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	<title>Glottopedia - User contributions [en]</title>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Opposition_(in_der_Semantik)&amp;diff=6688</id>
		<title>Opposition (in der Semantik)</title>
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		<updated>2008-07-25T12:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Opposition''' bezeichnet ein Spektrum von gegensätzlichen Bedeutungsbeziehungen zwischen sprachlichen Ausdrücken. Dabei beruhen die verschiedenen Arten von Gegensätzen darauf, dass die Bedeutungen der Ausdrücke nahezu gänzlich übereinstimmen und sich nur in einem oder wenigen Merkmalen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentar ===&lt;br /&gt;
Oppositionale Verhältnisse zwischen Wortpaaren bestehen, die sich semantisch in der gleichen Kategorie bewegen, in einem logischen Verhältnis zueinander stehen, sich aber in bestimmten Aspekten so unterscheiden, dass es der eine Ausdruck den niedrigsten Wert einer Skala belegt und der andere Ausdruck den höchsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oppositionale Relationen können Polysemien anzeigen: So ist das Gegenteil von &amp;quot;alt&amp;quot; einerseits &amp;quot;neu&amp;quot;, andererseits &amp;quot;jung&amp;quot;. Die Semantik geht davon aus, dass das sprachliche Zeichen hier verschiedene Lesarten besitzt: &amp;quot;alt&amp;quot; im Sinne von &amp;quot;abgenutzt&amp;quot; oder &amp;quot;aufgebraucht&amp;quot; und &amp;quot;alt&amp;quot; im Sinne eines fortgeschrittenen Lebensalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opposition ist einfach an einem Beispiel zu verbildlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das Gegenteil von schön?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden antworten: Häßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man schon ein Begriffspaar das in Opposition zueinander steht. Auf einer Skala gesehen, würde der eine Begriff den kleinsten Wert auf der Skala einnehmen (häßlich) und der andere den höchsten (schön).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subtypen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Fälle von Opposition wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Antonymie]]&lt;br /&gt;
* [[semantische Komplementarität]]&lt;br /&gt;
* [[Konversität]]&lt;br /&gt;
* [[Heteronymie]]&lt;br /&gt;
* [[direktionale Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Opposition'' stammt vom spät lateinischen Ausdruck ''oppositio'' ab, was so viel bedeutet wie das Entgegengesetzte. Ursprünglich wurde der Terminus in der Phonologie verwendet (vgl. [[Opposition (in der Phonologie)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.121-127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Semantics]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Relation_sense&amp;diff=6686</id>
		<title>Relation sense</title>
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		<updated>2008-07-25T12:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: Siehe Semantische Relation&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe [[Semantische Relation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Semantische_Relation&amp;diff=6685</id>
		<title>Semantische Relation</title>
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		<updated>2008-07-25T12:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Definition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Relation (auch: Sinnrelation, Bedeutungsbeziehung, relation sense) bezeichnet syntagmatische oder meist paradigmatische Beziehungen zwischen den Konzepten von [[Lexemen]] oder komplexeren sprachlichen Ausdrücken (Wörtern, Sätzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungen vieler Wörter gibt es bestimmte Beziehungen, die sich auf einige grundlegende semantische Relationen zurückführen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann diese semantischen Relationen in syntagmatische Verträglichkeitsbeziehungen und in paradigmatische Austauschklassen einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) [[Paradigmatische Relation]] (Beziehungen zwischen bestimmten Lesarten von Lexemen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradigmatische Beziehungen bestehen zwischen den sprachlichen Einheiten, die in einem Syntagma austauschbar sind, ohne die syntagmatisch bedingte Struktur des Satzes (/Wortes/Lautes usw.) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Synonymie]]: A (Samstag, fast, Diskussion) und B (Sonnabend, beinahe, Debatte) sind bedeutungsgleich (Unterscheidung: totale vs. partielle Synonymie).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *&lt;br /&gt;
      [[Hyponymie]]: A (Ente, Eiche, Fisch) ist Unterbegriff (Hyponym) zum Oberbegriff (Hyperonym) B (Vogel, Baum, Tier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Opposition]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          o [[Antonymie]]: A (Krieg, groß, fern) ist auf einer Skala ein Gegenbegriff zu B (Frieden, klein, nah)&lt;br /&gt;
          o [[Komplementarität]]/Kontradiktion: A (tot, Frau, verschieden) ist (absoluter) Gegenbegriff zu B (lebendig, Mann, gleich).&lt;br /&gt;
          o&lt;br /&gt;
            [[Direktionale Opposition]]: A (anziehen, lernen, vorne) stellt auf einer festgelegten Achse eine entgegengesetzte Richtung zu B (ausziehen, vergessen, hinten) dar.&lt;br /&gt;
          o [[Heteronymie]]: A (Montag..., rot..., Arzt...)und B (Dienstag..., blau..., Schaffner...)stellen jeweils eine von mehreren Alternativen dar.&lt;br /&gt;
          o [[Konversität]]: A (kaufen, geben, mieten) stellt mit vertauschten Perspektiven dasselbe dar wie B (verkaufen, erhalten, vermieten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Wortfeld]]er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          o [[Meronymie]]:  Schnabel ist ein Meronym von Vogel, Ente usw&lt;br /&gt;
          o [[Taxonomien]]: Taxonomie der Tierbezeichnungen, Lebensmittel usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b) [[Syntagmatische Relation]] (Beziehungen zwischen den Elementen innerhalb eines Satzes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Syntagmatische Beziehungen werden diejenigen Beziehungen bezeichnet, die zwischen zusammengesetzten sprachlichen Einheiten bzw. Zeichen (Laut, Silbe, Wort, Phrase, Satz usw.) bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *           [[Kompatibilität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *           [[Kollokation]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gr. sēmainein „bezeichnen&amp;quot;, lat. relatio: „das Zurücktragen“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löbner, Sebastian: Semantik - Eine Einführung. Walter de Gruyter, Berlin, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lyons, John: Die Sprache. Beck, München, 1983.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Bedeutungsbeziehung&amp;diff=6684</id>
		<title>Bedeutungsbeziehung</title>
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		<updated>2008-07-25T12:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: Siehe Semantische Relation&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe [[Semantische Relation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Sinnrelation&amp;diff=6683</id>
		<title>Sinnrelation</title>
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		<updated>2008-07-25T12:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: Siehe Semantische Relation&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe [[Semantische Relation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Hyperonymie&amp;diff=6681</id>
		<title>Hyperonymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:46:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: Siehe Hyponymie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siehe [[Hyponymie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Heteronymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Definition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heteronymie bezeichnet die semantische Beziehung zwischen verschiedenen [[Hyponymen]] des gleichen [[Hyperonyms]]. Mit anderen Worten: Heteronyme sind verschiedene Lexeme einer gemeinsamen Kategorie mit zugleich grundlegenden gemeinsamen Bedeutungsbestandteilen sowie wenigen, aber sich ausschließenden Bedeutungsunterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie [[Antonyme]], sind auch Heteronyme logisch inkompatibel, bezeichnen jedoch keine semantischen Gegenteile, sondern gleichberechtigte Alternativen innerhalb einer Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Farbwörter&amp;quot;: Blau-gelb-grün-lila-…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Wochentage&amp;quot;: Montag-Dienstag-Mittwoch…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Monate&amp;quot;: August-September-Oktober-Dezember…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heteronymie stammt vom griech.Wort heteronymia (Verschiedennamigkeit) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.128, S.133;  Angelika Linke, Studienbuch Linguistik, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S.161&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-07-25T12:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heteronymie bezeichnet die semantische Beziehung zwischen verschiedenen [Hyponymen] des gleichen Hyperonyms. Mit anderen Worten: Heteronyme sind verschiedene Lexeme einer gemeinsamen Kategorie mit zugleich grundlegenden gemeinsamen Bedeutungsbestandteilen sowie wenigen, aber sich ausschließenden Bedeutungsunterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie [[Antonyme]], sind auch Heteronyme logisch inkompatibel, bezeichnen jedoch keine semantischen Gegenteile, sondern gleichberechtigte Alternativen innerhalb einer Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Farbwörter&amp;quot;: Blau-gelb-grün-lila-…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Wochentage&amp;quot;: Montag-Dienstag-Mittwoch…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Monate&amp;quot;: August-September-Oktober-Dezember…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heteronymie stammt vom griech.Wort heteronymia (Verschiedennamigkeit) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.128, S.133;  Angelika Linke, Studienbuch Linguistik, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S.161&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-07-25T12:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Definition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heteronymie bezeichnet die semantische Beziehung zwischen verschiedenen Hyponymen des gleichen Heteronyms. Mit anderen Worten: Heteronyme sind verschiedene Lexeme einer gemeinsamen Kategorie mit zugleich grundlegenden gemeinsamen Bedeutungsbestandteilen sowie wenigen, aber sich ausschließenden Bedeutungsunterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie [[Antonyme]], sind auch Heteronyme logisch inkompatibel, bezeichnen jedoch keine semantischen Gegenteile, sondern gleichberechtigte Alternativen innerhalb einer Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Farbwörter&amp;quot;: Blau-gelb-grün-lila-…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Wochentage&amp;quot;: Montag-Dienstag-Mittwoch…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Monate&amp;quot;: August-September-Oktober-Dezember…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heteronymie stammt vom griech.Wort heteronymia (Verschiedennamigkeit) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.128, S.133;  Angelika Linke, Studienbuch Linguistik, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S.161&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-07-25T12:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff '''Antonymie''' bezeichnet als [[Semantische Relation]] einen Typ von Bedeutungsgegensatz zwischen sprachlichen Ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörter: hell – dunkel, tief – flach, Fortschritt – Rückschritt, klein - groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den aufgeführten Beispielen zu erkennen, liegen die jeweiligen Gegensätze auf einer gemeinsamen Skala und markieren auf dieser Extrempunkte. Allerdings existieren keine Endpunkte, da alle Begriffe relativ gesehen werden können und müssen.&lt;br /&gt;
Was ist „klein“, was ist „groß“? Und wo endet „klein“ und „groß“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungsgegensätzen wie hell und dunkel befindet sich der Neutralbereich, denn es gibt Werte, die weder zum einen noch zum anderen Begriff zugeordnet werden können. So kann der Helligkeitsgrad während der Morgendämmerung weder eindeutig dem Begriff hell, noch dem Begriff dunkel zugeordnet werden. Dies ist lediglich in Bezugnahme auf einen anderen Helligkeitszustand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Ant = Gegen und onyma = Name zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontrarietät]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Hadumod Bußmann]], Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 36.&lt;br /&gt;
*[[Sebastian Löbner]], Semantik - Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 123ff.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Sprachen===&lt;br /&gt;
englisch [[antonymy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Semantics]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Opposition_(in_der_Semantik)&amp;diff=6674</id>
		<title>Opposition (in der Semantik)</title>
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		<updated>2008-07-25T12:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Kommentar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Opposition''' bezeichnet ein Spektrum von gegensätzlichen Bedeutungsbeziehungen zwischen sprachlichen Ausdrückene. Dabei beruhen die verschiedenen Arten von Gegensätzen darauf, dass die Bedeutungen der Ausdrücke nahezu gänzlich übereinstimmen und sich nur in einem oder wenigen Merkmalen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentar ===&lt;br /&gt;
Oppositionale Verhältnisse zwischen Wortpaaren bestehen, die sich semantisch in der gleichen Kategorie bewegen, in einem logischen Verhältnis zueinander stehen, sich aber in bestimmten Aspekten so unterscheiden, dass es der eine Ausdruck den niedrigsten Wert einer Skala belegt und der andere Ausdruck den höchsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oppositionale Relationen können Polysemien anzeigen: So ist das Gegenteil von &amp;quot;alt&amp;quot; einerseits &amp;quot;neu&amp;quot;, andererseits &amp;quot;jung&amp;quot;. Die Semantik geht davon aus, dass das sprachliche Zeichen hier verschiedene Lesarten besitzt: &amp;quot;alt&amp;quot; im Sinne von &amp;quot;abgenutzt&amp;quot; oder &amp;quot;aufgebraucht&amp;quot; und &amp;quot;alt&amp;quot; im Sinne eines fortgeschrittenen Lebensalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opposition ist einfach an einem Beispiel zu verbildlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das Gegenteil von schön?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden antworten: Häßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man schon ein Begriffspaar das in Opposition zueinander steht. Auf einer Skala gesehen, würde der eine Begriff den kleinsten Wert auf der Skala einnehmen (häßlich) und der andere den höchsten (schön).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subtypen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Fälle von Opposition wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Antonymie]]&lt;br /&gt;
* [[semantische Komplementarität]]&lt;br /&gt;
* [[Konversität]]&lt;br /&gt;
* [[Heteronymie]]&lt;br /&gt;
* [[direktionale Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Opposition'' stammt vom spät lateinischen Ausdruck ''oppositio'' ab, was so viel bedeutet wie das Entgegengesetzte. Ursprünglich wurde der Terminus in der Phonologie verwendet (vgl. [[Opposition (in der Phonologie)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.121-127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Semantics]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Hyponymie&amp;diff=6673</id>
		<title>Hyponymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyponymie/Hyperonomie beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen zwei Lexemen, die durch ihr logisch-semantisches Verhältnis hierarchisch angeordnet werden können. Das Hyponym (Unterbegriff) enthält dabei alle Bedeutungskomponenten des Hyperonyms (Oberbegriff), so dass sich die logische Unter- bzw. Überodnung aus dem semantischen Verhältnis der beiden Ausdrücke ergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hyperonym ist also im Bezug auf seine Bedeutung in der des Hyponyms enthalten, welches selbst zur Menge der Denotate des Hyperonyms gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym                      Hyponym&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemüse              →          Tomate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülsenfrüchte       →          Erbse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau                →          Lehrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel einer Hyperonymie-Hyponymie-Relation, die nicht einfach mit den Begriffen „Ober-„ und „Unterkategorie“ ersetzt werden kann, findet man bei Komposita vor. Ein zusammengesetzter Ausdruck kann nämlich als Lexem eine Bedeutung tragen, die nicht einfach mit der Komposition seiner Bestandteile identisch ist. Zwar kann es sein, dass in gewisser Weise, gerade in Betracht auf die Herkunft der festgeschriebenen Bedeutung, eine Beziehung erkennbar ist, jedoch ist das Kompositum kein „Teil-des-Konzepts“ seines Kerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                    Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf                →          Dummkopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auge                →          Hühnerauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohyponymie bezeichnet Hyponyme eines Hyperonyms, die sich durch mindestens ein spezifisches Merkmal unterscheiden und somit inkompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym         ↔           Hyponym             ↔           Kohyponym&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeiten      ↔           Sommer              ↔           Frühling, Herbst, Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auto              ↔           VW                  ↔           Audi, BMW, Mercedes, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe Hyperonymie und Hyponymie stammen aus dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hyper“ heißt übersetzt „über“, hingegen heißt „Hypo“ übersetzt  „unter (-halb)“. „Onyma“ kann in beiden Fällen mit „Name“ übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen spricht man von  superordination, wenn man von Hyponymie redet und von subordination, wenn man über Hyperonymie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin,  S.118f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, S.192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen, S.156&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Hyponymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Subtypen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyponymie/Hyperonomie beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen zwei Lexemen, die durch ihr logisch-semantisches Verhältnis hierarchisch angeordnet werden können. Das Hyponym (Unterbegriff) enthält dabei alle Bedeutungskomponenten des Hyperonyms (Oberbegriff), so dass sich die logische Unter- bzw. Überodnung aus dem semantischen Verhältnis der beiden Ausdrücke ergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hyperonym ist also im Bezug auf seine Bedeutung in der des Hyponyms enthalten, welches selbst zur Menge der Denotate des Hyperonyms gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                      Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemüse                 →          Tomate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülsenfrüchte      →           Erbse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau                       →           Lehrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel einer Hyperonymie- Hyponymie- Relation, die nicht mit den Begriffen „Ober-„ und „Unterkategorie“ ersetzt werden kann, findet man vor, wenn ein Lexeme aus zusammengesetzten Wörtern (Lexem und Kompositum)  besteht und diese mit dem vorhandenen Lexem in  semantischer Beziehung zu bringen versucht. Diese zusammengesetzten Wörter können nämlich als ein Lexem eine vorgeschriebene Bedeutung tragen.  Zwar kann es sein, dass in gewisser Weise, gerade in Betracht auf die Herkunft der festgeschriebenen Bedeutung, eine Beziehung erkennbar ist, jedoch handelt es sich nicht um einen „Teil- des- Konzepts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                    Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf                    →          Dummkopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auge                   →          Hühnerauge                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohyponymie bezeichnet Hyponyme eines Hyperonyms, die sich durch mindestens ein spezifisches Merkmal unterscheiden und somit inkompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym         ↔           Hyponym             ↔           Kohyponym&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeiten      ↔           Sommer              ↔           Frühling, Herbst, Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auto              ↔           VW                  ↔           Audi, BMW, Mercedes, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe Hyperonymie und Hyponymie stammen aus dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hyper“ heißt übersetzt „über“, hingegen heißt „Hypo“ übersetzt  „unter (-halb)“. „Onyma“ kann in beiden Fällen mit „Name“ übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen spricht man von  superordination, wenn man von Hyponymie redet und von subordination, wenn man über Hyperonymie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin,  S.118f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, S.192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen, S.156&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Hyponymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Definition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyponymie/Hyperonomie beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen zwei Lexemen, die durch ihr logisch-semantisches Verhältnis hierarchisch angeordnet werden können. Das Hyponym (Unterbegriff) enthält dabei alle Bedeutungskomponenten des Hyperonyms (Oberbegriff), so dass sich die logische Unter- bzw. Überodnung aus dem semantischen Verhältnis der beiden Ausdrücke ergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hyperonym ist also im Bezug auf seine Bedeutung in der des Hyponyms enthalten, welches selbst zur Menge der Denotate des Hyperonyms gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                      Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemüse                 →          Tomate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülsenfrüchte      →           Erbse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau                       →           Lehrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel einer Hyperonymie- Hyponymie- Relation, die nicht mit den Begriffen „Ober-„ und „Unterkategorie“ ersetzt werden kann, findet man vor, wenn ein Lexeme aus zusammengesetzten Wörtern (Lexem und Kompositum)  besteht und diese mit dem vorhandenen Lexem in  semantischer Beziehung zu bringen versucht. Diese zusammengesetzten Wörter können nämlich als ein Lexem eine vorgeschriebene Bedeutung tragen.  Zwar kann es sein, dass in gewisser Weise, gerade in Betracht auf die Herkunft der festgeschriebenen Bedeutung, eine Beziehung erkennbar ist, jedoch handelt es sich nicht um einen „Teil- des- Konzepts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                    Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf                    →          Dummkopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auge                   →          Hühnerauge                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohyponymie bezeichnet Hyponyme eines Hyperonyms, die sich durch mindestens ein spezifisches Merkmal unterscheiden und somit inkompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie       ↔           Hyponymie           ↔           Kohyponyme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeiten          ↔           Sommer                 ↔           Frühling, Herbst, Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auto                      ↔           VW                        ↔           Audi, BMW, Mercedes, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe Hyperonymie und Hyponymie stammen aus dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hyper“ heißt übersetzt „über“, hingegen heißt „Hypo“ übersetzt  „unter (-halb)“. „Onyma“ kann in beiden Fällen mit „Name“ übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen spricht man von  superordination, wenn man von Hyponymie redet und von subordination, wenn man über Hyperonymie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin,  S.118f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, S.192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen, S.156&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Hyponymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Definition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyponymie/Hyperonomie beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen zwei Lexemen, die durch ihr logisch-semantisches Verhältnis hierarchisch angeordnet werden können. Das Hyponym (Unterbegriff) enthält dabei alle Bedeutungskomponenten des Hyperonyms (Oberbegriff), so dass sich die logische Unter- bzw. Überodnung aus dem semantischen Verhältnis der beiden Ausdrücke ergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hyperonym ist also im Bezug auf seine Bedeutung in der des Hyponyms enthalten, so dass das Hyponym zur Menge der Denotate des Hyperonyms gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                      Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemüse                 →          Tomate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülsenfrüchte      →           Erbse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau                       →           Lehrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel einer Hyperonymie- Hyponymie- Relation, die nicht mit den Begriffen „Ober-„ und „Unterkategorie“ ersetzt werden kann, findet man vor, wenn ein Lexeme aus zusammengesetzten Wörtern (Lexem und Kompositum)  besteht und diese mit dem vorhandenen Lexem in  semantischer Beziehung zu bringen versucht. Diese zusammengesetzten Wörter können nämlich als ein Lexem eine vorgeschriebene Bedeutung tragen.  Zwar kann es sein, dass in gewisser Weise, gerade in Betracht auf die Herkunft der festgeschriebenen Bedeutung, eine Beziehung erkennbar ist, jedoch handelt es sich nicht um einen „Teil- des- Konzepts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                    Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf                    →          Dummkopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auge                   →          Hühnerauge                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohyponymie bezeichnet Hyponyme eines Hyperonyms, die sich durch mindestens ein spezifisches Merkmal unterscheiden und somit inkompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie       ↔           Hyponymie           ↔           Kohyponyme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeiten          ↔           Sommer                 ↔           Frühling, Herbst, Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auto                      ↔           VW                        ↔           Audi, BMW, Mercedes, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe Hyperonymie und Hyponymie stammen aus dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hyper“ heißt übersetzt „über“, hingegen heißt „Hypo“ übersetzt  „unter (-halb)“. „Onyma“ kann in beiden Fällen mit „Name“ übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen spricht man von  superordination, wenn man von Hyponymie redet und von subordination, wenn man über Hyperonymie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin,  S.118f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, S.192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen, S.156&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Synonymie&amp;diff=6669</id>
		<title>Synonymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Kommentar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Audrücke sind synonym, bzw. Synonyme, wenn sie unter allen Umständen die selbe Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Synonymie stammt aus dem Griechischen synonymos - gleichnamig, kann aber auch als gleichbedeutend übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Form unterscheidet man strikte und partielle Synonymie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich von strikter (totaler) Synonymie sprechen, wenn zwei Lexeme nicht nur die gleiche denotative Bedeutung haben, sondern auch wenn der Austausch des einen gegen den anderen in beliebigen Kontexten zu keinerlei Bedeutungsunterschied führt. Diese Bedingung ist in natürlichen Sprachen sehr selten erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
              Beispiele:        Briefträger  -  Postbote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     Orange  -  Apfelsine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     bisher  -  bislang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                        ehe  -  bevor&lt;br /&gt;
             &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partielle Synonymie kommt häufiger vor. Zwei lexikalische Zeichen haben ähnliche Bedeutung, wobei die Verwendungsmöglichkeiten nicht identisch sind, sondern sich lediglich überschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
             Beispiele:       Untergeschoß  -  Parterre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                 Fernseher  - TV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                    Benzin  -  Sprit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                      Auto  -  Kraftwerkzeug&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
                                 schließen  -  zumachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                  anfangen  -  beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Synonymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Kommentar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Audrücke sind synonym, bzw. Synonyme, wenn sie unter allen Umständen die selbe Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Synonymie stammt aus dem Griechischen synonymos - gleichnamig, kann aber auch als gleichbedeutend übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Form unterscheidet man strikte und partielle Synonymie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich von strikter (totaler) Synonymie sprechen, wenn zwei Lexeme nicht nur die gleiche denotative Bedeutung haben, sondern auch wenn der Austausch des einen gegen den anderen in beliebigen Kontexten zu keinerlei Bedeutungsunterschied führt. Diese Bedingung ist in natürlichen Sprachen sehr selten erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
              Beispiele:        Briefträger  -  Postbote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     Orange  -  Apfelsine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     bisher  -  bislang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                        ehe  -  bevor&lt;br /&gt;
               Aber diese Bedingung ist fast nie erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partielle Synonymie kommt häufiger vor. Zwei lexikalische Zeichen haben ähnliche Bedeutung, wobei die Verwendungsmöglichkeiten nicht identisch sind, sondern sich lediglich überschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
             Beispiele:       Untergeschoß  -  Parterre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                 Fernseher  - TV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                    Benzin  -  Sprit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                      Auto  -  Kraftwerkzeug&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
                                 schließen  -  zumachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                  anfangen  -  beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Synonymie</title>
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		<updated>2008-07-25T12:03:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Kommentar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Audrücke sind synonym, bzw. Synonyme, wenn sie unter allen Umständen die selbe Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Synonymie stammt aus dem Griechischen synonymos - gleichnamig, kann aber auch als gleichbedeutend übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Form unterscheidet man strikte und partielle Synonymie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich von strikter ( totaler) Synonymie sprechen, wenn zwei Lexeme nicht nur die gleiche denotative Bedeutung haben, sondern auch wenn der Austausch des einen gegen den anderen in jedem Kontext keinen Bedeutungsuntreschied macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
              Beispiele:     Briefträger  -  Postbote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     Orange  -  Apfelsine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     bisher  -  bislang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     ehe  -  bevor&lt;br /&gt;
               Aber diese Bedingung ist fast nie erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partielle Synonymie kommt häufiger vor. Zwei lexikalische Zeichen haben ähnliche Bedeutung, aber bei dem genaueren Betracheten sind die Verwendungsmöglichkeiten nicht identisch,sondern sie überschneiden sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
             Beispiele:    Untergeschoß  -  Parterre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Fernseher  - TV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Benzin  -  Sprit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Auto  -  Kraftwerkzeug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   schließen  -  zumachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   anfangen  -  beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Kontradiktion</title>
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		<updated>2008-07-25T12:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontradiktion oder [[Logische Komplementarität]] bezieht sich auf die logische Unvereinbarkeit von Sätzen. Als Spezialfall der [[Kontrarietät]] ist es logisch nicht nur ausgeschlossen, dass beide Sätze zugleich wahr sind, sondern ebenso, dass beide zugleich falsch sind. Auch die Negationen beider Sätze sind also nicht miteinander kompatibel, so dass die Kontradiktion eine strikte Entweder-Oder-Alternative darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, die zwei Sätze A und B sind kontradiktorisch; dann ist in jedem Äußerungskontext entweder A wahr oder B falsch oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heiß - Es ist nicht heiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans ist Schwimmer - Hans ist Nichtschwimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebbe - Flut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Principium contradictionis: &amp;quot;Ein und derselbe Begriff kann nicht das nämliche zugleich sein und nicht sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Begriffe, von denen der eine den anderen ausschließt und dessen Verneinung die Bejahung des anderen erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Äquivalent zur Kontradiktion auf semantischer Ebene ist die [[Semantische Komplementarität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
abgeleitet aus dem lateinischen: contradictio - Widerspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik, Eine Einführung, Walter de Gruyter, Berlin, 2003, S. 95,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Kirchner, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe, Kontradiktion: http://www.textlog.de/1515.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Logische_Komplementarit%C3%A4t&amp;diff=6653</id>
		<title>Logische Komplementarität</title>
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		<updated>2008-07-24T13:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;siehe Kontradiktion [http://www.glottopedia.de/index.php/Kontradiktion]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Hyponymie&amp;diff=6652</id>
		<title>Hyponymie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Hyponymie&amp;diff=6652"/>
		<updated>2008-07-24T13:25:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==   Hyperonymie/Hyponymie beschreibt die Beziehung zwischen zwei Lexemen, die durch ihre logisch-semantische Relation hierarchisch angeordnet werden können. Eines der Lexem...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie/Hyponymie beschreibt die Beziehung zwischen zwei Lexemen, die durch ihre logisch-semantische Relation hierarchisch angeordnet werden können. Eines der Lexeme enthält sozusagen das andere aufgrund der Bedeutung der Einzelausdrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hyponym „Apfel“ zum Beispiel muss alle Bedeutungskomponenten des Hyperonyms „Obst“  enthalten, um in einer logischen Relation stehen zu können. Diese Beziehung wird im Bezug auf ihre Bedeutung betrachtet, sodass zwischen diesen zwei Lexeme ein semantisches Verhältnis besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Relation, da das Hyperonym im Bezug auf seine Bedeutung in der des Hyponyms enthalten ist und das denotierte Hyponym im Gegensatz dazu eine Teilmenge der Denotation des Hyperonyms ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                      Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemüse                 →          Tomate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hülsenfrüchte      →           Erbse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau                       →           Lehrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel einer Hyperonymie- Hyponymie- Relation, die nicht mit den Begriffen „Ober-„ und „Unterkategorie“ ersetzt werden kann, findet man vor, wenn ein Lexeme aus zusammengesetzten Wörtern (Lexem und Kompositum)  besteht und diese mit dem vorhandenen Lexem in  semantischer Beziehung zu bringen versucht. Diese zusammengesetzten Wörter können nämlich als ein Lexem eine vorgeschriebene Bedeutung tragen.  Zwar kann es sein, dass in gewisser Weise, gerade in Betracht auf die Herkunft der festgeschriebenen Bedeutung, eine Beziehung erkennbar ist, jedoch handelt es sich nicht um einen „Teil- des- Konzepts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie                    Hyponymie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf                    →          Dummkopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auge                   →          Hühnerauge                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohyponymie bezeichnet Hyponyme eines Hyperonyms, die sich durch mindestens ein spezifisches Merkmal unterscheiden und somit inkompatibel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonymie       ↔           Hyponymie           ↔           Kohyponyme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszeiten          ↔           Sommer                 ↔           Frühling, Herbst, Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auto                      ↔           VW                        ↔           Audi, BMW, Mercedes, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe Hyperonymie und Hyponymie stammen aus dem Griechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hyper“ heißt übersetzt „über“, hingegen heißt „Hypo“ übersetzt  „unter (-halb)“. „Onyma“ kann in beiden Fällen mit „Name“ übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen spricht man von  superordination, wenn man von Hyponymie redet und von subordination, wenn man über Hyperonymie spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin,  S.118f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, S.192&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen, S.156&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Semantische_Relation&amp;diff=6651</id>
		<title>Semantische Relation</title>
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		<updated>2008-07-24T13:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Relation (auch: Sinnrelation, Bedeutungsbeziehung, meaning sense, relation sense) bezeichnet syntagmatische oder meist paradigmatische Beziehungen zwischen den Konzepten von [[Lexemen]] oder komplexeren sprachlichen Ausdrücken (Wörtern, Sätzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungen vieler Wörter gibt es bestimmte Beziehungen, die sich auf einige grundlegende semantische Relationen zurückführen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann diese semantischen Relationen in syntagmatische Verträglichkeitsbeziehungen und in paradigmatische Austauschklassen einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) [[Paradigmatische Relation]] (Beziehungen zwischen bestimmten Lesarten von Lexemen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradigmatische Beziehungen bestehen zwischen den sprachlichen Einheiten, die in einem Syntagma austauschbar sind, ohne die syntagmatisch bedingte Struktur des Satzes (/Wortes/Lautes usw.) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Synonymie]]: A (Samstag, fast, Diskussion) und B (Sonnabend, beinahe, Debatte) sind bedeutungsgleich (Unterscheidung: totale vs. partielle Synonymie).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *&lt;br /&gt;
      [[Hyponymie]]: A (Ente, Eiche, Fisch) ist Unterbegriff (Hyponym) zum Oberbegriff (Hyperonym) B (Vogel, Baum, Tier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Opposition]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          o [[Antonymie]]: A (Krieg, groß, fern) ist auf einer Skala ein Gegenbegriff zu B (Frieden, klein, nah)&lt;br /&gt;
          o [[Komplementarität]]/Kontradiktion: A (tot, Frau, verschieden) ist (absoluter) Gegenbegriff zu B (lebendig, Mann, gleich).&lt;br /&gt;
          o&lt;br /&gt;
            [[Direktionale Opposition]]: A (anziehen, lernen, vorne) stellt auf einer festgelegten Achse eine entgegengesetzte Richtung zu B (ausziehen, vergessen, hinten) dar.&lt;br /&gt;
          o [[Heteronymie]]: A (Montag..., rot..., Arzt...)und B (Dienstag..., blau..., Schaffner...)stellen jeweils eine von mehreren Alternativen dar.&lt;br /&gt;
          o [[Konversität]]: A (kaufen, geben, mieten) stellt mit vertauschten Perspektiven dasselbe dar wie B (verkaufen, erhalten, vermieten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Wortfeld]]er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          o [[Meronymie]]:  Schnabel ist ein Meronym von Vogel, Ente usw&lt;br /&gt;
          o [[Taxonomien]]: Taxonomie der Tierbezeichnungen, Lebensmittel usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b) [[Syntagmatische Relation]] (Beziehungen zwischen den Elementen innerhalb eines Satzes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Syntagmatische Beziehungen werden diejenigen Beziehungen bezeichnet, die zwischen zusammengesetzten sprachlichen Einheiten bzw. Zeichen (Laut, Silbe, Wort, Phrase, Satz usw.) bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *           [[Kompatibilität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *           [[Kollokation]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gr. sēmainein „bezeichnen&amp;quot;, lat. relatio: „das Zurücktragen“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löbner, Sebastian: Semantik - Eine Einführung. Walter de Gruyter, Berlin, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lyons, John: Die Sprache. Beck, München, 1983.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Wortfeld&amp;diff=6650</id>
		<title>Wortfeld</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Wortfeld&amp;diff=6650"/>
		<updated>2008-07-24T13:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Wortfeld''' ist eine Menge von partiell [[synonym]]en [[Lexem]]en, denen ein gleicher bzw. ähnlicher Inhalt bzw. Bedeutungskern zugeschrieben wird. Das Wortfeld ist zu unterscheiden von der [[Wortfamilie]], bei der ein gleicher bzw. ähnlicher [[Stamm]] die Zusammengehörigkeit verschiedener Wörter bzw. Lexeme begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
Die Lexeme ''sterben, verscheiden, erfrieren, verhungern, abkratzen'' etc. bilden das Wortfeld 'Zuendegehen des Lebens', die Lexeme ''laufen, rennen, wandern, pilgern, spazieren, schlendern'' etc. das Wortfeld 'Fortbewegung'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fällen, in denen es sich um eine Menge gleichgearteter und/oder gleichfunktionaler Gegenstände bzw. Sachen handelt, spricht man bisweilen auch von 'Sachfeld', z.B. beim Wortfeld 'Sitzmöbel': ''Stuhl, Hocker, Schemel, Sessel, Bank, Sofa'' etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
Grundgedanke der Theorie vom Wortfeld ist die Hypothese, dass&lt;br /&gt;
*(a) sich der gesamte Wortschatz einer Sprache in Felder ordnen lässt (Prinzip der Ganzheit),&lt;br /&gt;
*(b) die zu einem Feld gehörenden Lexeme dessen Bedeutungsspektrum lückenlos abdecken (Prinzip der Lückenlosigkeit),&lt;br /&gt;
*(c) die Lexeme eines Feldes eine Hierarchie bilden (Prinzip der hierarchischen Ordnung) und&lt;br /&gt;
*(d) sich die Bedeutungen der Lexeme eines Feldes wechselseitig bestimmen (Prinzip der wechselseitigen Bedeutungsbestimmung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gängige Methode zur Ordnung und Differenzierung von Wortfeldern ist die Merkmalanalyse, wie sie z.B. von Baumgärtner (1967), Hundsnurscher (&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1971) oder Coseriu (1979) vorgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird z.B. das bedeutungsunspezifische Lexem ''sterben'' spezifiziert durch die Merkmale 'durch Mangel an Nahrung' (''verhungern''), 'durch Mangel an Flüssigkeit' (''verdursten''), 'durch Mangel an Luft' (''ersticken''), 'durch Mangel an Blut' (''verbluten'') oder durch die Merkmale 'durch Einwirkung von Kälte' (''erfrieren''), 'durch Einwirkung von Hitze' (''verbrennen'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So umstritten auf der einen Seite die Methoden und Ergebnisse der bisherigen Wortfeldtheorie sind, so kommt ihr auf der anderen Seite das Verdienst zu, einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung und Beschreibung der zwischen den Einheiten des Wortbestandes bestehenden semantischen Beziehungen geleistet zu haben, die auch in neueren Semantiktheorien aufgegriffen werden (vgl. Firzlaff &amp;amp; Kunz 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei ist ein starker Wandel der Wortfeldkonzeptionen zu beobachten: von einem klar umgrenzten, als nicht-überlappenden Wortmosaik gedachten Sinnbezirk (Trier 1973:50) zu flexibleren Explikationen zwecks Erfassung komplexerer semantischer Strukturen unter Berücksichtigung hierarchischer semantischer Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der romanischen Sprachwissenschaft gilt der Begriff ''Wortfeld'' als zentrales Paradigma der strukturellen lexikalischen Semantik, als ''structure fondamentale du lexique'' (Geckeler 1997:93).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wortfeldtheorie gehören Sinnrelationen ([[Synonymie]], [[Hyponymie]], [[Meronymie]], [[Antonymie]]) und die Komponentenanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synonyme ===&lt;br /&gt;
*Bedeutungsfeld&lt;br /&gt;
*Begriffsfeld&lt;br /&gt;
*Sachfeld&lt;br /&gt;
*lexikalisches Feld&lt;br /&gt;
*Sinnbezirk &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Erstmals verwendet bei Trier (1931).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
[http://www.linguistik.hu-berlin.de/syntax/onlinelexikon/W/wortfeld.htm Wortfeld]  in Norbert Fries, Online Lexikon Linguistik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
*[[Onomasiologie]]&lt;br /&gt;
*[[Semantik]]&lt;br /&gt;
*[[Synonymie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Backhouse, A. E. 1994. ''The Lexical Field of Taste: Semantic Study of Japanese Taste Terms.'' Cambridge: Cambridge University Press.&lt;br /&gt;
*Baumgärtner, K. 1967. Die Struktur des Bedeutungsfeldes. In: Moser, H. (Hrsg.): ''Satz und Wort im heutigen Deutsch. Probleme und Ergebnisse neuerer Forschung.'' Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. 165–197.&lt;br /&gt;
*Coseriu, E. 1967. Lexikalische Solidaritäten. In: ''Poetica'' 1967/1. 293–303.&lt;br /&gt;
*Coseriu, E. 1979. Zur Vorgeschichte der strukturellen Semantik: Heyses Analyse des Wortfeldes 'Schall'. In: Coseriu, E.: ''Sprache – Strukturen und Funktionen.'' Tübingen: Narr. 149–159.&lt;br /&gt;
*Firzlaff, Beate / Kunz, Daniela S. 1996. Discourse Semantics Meets Lexical Field Semantics. In: Center for Sprogteknologi (Hrsg.) ''Proceedings of the 16th international Conference on Computational Linguistics (COLING-96).'' Copenhagen. 382–387.&lt;br /&gt;
*Geckeler, H. 1971. ''Strukturelle Semantik und Wortfeldtheorie.'' München: Fink.&lt;br /&gt;
*Geckeler, H. 1995. Le Champ Lexical, Structure Fondamentale du Lexique. In: Hoinkes, U. / Dietrich, W. (Hrsg.): ''Panorama der Lexikalischen Semantik.'' Tübingen: Narr. 93–103.&lt;br /&gt;
*Hoberg, R. 1970. ''Die Lehre vom sprachlichen Feld.'' Düsseldorf: Schwann.&lt;br /&gt;
*Hundsnurscher, F. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1971. ''Neuere Methoden der Semantik. Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*Karcher, Günther L. 1979. ''Kontrastive Untersuchung von Wortfeldern im Deutschen und Englischen.'' Frankfurt/Main: Lang.&lt;br /&gt;
*Lutzeier, Peter R. 1981. ''Wort und Feld.'' Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*Lutzeier, Peter R. (Hrsg.). 1993. ''Studien zur Wortfeldtheorie.'' Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*Radünzel, C. 1998. ''Das Wortfeld 'Behinderter' im Deutschen und seine russischen Entsprechungen.'' Bern: .&lt;br /&gt;
*Schmidt, Lothar (Hrsg.). 1973. ''Wortfeldforschung. Zur Geschichte und Theorie des sprachlichen Feldes.'' Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.&lt;br /&gt;
*Schumacher, Helmut (Hrsg.). 1986. ''Verben in Feldern. Valenzwörterbuch zur Syntax und Semantik deutscher Verben.'' Berlin: de Gruyter.&lt;br /&gt;
*Soennecken, S. 1993. ''Misogynie oder Philogynie? Philologisch-theologische Untersuchungen zum Wortfeld 'Frau' bei Augustinus.'' Bern:.&lt;br /&gt;
*Storjohann, P. 2003. ''Diachronic Constrastive Lexical Field Analysis of Verbs of Human Locomotion in German and English.'' Bern:.&lt;br /&gt;
*Sylvester, L. 1994. ''Studies in the Lexical Field of Expectation.'' Amsterdam:.&lt;br /&gt;
*Tóth, Jószef (Hrsg.). 2004. ''Quo vadis Wortfeldforschung?'' Frankfurt/Main: Lang.&lt;br /&gt;
*Trier, Jost 1931. ''Der deutsche Wortschatz im Sinnbezirk des Verstandes. Die Geschichte eines sprachlichen Feldes.'' Heidelberg: Winter.&lt;br /&gt;
*Trier, Jost 1973. ''Aufsätze und Vorträge zur Wortfeldtheorie.'' Den Haag: Mouton.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Andere Sprachen ===&lt;br /&gt;
englisch [[lexical field]]; französisch [[champ lexical]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Lexicology]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Direktionale_Opposition&amp;diff=6649</id>
		<title>Direktionale Opposition</title>
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		<updated>2008-07-24T12:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==   Direktionale Opposition ist ein spezifischer Typ der Opposition und Antonymie. Der Begriff bezeichnet entgegengesetzte Richtungen, die sich auf einer gegebenen A...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direktionale Opposition ist ein spezifischer Typ der [[Opposition]] und [[Antonymie]]. Der Begriff bezeichnet entgegengesetzte Richtungen, die sich auf einer gegebenen Achse befinden. Dabei lassen sich verschiedene Achsen vorstellen, auf die der Begriff Bezug nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Räumliche Achsen: vorne-hinten, rechts-links (horizontale Achse); oben-unten, hinauf-hinunter (vertikale Achse)&lt;br /&gt;
Zeitliche Achsen: vor-nach, vorhin-nachher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löbner, Sebastian: Semantik. Eine Einführung. Berlin 2003. S. 125-126&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Komplementarit%C3%A4t&amp;diff=6647</id>
		<title>Komplementarität</title>
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		<updated>2008-07-24T12:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: siehe Semantische Komplementarität&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;siehe [[Semantische Komplementarität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Semantische_Relation&amp;diff=6646</id>
		<title>Semantische Relation</title>
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		<updated>2008-07-24T12:51:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==   Semantische Relation (auch: Sinnrelation, Bedeutungsbeziehung, meaning sense, relation sense) bezeichnet syntagmatische oder meist paradigmatische Beziehungen zwischen d...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Relation (auch: Sinnrelation, Bedeutungsbeziehung, meaning sense, relation sense) bezeichnet syntagmatische oder meist paradigmatische Beziehungen zwischen den Konzepten von [[Lexemen]] oder komplexeren sprachlichen Ausdrücken (Wörtern, Sätzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungen vieler Wörter gibt es bestimmte Beziehungen, die sich auf einige grundlegende semantische Relationen zurückführen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann diese semantischen Relationen in syntagmatische Verträglichkeitsbeziehungen und in paradigmatische Austauschklassen einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Paradigmatische Relation (Beziehungen zwischen bestimmten Lesarten von Lexemen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradigmatische Beziehungen bestehen zwischen den sprachlichen Einheiten, die in einem Syntagma austauschbar sind, ohne die syntagmatisch bedingte Struktur des Satzes (/Wortes/Lautes usw.) zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Synonymie]]: A (Samstag, fast, Diskussion) und B (Sonnabend, beinahe, Debatte) sind bedeutungsgleich (Unterscheidung: totale vs. partielle Synonymie).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *&lt;br /&gt;
      [[Hyponymie]]: A (Ente, Eiche, Fisch) ist Unterbegriff (Hyponym) zum Oberbegriff (Hyperonym) B (Vogel, Baum, Tier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Opposition]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          o [[Antonymie]]: A (Krieg, groß, fern) ist auf einer Skala ein Gegenbegriff zu B (Frieden, klein, nah)&lt;br /&gt;
          o [[Komplementarität]]/Kontradiktion: A (tot, Frau, verschieden) ist (absoluter) Gegenbegriff zu B (lebendig, Mann, gleich).&lt;br /&gt;
          o&lt;br /&gt;
            [[Direktionale Opposition]]: A (anziehen, lernen, vorne) stellt auf einer festgelegten Achse eine entgegengesetzte Richtung zu B (ausziehen, vergessen, hinten) dar.&lt;br /&gt;
          o [[Heteronymie]]: A (Montag..., rot..., Arzt...)und B (Dienstag..., blau..., Schaffner...)stellen jeweils eine von mehreren Alternativen dar.&lt;br /&gt;
          o [[Konversität]]: A (kaufen, geben, mieten) stellt mit vertauschten Perspektiven dasselbe dar wie B (verkaufen, erhalten, vermieten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * [[Wortfeld]]er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          o [[Meronymie]]:  Schnabel ist ein Meronym von Vogel, Ente usw&lt;br /&gt;
          o [[Taxonomien]]: Taxonomie der Tierbezeichnungen, Lebensmittel usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b) Syntagmatische Relation (Beziehungen zwischen den Elementen innerhalb eines Satzes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Syntagmatische Beziehungen werden diejenigen Beziehungen bezeichnet, die zwischen zusammengesetzten sprachlichen Einheiten bzw. Zeichen (Laut, Silbe, Wort, Phrase, Satz usw.) bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *           Kompatibilität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    *           Kollokation    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gr. sēmainein „bezeichnen&amp;quot;, lat. relatio: „das Zurücktragen“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löbner, Sebastian: Semantik - Eine Einführung. Walter de Gruyter, Berlin, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lyons, John: Die Sprache. Beck, München, 1983.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Synonymie&amp;diff=6645</id>
		<title>Synonymie</title>
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		<updated>2008-07-24T12:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Audrücke sind synonym, bzw. Synonyme, wenn sie unter allen Umständen die selbe Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Synonymie stammt aus dem Griechischen synonymos - gleichnamig, kann aber auch als gleichbedeutend übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Form unterscheidet man strikte und partielle Synonymie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich von strikter ( totaler) Synonymie sprechen, wenn zwei Lexeme nicht nur die gleiche denotative Bedeutung haben, sondern auch wenn der Austausch des einen gegen den anderen in jedem Kontext keinen Bedeutungsuntreschied macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
              Beispiele:     Briefträger  -  Postbote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     Orange  -  Apfelsine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     bisher  -  bislang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     ehe  -  bevor&lt;br /&gt;
               Aber diese Bedingung ist fast nie erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partielle Synonymie ( wird auch als Homonymie bezeichnet ) kommt häufiger vor. Zwei lexikalische Zeichen haben ähnliche Bedeutung, aber bei dem genaueren Betracheten sind die Verwendungsmöglichkeiten nicht identisch,sondern sie überschneiden sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
             Beispiele:    Untergeschoß  -  Parterre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Fernseher  - TV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Benzin  -  Sprit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Auto  -  Kraftwerkzeug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   schließen  -  zumachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   anfangen  -  beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<title>Synonymie</title>
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		<updated>2008-07-24T12:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page:  == Definition ==   Zwei Audrücke sind synonym, bzw. Synonyme, wenn sie unter allen Umständen die selbe Bedeutung haben.      == Herkunft ==     Der Begriff Synonymie stammt aus dem Grie...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Audrücke sind synonym, bzw. Synonyme, wenn sie unter allen Umständen die selbe Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Begriff Synonymie stammt aus dem Griechischen synonymos - gleichnamig, kann aber auch als gleichbedeutend übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Form unterscheidet man strikte und partielle Synonymie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Es lässt sich von strikter ( totaler) Synonymie sprechen, wenn zwei Lexeme nicht nur die gleiche denotative Bedeutung haben, sondern auch wenn der Austausch des einen gegen den anderen in jedem Kontext keinen Bedeutungsuntreschied macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
              Beispiele:     Briefträger  -  Postbote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     Orange  -  Apfelsine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     bisher  -  bislang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                     ehe  -  bevor&lt;br /&gt;
               Aber diese Bedingung ist fast nie erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Partielle Synonymie ( wird auch als Homonymie bezeichnet ) kommt häufiger vor. Zwei lexikalische Zeichen haben ähnliche Bedeutung, aber bei dem genaueren Betracheten sind die Verwendungsmöglichkeiten nicht identisch,sondern sie überschneiden sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
             Beispiele:    Untergeschoß  -  Parterre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Fernseher  - TV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Benzin  -  Sprit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   Auto  -  Kraftwerkzeug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   schließen  -  zumachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                   anfangen  -  beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner (2003), Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann (1983), Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Georg Meyer et al. (2005), Syncronic English Linguistics- An Introduction (3rd Edition), Gunter Narr Verlag, Tübingen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Wortfeld&amp;diff=6643</id>
		<title>Wortfeld</title>
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		<updated>2008-07-24T12:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: /* Kommentare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Wortfeld''' ist eine Menge von partiell [[synonym]]en [[Lexem]]en, denen ein gleicher bzw. ähnlicher Inhalt bzw. Bedeutungskern zugeschrieben wird. Das Wortfeld ist zu unterscheiden von der [[Wortfamilie]], bei der ein gleicher bzw. ähnlicher [[Stamm]] die Zusammengehörigkeit verschiedener Wörter bzw. Lexeme begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
Die Lexeme ''sterben, verscheiden, erfrieren, verhungern, abkratzen'' etc. bilden das Wortfeld 'Zuendegehen des Lebens', die Lexeme ''laufen, rennen, wandern, pilgern, spazieren, schlendern'' etc. das Wortfeld 'Fortbewegung'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fällen, in denen es sich um eine Menge gleichgearteter und/oder gleichfunktionaler Gegenstände bzw. Sachen handelt, spricht man bisweilen auch von 'Sachfeld', z.B. beim Wortfeld 'Sitzmöbel': ''Stuhl, Hocker, Schemel, Sessel, Bank, Sofa'' etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
Grundgedanke der Theorie vom Wortfeld ist die Hypothese, dass&lt;br /&gt;
*(a) sich der gesamte Wortschatz einer Sprache in Felder ordnen lässt (Prinzip der Ganzheit),&lt;br /&gt;
*(b) die zu einem Feld gehörenden Lexeme dessen Bedeutungsspektrum lückenlos abdecken (Prinzip der Lückenlosigkeit),&lt;br /&gt;
*(c) die Lexeme eines Feldes eine Hierarchie bilden (Prinzip der hierarchischen Ordnung) und&lt;br /&gt;
*(d) sich die Bedeutungen der Lexeme eines Feldes wechselseitig bestimmen (Prinzip der wechselseitigen Bedeutungsbestimmung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gängige Methode zur Ordnung und Differenzierung von Wortfeldern ist die Merkmalanalyse, wie sie z.B. von Baumgärtner (1967), Hundsnurscher (&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1971) oder Coseriu (1979) vorgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird z.B. das bedeutungsunspezifische Lexem ''sterben'' spezifiziert durch die Merkmale 'durch Mangel an Nahrung' (''verhungern''), 'durch Mangel an Flüssigkeit' (''verdursten''), 'durch Mangel an Luft' (''ersticken''), 'durch Mangel an Blut' (''verbluten'') oder durch die Merkmale 'durch Einwirkung von Kälte' (''erfrieren''), 'durch Einwirkung von Hitze' (''verbrennen'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So umstritten auf der einen Seite die Methoden und Ergebnisse der bisherigen Wortfeldtheorie sind, so kommt ihr auf der anderen Seite das Verdienst zu, einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung und Beschreibung der zwischen den Einheiten des Wortbestandes bestehenden semantischen Beziehungen geleistet zu haben, die auch in neueren Semantiktheorien aufgegriffen werden (vgl. Firzlaff &amp;amp; Kunz 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei ist ein starker Wandel der Wortfeldkonzeptionen zu beobachten: von einem klar umgrenzten, als nicht-überlappenden Wortmosaik gedachten Sinnbezirk (Trier 1973:50) zu flexibleren Explikationen zwecks Erfassung komplexerer semantischer Strukturen unter Berücksichtigung hierarchischer semantischer Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der romanischen Sprachwissenschaft gilt der Begriff ''Wortfeld'' als zentrales Paradigma der strukturellen lexikalischen Semantik, als ''structure fondamentale du lexique'' (Geckeler 1997:93).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wortfeldtheorie gehören Sinnrelationen (Synonymie, Hyponymie, Meronymie, Antonymie) und die Komponentenanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synonyme ===&lt;br /&gt;
*Bedeutungsfeld&lt;br /&gt;
*Begriffsfeld&lt;br /&gt;
*Sachfeld&lt;br /&gt;
*lexikalisches Feld&lt;br /&gt;
*Sinnbezirk &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Erstmals verwendet bei Trier (1931).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Link===&lt;br /&gt;
[http://www.linguistik.hu-berlin.de/syntax/onlinelexikon/W/wortfeld.htm Wortfeld]  in Norbert Fries, Online Lexikon Linguistik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
*[[Onomasiologie]]&lt;br /&gt;
*[[Semantik]]&lt;br /&gt;
*[[Synonymie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Backhouse, A. E. 1994. ''The Lexical Field of Taste: Semantic Study of Japanese Taste Terms.'' Cambridge: Cambridge University Press.&lt;br /&gt;
*Baumgärtner, K. 1967. Die Struktur des Bedeutungsfeldes. In: Moser, H. (Hrsg.): ''Satz und Wort im heutigen Deutsch. Probleme und Ergebnisse neuerer Forschung.'' Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. 165–197.&lt;br /&gt;
*Coseriu, E. 1967. Lexikalische Solidaritäten. In: ''Poetica'' 1967/1. 293–303.&lt;br /&gt;
*Coseriu, E. 1979. Zur Vorgeschichte der strukturellen Semantik: Heyses Analyse des Wortfeldes 'Schall'. In: Coseriu, E.: ''Sprache – Strukturen und Funktionen.'' Tübingen: Narr. 149–159.&lt;br /&gt;
*Firzlaff, Beate / Kunz, Daniela S. 1996. Discourse Semantics Meets Lexical Field Semantics. In: Center for Sprogteknologi (Hrsg.) ''Proceedings of the 16th international Conference on Computational Linguistics (COLING-96).'' Copenhagen. 382–387.&lt;br /&gt;
*Geckeler, H. 1971. ''Strukturelle Semantik und Wortfeldtheorie.'' München: Fink.&lt;br /&gt;
*Geckeler, H. 1995. Le Champ Lexical, Structure Fondamentale du Lexique. In: Hoinkes, U. / Dietrich, W. (Hrsg.): ''Panorama der Lexikalischen Semantik.'' Tübingen: Narr. 93–103.&lt;br /&gt;
*Hoberg, R. 1970. ''Die Lehre vom sprachlichen Feld.'' Düsseldorf: Schwann.&lt;br /&gt;
*Hundsnurscher, F. &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1971. ''Neuere Methoden der Semantik. Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*Karcher, Günther L. 1979. ''Kontrastive Untersuchung von Wortfeldern im Deutschen und Englischen.'' Frankfurt/Main: Lang.&lt;br /&gt;
*Lutzeier, Peter R. 1981. ''Wort und Feld.'' Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*Lutzeier, Peter R. (Hrsg.). 1993. ''Studien zur Wortfeldtheorie.'' Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*Radünzel, C. 1998. ''Das Wortfeld 'Behinderter' im Deutschen und seine russischen Entsprechungen.'' Bern: .&lt;br /&gt;
*Schmidt, Lothar (Hrsg.). 1973. ''Wortfeldforschung. Zur Geschichte und Theorie des sprachlichen Feldes.'' Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.&lt;br /&gt;
*Schumacher, Helmut (Hrsg.). 1986. ''Verben in Feldern. Valenzwörterbuch zur Syntax und Semantik deutscher Verben.'' Berlin: de Gruyter.&lt;br /&gt;
*Soennecken, S. 1993. ''Misogynie oder Philogynie? Philologisch-theologische Untersuchungen zum Wortfeld 'Frau' bei Augustinus.'' Bern:.&lt;br /&gt;
*Storjohann, P. 2003. ''Diachronic Constrastive Lexical Field Analysis of Verbs of Human Locomotion in German and English.'' Bern:.&lt;br /&gt;
*Sylvester, L. 1994. ''Studies in the Lexical Field of Expectation.'' Amsterdam:.&lt;br /&gt;
*Tóth, Jószef (Hrsg.). 2004. ''Quo vadis Wortfeldforschung?'' Frankfurt/Main: Lang.&lt;br /&gt;
*Trier, Jost 1931. ''Der deutsche Wortschatz im Sinnbezirk des Verstandes. Die Geschichte eines sprachlichen Feldes.'' Heidelberg: Winter.&lt;br /&gt;
*Trier, Jost 1973. ''Aufsätze und Vorträge zur Wortfeldtheorie.'' Den Haag: Mouton.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Andere Sprachen ===&lt;br /&gt;
englisch [[lexical field]]; französisch [[champ lexical]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wb}}&lt;br /&gt;
[[Category:Lexicology]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Opposition_(in_der_Semantik)&amp;diff=6642</id>
		<title>Opposition (in der Semantik)</title>
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		<updated>2008-07-24T12:34:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==  Opposition bezeichnet ein Spektrum von gegensätzlichen Bedeutungsbeziehungen zwischen sprachlichen Ausdrückene. Dabei beruhen die verschiedenen Arten von Gegensätzen d...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opposition bezeichnet ein Spektrum von gegensätzlichen Bedeutungsbeziehungen zwischen sprachlichen Ausdrückene. Dabei beruhen die verschiedenen Arten von Gegensätzen darauf, dass die Bedeutungen der Ausdrücke nahezu gänzlich übereinstimmen und sich nur in einem oder wenigen Merkmalen unterscheiden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opposition ist auch ein Indikator für Polysemie: Nimmt man das Beispiel alt, so wird man, wenn man nach dem Gegenteil fragt, mehrere Antworten bekommen, z.B. neu und jung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Begriff alt verschiedene Lesarten hat: Hier einmal alt im Sinne von abgenutzt, gebraucht und alt auf das Lebensalter bezogen. Man sieht, dass die Oppositionsbeziehung auf Wortpaare passt, die sich in der gleichen Kategorie bewegen, ein logisches Verhältnis haben, sich aber in einigen Punkten so unterscheiden, dass es den einen Begriff zum niedrigsten Wert dieser Skala macht und den anderen zum höchsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opposition ist einfach an einem Beispiel zu verbildlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das Gegenteil von schön?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden antworten: Häßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man schon ein Begriffspaar das in Opposition zueinander steht. Auf einer Skala gesehen, würde der eine Begriff den kleinsten Wert auf der Skala einnehmen (häßlich) und der andere den höchsten (schön).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Fälle von Opposition wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Antonymie&lt;br /&gt;
    * semantische Komplementarität&lt;br /&gt;
    * Konversität&lt;br /&gt;
    * Heteronymie&lt;br /&gt;
    * direktionale Opposition&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Opposition stammt vom spät lateinischen Ausdruck oppositio ab, was so viel bedeutet wie das Entgegengesetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.121-127&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Meronymie&amp;diff=6641</id>
		<title>Meronymie</title>
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		<updated>2008-07-24T12:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: Als '''Meronymie''' wird die Beziehung zweier Ausdrücke bezeichnet, deren Bedeutungen sich im Verhältnis eines Teiles zum Ganzen befinden.      == Kommentar == Umgekehrt wird das Verhäl...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Meronymie''' wird die Beziehung zweier Ausdrücke bezeichnet, deren Bedeutungen sich im Verhältnis eines Teiles zum Ganzen befinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
Umgekehrt wird das Verhältnis eines Ganzen zu einem Teil [[Holonymie]] genannt.&lt;br /&gt;
Man spricht also genau dann von einem Meronym, wenn dieses einen konstituiven Teil des jeweiligen Holonyms, des Ganzen, darstellt. Konstituiv bedeutet, dass durch diesen Teil das Ganze erst als solches existiert. Demnach wird umgekehrt auch bei der Betrachtung des Ganzen zwingend von diesem Teil ausgegangen. &lt;br /&gt;
Bei einem System, welches auf Meronymie bzw. Holonymie basiert, spricht man von einer [[Mereologie]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Meronym    -   Holonym&lt;br /&gt;
Finger         -     Hand&lt;br /&gt;
Fuß            -     Bein&lt;br /&gt;
Blinklicht     -     Auto&lt;br /&gt;
Glühbirne     -    Blinklicht&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei Meronymien ist es nicht zwangsweise gegeben, dass der Unterbegriff eines Unterbegriffes von A ebenfalls ein Unterbegriff von A ist. Eine Glühbirne ist zwar ein konstituiver Teil eines Blinklichts, genauso wie ein Blinklicht ein konstituiver Teil eines Autos ist, jedoch würde man eine Glühbirne nicht unbedingt als konstituiven Teil eines Autos bezeichnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meronymie von &amp;quot;meron&amp;quot;, griech. für &amp;quot;Teil&amp;quot;&lt;br /&gt;
Holonymie von &amp;quot;holos&amp;quot;, griech. für &amp;quot;ganz, ganzheitlich&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löbner, Sebastian: &amp;quot;Semantik, Eine Einführung&amp;quot;, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S.128ff.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Konversit%C3%A4t&amp;diff=6640</id>
		<title>Konversität</title>
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		<updated>2008-07-24T12:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konversität besteht dann, wenn zwei Ausdrücke dieselbe [[semantische Relation]] aus Sicht unterschiedlicher Standpunkte darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konversität besteht unter anderem bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) logisch inkompatiblen Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) logisch kompatibel Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) komplementären Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 1) jemandem etwas leihen - sich etwas von jemandem leihen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 2) implizieren - folgen aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 3) Bruder - Schwester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konversität zählt zu den verschiedenen Formen der semantischen [[Opposition]] .&lt;br /&gt;
Als nicht-reziprok bezeichnet man Konverse, die in einer echten Gegenteilrelation zueinander stehen.&lt;br /&gt;
Konverse können reziprok sein, d.h. sie bezeichnen eine wechselseitige Beziehung zwischen mehreren Subjekten und Objekten und sie sind voneinander unabhängig (siehe Beispiel 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Arten von Konversion lassen sich unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Konversion 1: Wortpaare, die denselben relationalen Sachverhalt aus zwei entgegengesetzten Perspektiven darstellen.&lt;br /&gt;
      Beispiele: kommen-gehen (Sie kommt nach Hause&amp;lt;=&amp;gt;Sie geht nach Hause), größer-kleiner (Ich bin größer als du&amp;lt;=&amp;gt;Du bist kleiner als ich), Mutter-Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Konversion 2: Wortpaare, die zwei gegensätzliche Sachverhalte aus einer identischen Perspektive darstellen.&lt;br /&gt;
      Beispiele: links-rechts (Gehen wir links oder rechts entlang?), auf-unter (Liegt der Ball auf oder unter dem Bett?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
conversio (lat.) = Umkehrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik. Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 128ff, 149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 275.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Konversit%C3%A4t&amp;diff=6639</id>
		<title>Konversität</title>
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		<updated>2008-07-24T12:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==  Konversität besteht dann, wenn zwei Ausdrücke dieselbe semantische Relation aus Sicht unterschiedlicher Standpunkte darstellen.     Konversität besteht unter anderem b...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konversität besteht dann, wenn zwei Ausdrücke dieselbe semantische Relation aus Sicht unterschiedlicher Standpunkte darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konversität besteht unter anderem bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) logisch inkompatiblen Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) logisch kompatibel Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) komplementären Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 1) jemandem etwas leihen - sich etwas von jemandem leihen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 2) implizieren - folgen aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 3) Bruder - Schwester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konversität zählt zu den verschiedenen Formen der semantischen Opposition .&lt;br /&gt;
Als nicht-reziprok bezeichnet man Konverse, die in einer echten Gegenteilrelation zueinander stehen.&lt;br /&gt;
Konverse können reziprok sein, d.h. sie bezeichnen eine wechselseitige Beziehung zwischen mehreren Subjekten und Objekten und sie sind voneinander unabhängig (siehe Beispiel 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Arten von Konversion lassen sich unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Konversion 1: Wortpaare, die denselben relationalen Sachverhalt aus zwei entgegengesetzten Perspektiven darstellen.&lt;br /&gt;
      Beispiele: kommen-gehen (Sie kommt nach Hause&amp;lt;=&amp;gt;Sie geht nach Hause), größer-kleiner (Ich bin größer als du&amp;lt;=&amp;gt;Du bist kleiner als ich), Mutter-Kind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    * Konversion 2: Wortpaare, die zwei gegensätzliche Sachverhalte aus einer identischen Perspektive darstellen.&lt;br /&gt;
      Beispiele: links-rechts (Gehen wir links oder rechts entlang?), auf-unter (Liegt der Ball auf oder unter dem Bett?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
conversio (lat.) = Umkehrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik. Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 128ff, 149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 275.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Heteronymie&amp;diff=6638</id>
		<title>Heteronymie</title>
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		<updated>2008-07-24T11:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page:  == Definition ==     Heteronymie bezeichnet die semantische Beziehung zwischen verschiedenen Hyponymen des gleichen Heteronyms. Mit anderen Worten: Heteronyme sind verschiedene Lexeme ein...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heteronymie bezeichnet die semantische Beziehung zwischen verschiedenen Hyponymen des gleichen Heteronyms. Mit anderen Worten: Heteronyme sind verschiedene Lexeme einer gemeinsamen Kategorie mit grundlegenden gemeinsamen Bedeutungsbestandteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie [[Antonyme]], sind auch Heteronyme logisch inkompatibel, bezeichnen jedoch keine semantischen Gegenteile, sondern gleichberechtigte Alternativen innerhalb einer Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Farbwörter&amp;quot;: Blau-gelb-grün-lila-…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Wochentage&amp;quot;: Montag-Dienstag-Mittwoch…&lt;br /&gt;
Hyperonym &amp;quot;Monate&amp;quot;: August-September-Oktober-Dezember…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heteronymie stammt vom griech.Wort heteronymia (Verschiedennamigkeit) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter De Gruyter Berlin, 2003, S.128, S.133;  Angelika Linke, Studienbuch Linguistik, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S.161&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Logische_Komplementarit%C3%A4t&amp;diff=6637</id>
		<title>Logische Komplementarität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Logische_Komplementarit%C3%A4t&amp;diff=6637"/>
		<updated>2008-07-24T11:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: [http://www.glottopedia.de/index.php/Kontradiktion]&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.glottopedia.de/index.php/Kontradiktion]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Kontrariet%C3%A4t&amp;diff=6635</id>
		<title>Kontrarietät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://glottopedia.org/index.php?title=Kontrariet%C3%A4t&amp;diff=6635"/>
		<updated>2008-07-24T11:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==    Angenommen man hat einen Satz A und einen Satz B. Satz A und B sind im logischen Sinn genau dann konträr, wenn gilt: wenn A wahr ist, ist B falsch bzw A impliziert Nic...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen man hat einen Satz A und einen Satz B. Satz A und B sind im logischen Sinn genau dann konträr, wenn gilt: wenn A wahr ist, ist B falsch bzw A impliziert Nicht-B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A) Manfred ist immer der Erste. (B) Manfred ist immer der Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A) Hamburg ist größer als Aachen. (B) Hamburg ist kleiner als Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A) Sokrates war glücklich. (B) Sokrates war depressiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Spezialfall der [[Kontradiktion]], gilt zu beachten, dass bei konträren Sätzen sowohl die Negation von A, als auch von B möglich ist. Es ist mithin nicht möglich, von Nicht-A auf B oder Nicht-B zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrarietät ist eine wechselseitige, logische Beziehung von Sätzen. Daher sagt man nicht etwa &amp;quot;A ist konträr zu B&amp;quot;, sondern &amp;quot;A und B sind konträr.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von franz.: contrariété - Gegensatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löbner, Sebastian: Semantik - Eine Einführung, Walter de Gruyter, Berlin, 2003, S.94&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Semantische_Komplementarit%C3%A4t&amp;diff=6629</id>
		<title>Semantische Komplementarität</title>
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		<updated>2008-07-24T11:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Komplementarität bezeichnet einen Zusammenhang zwischen zwei sprachlichen Ausdrücken, die sich gegenseitig ausschließen und einen gemeinsamen Objektbereich vollständig abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei semantisch komplementäre Ausdrücke haben identische Bedeutungen bis auf ein einziges Merkmal, in dem sie sich gegenseitig ausschließen. Sie beziehen sich auf denselben Objektbereich, in dem sie alle Möglichkeiten durch ein bipolares Merkmal abdecken. Semantisch komplementäre Ausdrücke sind daher nicht graduierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:Junge - Mädchen; frei - besetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Komplementarität impliziert immer auch [[logische Komplementarität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik, Eine Einführung, Walter de Gruyter, Berlin, 2003, S. 95, 101f,105f, 203, 127, 203, 212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Kirchner, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe, Kontradiktion: http://www.textlog.de/1515.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Semantische_Komplementarit%C3%A4t&amp;diff=6628</id>
		<title>Semantische Komplementarität</title>
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		<updated>2008-07-24T11:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page:  == Definition ==   Semantische Komplementarität bezeichnet einen Zusammenhang zwischen zwei sprachlichen Ausdrücken, die sich gegenseitig ausschließen und einen gemeinsamen Objektberei...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Komplementarität bezeichnet einen Zusammenhang zwischen zwei sprachlichen Ausdrücken, die sich gegenseitig ausschließen und einen gemeinsamen Objektbereich vollständig abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei semantisch komplementäre Ausdrücke haben identische Bedeutungen bis auf ein einziges Merkmal, in dem sie sich gegenseitig ausschließen. Sie beziehen sich auf denselben Objektbereich, in dem sie alle Möglichkeiten durch ein bipolares Merkmal abdecken. Semantisch komplementäre Ausdrücke sind daher nicht graduierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:Junge - Mädchen; frei - besetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische Komplementarität impliziert immer auch [[logische Komplementarität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik, Eine Einführung, Walter de Gruyter, Berlin, 2003, S. 95, 101f,105f, 203, 127, 203, 212,&lt;br /&gt;
Friedrich Kirchner, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe, Kontradiktion: http://www.textlog.de/1515.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Kontradiktion&amp;diff=6627</id>
		<title>Kontradiktion</title>
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		<updated>2008-07-24T10:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontradiktion oder [[Logische Komplementarität]] bezieht sich auf die logische Unvereinbarkeit von Sätzen. Als Spezialfall der [[Kontrarietät]] ist es logisch nicht nur ausgeschlossen, dass beide Sätze zugleich wahr sind, sondern ebenso, dass beide zugleich falsch sind. Auch die Negationen beider Sätze sind also nicht miteinander kompatibel, so dass die Kontradiktion eine strikte Entweder-Oder-Alternative darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, die zwei Sätze A und B sind kontradiktorisch; dann ist in jedem Äußerungskontext entweder A wahr oder B falsch oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heiß - Es ist nicht heiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans ist Schwimmer - Hans ist Nichtschwimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebbe - Flut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Principium contradictionis: &amp;quot;Ein und derselbe Begriff kann nicht das nämliche zugleich sein und nicht sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Begriffe, von denen der eine ausschließt und dessen Verneinung die Bejahung des anderen erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Äquivalent zur Kontradiktion auf semantischer Ebene ist die [[Semantische Komplementarität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
abgeleitet aus dem lateinischen: contradictio - Widerspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik, Eine Einführung, Walter de Gruyter, Berlin, 2003, S. 95,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Kirchner, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe, Kontradiktion: http://www.textlog.de/1515.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<id>http://glottopedia.org/index.php?title=Kontradiktion&amp;diff=6626</id>
		<title>Kontradiktion</title>
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		<updated>2008-07-24T10:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page: == Definition ==   Die Kontradikton oder Logische Komplementarität bezieht sich auf die logische Unvereinbarkeit von Sätzen. Als Spezialfall der Kontrarietät ist es logisch nicht nur au...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontradikton oder Logische Komplementarität bezieht sich auf die logische Unvereinbarkeit von Sätzen. Als Spezialfall der Kontrarietät ist es logisch nicht nur ausgeschlossen, dass beide Sätze zugleich wahr sind, sondern ebenso, dass beide zugleich falsch sind. Auch die Negationen beider Sätze sind also nicht miteinander kompatibel, so dass die Kontradiktion eine strikte Entweder-Oder-Alternative darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, die zwei Sätze A und B sind kontradiktorisch; dann ist in jedem Äußerungskontext entweder A wahr oder B falsch oder umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heiß - Es ist nicht heiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans ist Schwimmer - Hans ist Nichtschwimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebbe - Flut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Principium contradictionis: &amp;quot;Ein und derselbe Begriff kann nicht das nämliche zugleich sein und nicht sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Begriffe, von denen der eine ausschließt und dessen Verneinung die Bejahung des anderen erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Äquivalent zur Kontradiktion auf semantischer Ebene ist die Semantische Komplementarität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
abgeleitet aus dem lateinischen: contradictio - Widerspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik, Eine Einführung, Walter de Gruyter, Berlin, 2003, S. 95,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Kirchner, Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe, Kontradiktion: http://www.textlog.de/1515.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<updated>2008-07-24T10:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie bezeichnet als [[Semantische Relation]] den Bedeutungsgegensatz von Wörtern und Phrasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörter: hell – dunkel, tief – flach, Fortschritt – Rückschritt, klein - groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den aufgeführten Beispielen zu erkennen, liegen die jeweiligen Gegensätze auf einer gemeinsamen Skala und markieren auf dieser Extrempunkte. Allerdings existieren keine Endpunkte, da alle Begriffe relativ gesehen werden können und müssen.&lt;br /&gt;
Was ist „klein“, was ist „groß“? Und wo endet „klein“ und „groß“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungsgegensätzen wie hell und dunkel befindet sich der Neutralbereich, denn es gibt Werte, die weder zum einen noch zum anderen Begriff zugeordnet werden können. So kann der Helligkeitsgrad während der Morgendämmerung weder eindeutig dem Begriff hell, noch dem Begriff dunkel zugeordnet werden. Dies ist lediglich in Bezugnahme auf einen anderen Helligkeitszustand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Ant = Gegen und onyma = Name zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 123ff.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Link ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontrarietät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<updated>2008-07-24T10:44:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie bezeichnet in der [[Semantischen Relation]] den Bedeutungsgegensatz von Wörtern und Phrasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörter: hell – dunkel, tief – flach, Fortschritt – Rückschritt, klein - groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in den aufgeführten Beispielen zu erkennen, liegen die jeweiligen Gegensätze auf einer gemeinsamen Skala und markieren auf dieser Extrempunkte. Allerdings existieren keine Endpunkte, da alle Begriffe relativ gesehen werden können und müssen.&lt;br /&gt;
Was ist „klein“, was ist „groß“? Und wo endet „klein“ und „groß“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungsgegensätzen wie hell und dunkel befindet sich der Neutralbereich, denn es gibt Werte, die weder zum einen noch zum anderen Begriff zugeordnet werden können. So kann der Helligkeitsgrad während der Morgendämmerung weder eindeutig dem Begriff hell, noch dem Begriff dunkel zugeordnet werden. Dies ist lediglich in Bezugnahme auf einen anderen Helligkeitszustand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Ant = Gegen und onyma = Name zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 123ff.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Link ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontrarietät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Definition''':&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie bezeichnet in der [[Semantischen Relation]] den Bedeutungsgegensatz von Wörtern und Phrasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel''':&lt;br /&gt;
Wörter: hell – dunkel, tief – flach, Fortschritt – Rückschritt, klein - groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentare''':&lt;br /&gt;
Wie in den aufgeführten Beispielen zu erkennen, liegen die jeweiligen Gegensätze auf einer gemeinsamen Skala und markieren auf dieser Extrempunkte. Allerdings existieren keine Endpunkte, da alle Begriffe relativ gesehen werden können und müssen.&lt;br /&gt;
Was ist „klein“, was ist „groß“? Und wo endet „klein“ und „groß“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungsgegensätzen wie hell und dunkel befindet sich der Neutralbereich, denn es gibt Werte, die weder zum einen noch zum anderen Begriff zugeordnet werden können. So kann der Helligkeitsgrad während der Morgendämmerung weder eindeutig dem Begriff hell, noch dem Begriff dunkel zugeordnet werden. Dies ist lediglich in Bezugnahme auf einen anderen Helligkeitszustand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herkunft''':&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Ant = Gegen und onyma = Name zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literatur''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 123ff.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontrarietät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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		<updated>2008-07-24T10:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sven Trantow: New page:  '''Definition''': Der Begriff Antonymie bezeichnet in der Semantischen Relation den Bedeutungsgegensatz von Wörtern und Phrasen.  Beispiel: Wörter: hell – dunkel, tief – flach, ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
'''Definition''':&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie bezeichnet in der [[Semantischen Relation]] den Bedeutungsgegensatz von Wörtern und Phrasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
Wörter: hell – dunkel, tief – flach, Fortschritt – Rückschritt, klein - groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentare:&lt;br /&gt;
Wie in den aufgeführten Beispielen zu erkennen, liegen die jeweiligen Gegensätze auf einer gemeinsamen Skala und markieren auf dieser Extrempunkte. Allerdings existieren keine Endpunkte, da alle Begriffe relativ gesehen werden können und müssen.&lt;br /&gt;
Was ist „klein“, was ist „groß“? Und wo endet „klein“ und „groß“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bedeutungsgegensätzen wie hell und dunkel befindet sich der Neutralbereich, denn es gibt Werte, die weder zum einen noch zum anderen Begriff zugeordnet werden können. So kann der Helligkeitsgrad während der Morgendämmerung weder eindeutig dem Begriff hell, noch dem Begriff dunkel zugeordnet werden. Dies ist lediglich in Bezugnahme auf einen anderen Helligkeitszustand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herkunft:&lt;br /&gt;
Der Begriff Antonymie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Ant = Gegen und onyma = Name zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebastian Löbner, Semantik - Eine Einführung, Walter de Gruyter Berlin, 2003, S. 123ff.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, Alfred Körner Verlag Stuttgart, 1983, S. 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Opposition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontrarietät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sven Trantow</name></author>
		
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