeichen, Schulkinder lernen in den ersten sechs Schuljahren etwa 3000 der gebräuchlichsten Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Anfänglich wurden die Zeichen von oben nach unten und von links nach rechts angeordnet. Nach der Reform 1949 wurde dies an westliche Standards angepasst, man schreibt waagerecht von links nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
* Höllmann, Thomas O. (2015): Die chinesische Schrift: Geschichte, Zeichen, Kalligraphie Robinson, Andrew. 2013. Bilder, Zeichen, Alphabete:  die Geschichte der Schrift. Darmstadt: Schneider&lt;br /&gt;
* Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Sprachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
English - [[The history of writing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{de}}&lt;br /&gt;
[[Category:Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=History_of_writing&amp;diff=17095</id>
		<title>History of writing</title>
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		<updated>2016-05-10T12:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Other languages===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German - [[Geschichte der Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{dc}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2016-05-10T12:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Other languages===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German - [[Geschichte der Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Category: En}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=History_of_writing&amp;diff=17090</id>
		<title>History of writing</title>
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		<updated>2016-05-10T12:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Other languages===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
German - [[Geschichte der Schrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=History_of_writing&amp;diff=17069</id>
		<title>History of writing</title>
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		<updated>2016-04-19T07:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: The history of writing&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===The history of writing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are at least 3 cultures that created writing as a new phenomenon. (Writing here does not refer to pictographs or proto-writings, but to signs for phonetic items of a specific language). Subsequently, all other writing systems developed, modified and derived from these writings. Development and place of origin are discussed controversally in literature and still not clear yet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogers for example states that writing already originated in mesopotamia 3000 B.C. 1500 B.C. writing was developed anew by the Chinese and the latest independent form of wiriting was to come from Mesoamerica - the writing of the Maya that was to be designed about 2000 years ago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Other scientists, Robinson among them, aussume that the three places of origin are Mesopotamia, Mesoamerica and Egypt. Egyptians are said to have invented so called hieroglyphs independently in 3000 B.C. Whereas the Chinese logographsmight have been inspired by the cuneiform writing of the Mesopotamians, that might have been adopted along the Silk Road and the Asian cultures there.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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		<title>Geschichte der Schrift</title>
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		<updated>2016-04-19T07:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna Cor: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Geschichte der Schrift===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mindestens drei Kulturen die Schrift als neues Phänomen kreiert haben. (Mit Schrift sind hier nicht Piktogramme oder Proto-Schriften gemeint, sondern Zeichen für phonetische Werte eine spezifischen Sprache). Aus diesen Schriften haben sich anschließend alle anderen Schriftsysteme entwickelt, modifziert und abgeleitet. Die Erfindung und die Ursprungsorte von Schrift werden in der Fachliteratur kontrovers diskutiert und sind nicht endgültig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schreibt beispielsweise Rogers, dass Schrift bereits 3000 v. Chr. in Mesopotamien entstanden sei. 1500 v. Chr. sei Schrift erneut von den Chinesen entwickelt worden und die späteste eigenständige Form von Schrift käme aus Mesoamerika - die Schrift der Maya, die vor etwa 2000 Jahren konzipiert worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Forscher, u.a. Robinson, gehen davon aus, dass die drei Ursprungsorte Mesopotamien, Mesoamerika und Ägypten seien. Die Ägypter hätten bereits um 3000 v.Chr. die sogenannten Hieroglyphen selbstständig erfunden.  Die chinesischen Logogramme könnten hingegen von der Keilschrift der Mesopotamier inspiriert worden sein, die über die Seidenstraße und die dortigen asiatischen Kulturen übernommen worden sein könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keilschrift der Sumerer===&lt;br /&gt;
In Mesopotamien, gelegen zwischen Euphrat und Tigris in Vorderasien, ließen sich sehr früh dauerhaft Menschen nieder. Hier entstand bereits 4000 v.Chr. eine der ersten Hochkulturen der Menschheit – die Sumerer. Die Sprache der Sumerer ist nicht mit einer heute bekannten Sprache verwandt. Die ersten Schriftzeichen wurden in Lehm geritzt und in der Sonne oder im Feuer getrocknet. (Da Tontafeln haltbarer sind als Papyrus oder Papier, gibt es verhältnismäßig viele erhaltene Schriftstücke der Sumerer.)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die Schriftzeichen wurden von den Sumerern mit dem angeschnittenen Ende eines Schilfrohrs eingeritzt und die Schrift wird aus diesem Grund Keilschrift genannt. Zunächst entstanden Piktogramme und Zählzeichen, die Ernten oder Handel verwalteten und als Rechensystem genutzt werden konnten. Die Schrift wurde in 3000 Jahren von den verschiedenen Kulturen Mesopotamien, z.B. den Aramäer, den Assyrern, den Babyloniern und später den Persern aufgegriffen und modifiziert. Die Piktogramme wurden zu Logogrammen oder bildeten nach dem Rebus-Prinzip den semantischen Inhalt eines gleich oder ähnlich klingenden Wortes ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Etwa nach 1000 Jahren wurde die Schriftzeichen und ihre Position und Anordnung um 90° Grad gedreht. Die Leserichtung änderte sich, man las die Zeichen nicht mehr senkrecht, sondern von links nach rechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hieroglyphen der Ägypter===&lt;br /&gt;
Die ältesten Hinweise auf die Hieroglyphen der Ägypter  werden auf 3000 v. Chr. datiert, die spätesten Inschriften entstanden 394 n.Chr. auf der Insel Philae. Die ägyptische Sprache, die der afro-asiatischen Sprachfamilie angehört, hat sich in dieser Zeit gewandelt und auch die Hieroglyphen haben sich verändert. Dennoch behielten sie ihren piktografischen Stil bei, zudem kamen Phonogramme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schriftarten''' - &lt;br /&gt;
Es gibt drei Schriftarten der Ägypter. Zunächst die Hieroglyphen, die zwar aus administrativen Zwecken entwickelt wurden, aber schnell zum Zeichen eines höheren Standes wurde. Schreiben war ein Statussymbol und war vermehrt in religiösen Schriften und Inschriften üblich. Relativ zeitnah entstand die kursive hieratische Schriftart, die in anderen Kontexten verwendet wurde. Während die Hieroglyphen einen höheren Status inne hatten und oft als Inschriften in Monumenten und Grabmälern zu finden waren, wurden die hierartische Schrift in informellen Kontexten verwendet. Etwa 600 v.Chr. wurde zudem die demotische Schriftart entwickelt. Diese war kursiver als die Hieratische und übernahm deren Funktionsweise in informellen oder administrativen Kontexten, meist mit Tinte auf Papyrus geschrieben. Die hierartische Schrift wurde zunehmend von Priestern verwendet und in religiösen Texten gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Die Schrift der Ägypter wurde von rechts nach links geschrieben, jedoch mit einigen Ausnahmen, in denen die Schrift von links nach rechts angeordnet ist. Dies hatte meist ästhetische, symmetrische Gründe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Chinesische Schriftzeichen===&lt;br /&gt;
Die ältesten Schriftzeichen der Chinesischen Schrift sind auf den sogenannten Orkakelknochen zu finden, welche auf Knochen von Rindern oder auf Hornplatten von Schildkröten eingeritzt waren. Dies wird auf etwa 1700 bis 1100 vor unserer Zeitrechnung datiert.&lt;br /&gt;
Anfänglich waren die meisten der chinesischen Zeichen piktografisch, jedes Zeichen stand für ein Wort und hatte eine Silbe.  Die Zeichen wurden zusehends vereinfacht, so dass den meisten ihre ursprüngliche Abbildung nicht mehr anzusehen ist.  Das Chinesische basiert noch heute auf Logogrammen und hat viele Tausend Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entwicklung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Jahrhunderte lang bestand China aus mehreren Reichen mit eigenen Schreibsystemen. Erst zu Zeit der Qin-Dynastie (etwa 221 bis 206 v.Chr.) wurde eine Vereinheitlichung der Schrift durchgesetzt. Etwa zu dieser Zeit wurde die Kanzleischrift entwickelt, die Grundlage der modernen Normalschrift bildet. Während der Han-Dynastie (etwa 200 v.Chr. bis 200 n.Chr.) wurde die Kanzleischrift zur Konzeptschrift und diese zur Normalschrift.  Der Umfang der Zeichen wuchs seit dem von etwa 10.000 Zeichen bis zu über 60.000 Zeichen in heutiger Zeit. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Schrift dem modernen Chinesisch angepasst. 1949 gab es eine Schriftzeichenreform zu den nun gebräuchlichen Kurzschriftzeichen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man die klassischen Chinesischen Zeichen nur mit hohem Bildungsgrad lesen.  Noch heute kennen nur gebildete Chinesesen mehr als 6000 Zeichen, Schulkinder lernen in den ersten sechs Schuljahren etwa 3000 der gebräuchlichsten Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anordnung der Schrift''' - &lt;br /&gt;
Anfänglich wurden die Zeichen von oben nach unten und von links nach rechts angeordnet. Nach der Reform 1949 wurde dies an westliche Standards angepasst, man schreibt waagerecht von links nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Haarmann, Harald. 2009. Geschichte der Schrift. München: Beck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Höllmann, Thomas O. (2015): Die chinesische Schrift: Geschichte, Zeichen, Kalligraphie Robinson, Andrew. 2013. Bilder, Zeichen, Alphabete:  die Geschichte der Schrift. Darmstadt: Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Rogers, Henry. 2005. Writing Systems: A linguistic approach. Oxford: Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Sprachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
English - [[The history of writing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna Cor</name></author>
		
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